Geburt, Taufe und Sterben sind Eckpunkte des Lebens. Doch wie man das Leben lebt, was uns prägt und trägt: Die Antworten darauf sind so vielfältig wie der Mensch.
Die Geburt steht im Zentrum der Weihnachtszeit. Gott wird Mensch, er schenkt uns Hoffnung und Zuversicht. Mit der Erinnerung an die Taufe Jesu beginnt wieder Neues, was die Evangelien durchaus mehrstimmig darstellen (vgl. den Leitartikel von Christian Heidrich). Gemeinsam ist den synoptischen Evangelien – neben der Taufe selbst – der Zuspruch Gottes: Der Himmel tut sich auf, der Heilige Geist kommt auf Jesus herab, eine himmlische Stimme nennt ihn „geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“. Der aktuelle Wochenspruch in der evangelischen Liturgie bietet eine ähnliche Zusage: „Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“ (Röm 8,14). Diese Geistkraft finden wir in Annette Jantzens Glaubensworten (vgl. S. 5).
Mit dem Tod schließt sich der Kreis – und die Frage nach einem würdigen Abschied stellt sich. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf setzt sich angesichts eines neuen, liberalen Bestattungsgesetzes damit auseinander (vgl. S. 3/4).