Hoffnungsnarrative aus Mittel- und Osteuropa„Ex oriente spes“

Die Rede von Osteuropa ist missverständlich. Weist schon die Bemühung um eine Klärung dessen, was mit „Europa“ gemeint ist, eine Vielzahl von Dimensionen auf, die den Diskurs über seine Identität kompliziert und uneindeutig gestalten, so verbinden sich auch mit dem Begriff „Osteuropa“ eine Fülle von politischen, sozioökonomischen und kulturellen Vorentscheidungen und Interessen, die nur schwerlich miteinander in Einklang zu bringen sind und es dementsprechend zu einem schwierigen, wenn nicht gar unmöglichen Unterfangen werden lassen, damit einen Gesamtraum beschreiben zu wollen.

Fazit

Bei aller Pluralität der Wahrheit verpflichtet zu bleiben, ist das Hoffnungsnarrativ der Kirchen Mittel- und Osteuropas für die Christen unserer Tage. Dass die Kirche besonders dort, wo diese Treue zur Wahrheit auch mit Glaubwürdigkeit des gelebten Zeugnisses und mit der Bereitschaft zu intellektueller Redlichkeit und Aufgeschlossenheit verbunden wurde, fähig war und blieb, junge Menschen zu begeistern, dafür stehen beeindruckende christliche Persönlichkeiten aus diesen Ländern: Johannes Paul II., Mutter Teresa und gegenwärtig Tomáš Halík sind solche überzeugenden Glaubensvermittler. Von ihnen können wir lernen, bei allen Herausforderungen dieser Zeit die Hoffnung nicht zu verlieren und mutig in die Zukunft der Kirche in der Welt voranzuschreiten.

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