Das Leben geht weiter als unsere Kalender. Es hält sich nicht mal daran ... Erzähl mir von der Auferstehung, denn am Anfang, da war das Wort. Es schläft in uns, wir können es wecken. Erzähl die alten Geschichten und erzähl die neuen dazu. Wir brauchen sie, um zu überleben. Einer kann vergessen. Eine kann verstummen. Einem kann die Stimme versagen. Aber viele sind ein Chor. Der singt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Susanne Niemeyer, in: „Wie lang ist ewig? Geschichten vom Trauern, Hoffen, Lieben“ (Herder, Freiburg 2025)