Sechs Jahre lang hat er so manche Sitzung geleitet. Jetzt sei es an der Zeit, sein Amt in andere Hände zu legen. Der Limburger Bischof Georg Bätzing hat seine Mitbrüder darüber informiert, dass er nicht mehr als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz zur Verfügung steht. „Es waren sechs intensive Jahre, in denen wir Bischöfe gemeinsam mit vielen anderen aus dem Volk Gottes einiges bewegen und für eine tragfähige Zukunftsgestalt von Kirche in unserem Land realisieren konnten“, resümiert Bätzing. Seine Amtszeit war geprägt von Debatten um den Synodalen Weg. Der Dialogprozess ging konservativen Kräften zu weit; Befürworter von Änderungen wünschten sich tiefergehende Reformen. Bei ihrer Vollversammlung im Februar entscheiden die Bischöfe, wer neuer Vorsitzender wird – und künftig die Sitzungsglocke läutet. (Archivfoto: Swen Pförtner /picture alliance/dpa)