Das sogenannte Sechswochenamt gehört in vielen Gegenden des deutschen Sprachraums bis heute zu den wichtigsten Stationen auf dem Weg der Trauer. Etwa vierzig Tage nach dem Tod eines Menschen versammelt sich die Gemeinde erneut. In ihrer Trauer hört sie Gottes tröstendes Wort und feiert Eucharistie am Tisch Jesu Christi. In dieser Feier dankt sie Gott für die Hoffnung, die er ihr im Heiligen Geist geschenkt hat – auch in der Hoffnung auf das Leben der Verstorbenen.
Die zeitliche Distanz zum Todestag ist bedeutsam: Während unmittelbar nach dem Tod bis zum Begräbnis viele organisatorische Aufgaben kurzfristig zu erledigen sind, wird in der Zeit danach deutlicher spürbar, dass der Verlust der verstorbenen Person in den Alltag hineinreicht, so dass eine neue Form bleibender Verbundenheit gefunden werden muss. Darüber hinaus hat die Zahl Vierzig in der biblischen und liturgischen Tradition eine hohe symbolische Bedeutung, die sich insoweit mit dem vierzigsten Todestag und so auch mit dem Sechswochenamt verbindet.
Zwar gibt es zum Sechswochenamt, genauer: zum vierzigsten Tag seit dem Todestag, kein eigenständiges Messformular. Gleichwohl bietet das römische Messbuch eine reiche Auswahl von Messtexten für Verstorbene mit eigenen Orationen, Präfationen und Lesungsvorschlägen (vgl. die Messformulare „Messen für Verstorbene“, vgl. MB, S. 1157–1203). In der pastoralen Praxis wird jedoch häufig keine eigene Totenmesse am vierzigsten Tag nach dem Todestag gefeiert. Vielmehr wird in eine ohnehin in zeitlicher Nähe zu diesem Tag vorgesehene Messfeier des Kirchenjahres lediglich eine besondere Erwähnung der verstorbenen Person eingefügt. Gerade deshalb stellt sich die Frage, wie unter diesen begrenzten Voraussetzungen die geistliche und symbolische Bedeutung des vierzigsten Tages dennoch möglichst klar zur Geltung gebracht und für die trauernde Gemeinde fruchtbar gemacht werden kann.
Vierzig – eine symbolische Zahl
In der biblischen Tradition ist die Zahl Vierzig Ausdruck einer umfassenden, abgerundeten Ganzheit. Verbunden mit der Dimension Zeit ergibt sich eine Phase von vierzig Tagen oder Jahren. Eine solche Phase wird in der Heiligen Schrift als langer und vollständiger Zeitraum angesehen, in dem ein Geschehen seine Reife gewinnt und zu einem von Gott gesetzten Ziel geleitet wird. Damit bezeichnet die Zahl Vierzig eine Zeitspanne, in der sich Wandel vollziehen kann. Sie markiert eine Phase, in der Altes zurückgelassen werden muss, ohne dass das Neue bereits vollständig sichtbar wäre. Gerade in solchen Zwischenzeiten lernen Menschen, sich neu auf Gott auszurichten, ihre Hoffnung zu vertiefen und sich von ihm auf einen neuen Weg führen zu lassen.
Die Vierzig ist somit eine Symbolzahl, die sich verbunden mit der Zeit gewissermaßen als Schwellenzahl zeigt: Sie steht für Reifung durch Prüfung, für innere Umgestaltung und für den Übergang in einen neuen Abschnitt des Lebens.
Ein Blick in die Bibel
Um die Symbolkraft der Zahl Vierzig besser zu verstehen, werden im Folgenden einige zentrale biblische Texte betrachtet:
- In den Regentropfen der Sintflut, die sich vierzig Tage und vierzig Nächte lang auf die Erde ergießen (vgl. Gen 7,4), spiegeln sich die Tränen der Trauer: Fluten, die vieles hinwegschwemmen. Sie bleiben jedoch von Gott begrenzt und unter seiner Herrschaft. Wie durch die Tropfen des Regens der Regenbogen erscheint (vgl. Gen 9,13), kann auch durch die Tränen hindurch Gottes Treue neu sichtbar werden, so dass innere Reinigung geschieht und ein neuer Anfang möglich wird.
- Bei Mose in der Wolke auf dem Sinai (vgl. Ex 24,18) wird in vierzig Tagen und vierzig Nächten eine volle Zeit der Gottesoffenbarung und der Erneuerung des Bundes sichtbar. Darin mag sich Trauer als eine solche „Wolkenzeit“ spiegeln, in der vieles unsicher und dunkel erscheint, die aber zugleich zu einer Zeit werden mag, in der Gottes Zusage neuer Nähe leise spürbar wird.
- Die vierzig Jahre der Wüstenwanderung (vgl. Num 14,33–34) stehen als von Gott dem Volk auferlegte Erziehungszeit für Entbehrung, Aufbegehren und Ringen mit Gott – Erfahrungen, die auch die Trauer prägen können, so dass durch solche Erfahrungen hindurch die Beziehung zu Gott reifen mag.
