Schneespaziergänge und -wanderungen haben dieser Tage ihren besonderen Reiz. Etwa entlang des Fränkischen Marienweges zwischen Main und Saale, von der Rhön bis zum Frankenwald. Eine Vielzahl an Madonnen und Kapellchen, Bildstöcken und Grotten säumen das gut ausgeschilderte, knapp 2000 km lange Streckengeflecht. Sie legen Zeugnis ab von der Verehrung der Mutter Jesu, von Vertrauen und Dank, vom christlichen Glauben. Entlang der Strecke liegen 87 Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg und Bistum Würzburg. Angelegt wurde der Weg im Jahr 2002 auf Initiative des damaligen Pfarrers von Sankt Josef in Würzburg. „Frankenland – Marienland“: Dieses Wort hatte schon der Würzburger Bischof und spätere Kardinal Julius Döpfner (1913–1976) gern gebraucht, und bis heute ist man in Franken stolz auf einige der ältesten Marienwallfahrtsorte Deutschlands. Unser Bild entstand im Frankenwald nahe der Wallfahrtsbasilika Marienweiher. (Foto: Dirk Müller)