Dienst am Wort Die deutschen Bischöfe möchten geeigneten Laien ermöglichen, in der Eucharistiefeier zu predigen, und haben eine entsprechende Bitte an die römische Kurie gerichtet. – Worum geht es bei diesem Anliegen? Von Manuel Uder Gd 10/2026, 60. Jahr S. 108 / 1 Kommentar Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 3 Hefte + 3 Hefte digital 0,00 € danach 119,70 € für 21 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 24,15 € Versand (D) 3 Hefte digital 0,00 € danach 109,20 € für 21 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Manuel Uder Dr. theol., Hauptschriftleiter der Zeitschrift Gottesdienst und Mitarbeiter am Deutschen Liturgischen Institut in Trier. Auch interessant Plus 6-7 / 2025: 3. März 2025 S. 64-65 Eine besondere Aufgabe sichtbar machen Von Eugen Daigeler Plus 4 / 2025: 3. Februar 2025 S. 37-39 Authentisch katholisch Von Manuel Uder Plus 20 / 2024: 30. September 2024 S. 224 Gemeinsam ein Leib sein Diskussion Kommentieren 1 Kommentar Von Martin am 03.05.2026 Predigtdienst aller Getauften, treffend im Kontrast pointiert: Da die gleiche Qualifikation Christgläubige und Amtsträger als Homilet und Theologe. Aber was bedeutet dieses scheinbare Argument der Faktizität :Laien können es genauso wie Amtsträger,m. Das würde dann für alle Liturgie gelten. Frau XY kann es genauso gut oder besser als der Pfarrer, also kann sie auch gleich die ganze Eucharistie feiern. Wir könnten uns ausländische Priester sparen, da es genug Leute in der Pfarrei gibt, die es "können", während der Priester z.B. wenig wortgewandt ist. Diesem Argument der Faktizität des "Könnens" steht die Sakramentalität der Kirche, sichtbar im Ordo, entgegen, sowie die Frage der Einheit und Gemeinschaft der Gemeinde, da die Gemeindeleitung "Pfarrer" in der Wortverkündigung nicht mehr vorkommt. Das Potpourri wechselnder Wortleitung mag zwar abwechslungsreich sein, führt aber zur kopflosen Leitung, zumal der Duktus kontinuierlicher Wortvermeldung wegfällt. In der Reformation hatte Luther dies erkannt und ganz schnell gegengesteuert. Man sollt sich analog Mk 10, 38 ff durchdenken: Jakobus und Johannes sagen "wie können es", ja, aber Jesus betont, dass sie deswegen noch lange nicht zur Rechten Gottes sitzen werden. Hier wird die Bedeutung des "Könnens", das in unserer technisch-materiellen Welt den Siegeszug angetreten hat, zurückgewiesen zugunsten einer Sicht der geistig-sakramentalen Reich-Gottes-Wirklichkeit. Der Kontrast des faktisch ausführenden "Könnens", s. Faust "Im Anfang war die Tat", siegt über das ontologisch-metaphysisch zu erkennende Sein. Längst hat Karl Marx mit der Bestimmung des Lebens durch die materiellen Bedingungen unser gesellschaftliches Denken vereinnahmt gegen die Erkenntnis der Idee, die F.W. Hegel noch hochhielt. Der Sieg des Pragmatismus "einer soll´s machen" gegen die Suche nach dem einend Geistigen des Sakramentes in Kirche, Verkündigung und Charisma des Amtes. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. 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Manuel Uder Dr. theol., Hauptschriftleiter der Zeitschrift Gottesdienst und Mitarbeiter am Deutschen Liturgischen Institut in Trier.