Queere Paare begleiten – Herausforderungen und Chancen kirchlicher BeratungVoneinander lernen

In den vergangenen Jahren hat sich der kirchliche Blick auf das Leben queerer Menschen deutlich verändert. Die Initiative #OutInChurch hat zu einer größeren Sichtbarkeit der Realität queerer Menschen in und mit der Kirche geführt, der Synodale Weg hat sich mit den Themen der lehramtlichen Bewertung von Homosexualität und dem Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt beschäftigt, die „Grundordnung des kirchlichen Dienstes“ wurde verändert und auch in den Äußerungen der Deutschen Bischofskonferenz wird der Umgang mit queeren Lebensrealitäten in den Blick genommen. Die Veröffentlichung der Arbeitshilfe „Die Feier des Segens für Paare“ und die offizielle Erlaubnis von Segensfeiern für alle Paare in einigen der deutschen Diözesen zeigen, dass die Frage nach Beratung und Begleitung von Paaren in Partnerschaft und Ehe zunehmend auch queere Menschen in den Blick nehmen muss.

Fazit

Beratung und Begleitung queerer Paare gehört zu einer zeitgemäß verstandenen Pastoral. Kirche ist dabei herausgefordert, sich auf die Lebensrealität queerer Paare einzulassen, ohne schon zu bewerten oder zu beurteilen. Auf diese Weise kann daraus ein gegenseitiger Lernprozess werden.

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