FastentuchZeichen der Verwundbarkeit

Fastentuch im Altarraum des Sankt Jakob- Doms, von unten Richtung Kuppel fotografiert
© Foto: Arno Alexander Cincelli / Diözese Innsbruck

Ein monumentales Fastentuch verhängt seit Aschermittwoch den Altarraum des Sankt Jakob-Doms in Innsbruck. Das Werk des Tiroler Künstlers Jakob Kirchmayr trägt den Titel „Spuren des Feuers“ und besteht aus 140 Quadratmetern angebrannten, mit Erde und Kohle abgeriebenen, Wind und Wetter ausgesetzten Baumwollstoffs. Die einzelnen Tücher wurden buchstäblich durch den Dreck gezogen – Zeichen für die Verwundbarkeit des Lebens: Das moderne Fastentuch soll abgestumpfte Sehgewohnheiten durchkreuzen und den Blick auf die Bedrohungen unserer Zeit lenken. Das Kunstwerk entstand 2023 in Zusammenarbeit mit Geflüchteten. „Vielleicht ein Zeichen der Hoffnung, denn die vielen Relikte, die vom zerstörerischen Feuer übrigblieben, wurden zu einer Einheit zusammengenäht“, so Kirchmayr. (Foto: Arno Alexander Cincelli / Diözese Innsbruck)

Anzeige: Jesus ohne Opfer. Glaube, der befreit. Von Peter Trummer
CIG Ausgaben

Christ in der Gegenwart im Abo

Unsere Wochenzeitschrift bietet Ihnen Nachrichten und Berichte über aktuelle Ereignisse aus christlicher Perspektive, Analysen geistiger, politischer und religiöser Entwicklungen sowie Anregungen für ein modernes christliches Leben.

Zum Kennenlernen: 4 Wochen gratis

Jetzt gratis testen