- Die mehrfach erwähnten vierzig Jahre der Ruhe im Gelobten Land (vgl. Ri 3,11; 5,31; 8,28) lassen eine innere Ruhe und die Hoffnung auf die gemeinsame endgültige Heimat unter Gottes Augen aufscheinen – auch für Trauernde im Gedenken an die verstorbene Person.
- Die vierzig Tage der Bedrohung durch Goliat (vgl. 1 Sam 17,16) spiegeln die Erfahrung, dass der Schmerz der Trauer täglich wiederkehrt, obwohl äußerlich vieles unverändert weiterläuft. Doch auch diese Bedrängnis ist von Gott begrenzt, der nach und nach neue Kraft schenkt, dem Schweren zu begegnen.
- Ezechiels symbolisches Tragen der Schuld des Gottesvolkes (vgl. Ez 4,6) verweist auf das Gewicht des Unvollendeten, das Hinterbliebene mittragen. Die begrenzte Gerichtszeit – vierzig Tage für vierzig Jahre – erinnert zugleich daran: Auch die Last der Trauer hat in Gottes Hand ein Maß und ein Ende.
- Die Demütigung der Großmacht Ägypten in den vierzig Jahren der Verwüstung (vgl. Ez 29,11–13) zeigt, wie scheinbare Sicherheiten im Tod eines Menschen erschüttert werden. So mag in der Trauer neu sichtbar werden, was wirklich trägt – in einer begrenzten Zeit, nach der Gott ein Danach eröffnet.
- Durch den Propheten Jona will Gott der Großstadt Ninive eine Gnadenfrist von vierzig Tagen eröffnen, damit die Stadt nicht in ihrer Abkehr von Gott erstarrt (vgl. Jona 3,4). Ebenso sind Trauernde eingeladen, nicht im Schmerz zu erstarren, sondern sich von Gott neu ansprechen und in eine neue, gemeinsame Zukunft mit ihm geleiten zu lassen.
- Elijas vierzig Tage und Nächte der Wanderung zum Gottesberg Horeb (vgl. 1 Kön 19,8) erscheinen als seelsorglicher Weg Gottes mit Elija – wie auch mit den Trauernden – zu einer erneuerten, vertieften und ursprünglicheren Gottesbegegnung.
- Vor dem Hintergrund des Exodusweges Israels durch die Wüste verbinden Jesu vierzig Tage und Nächte in der Wüste (vgl. Mt 4,2) Entbehrung, Versuchung und neue Ausrichtung auf das, was wirklich trägt. So wird Jesus zum Vorbild für Trauernde und lädt ein, durch die Trauer als einer Wüstenzeit mit ihm zu gehen. • Schließlich zeigen die vierzig Tage des Auferstandenen mit seinen Jüngern (vgl. Apg 1,3) den Trauernden, dass Verlust nicht das Ende von Beziehung bedeutet, sondern in eine neue Form bleibender, wenn auch verwandelter Gegenwart hineinführen kann.
Insgesamt gesehen zeigt sich: Verbunden mit der Dimension Zeit steht die Symbolzahl Vierzig in der Heiligen Schrift für eine von Gott bemessene und begrenzte Zeit des Übergangs. Sie steht für Prüfung und Läuterung, für Gnadenfrist und Reifung, für das Vergehen des Alten und das Heranwachsen des Neuen. Gerade darin liegt ihre besondere Bedeutung für das Sechswochenamt als eines Meilensteines in der Trauer am vierzigsten Tag seit dem Todestag.
Eine pastoralliturgische Gestaltungsperspektive
Somit besitzt auch das Sechswochenamt eine tiefe geistliche Bedeutung. Die ersten vierzig Tage der Trauer erscheinen im Licht der Heiligen Schrift als eine von Gott umschlossene und getragene Zeit. Der Verlust bleibt schmerzlich, doch er ist nicht ziellos. Gott führt die Hinterbliebenen durch Tränen und Entbehrung, innere Kämpfe und langsame Neuorientierung hindurch zu einer veränderten, aber bleibenden Verbundenheit mit der verstorbenen Person. Im Hören auf Gottes tröstend aufrichtendes Wort, in der eucharistischen Mahlfeier mit dem Brot des Lebens und dem Kelch des Heiles und damit in der Kommunion, der sakramentalen Gemeinschaft mit Jesus Christus, wird diese Hoffnung genährt – die Hoffnung, dass weder Tod noch Leben uns trennen können von der Liebe Gottes in Jesus Christus (vgl. Röm 8,38–39). So kann das Sechswochenamt zu einem liturgisch verdichteten Schwellenmoment werden, an dem Trauer, Erinnerung und österliche Hoffnung sich in besonderer Weise begegnen.
Es empfiehlt sich, dies nach der Kommunion in die Feier des Sechswochenamtes einfließen zu lassen. Denn im Empfang des Leibes und Blutes Christi tritt die Gemeinde in die tiefste sakramentale Gemeinschaft mit Jesus Christus ein, dessen Auferweckung von den Toten das Fundament aller christlichen Hoffnung für die Verstorbenen bildet. Gerade an dieser Stelle der Messfeier empfiehlt es sich also, die ersten vierzig Tage der Trauer in Form einer biblisch inspirierten Meditation, bei der die Symbolzahl Vierzig im Zentrum steht, Revue passieren zu lassen und sich bewusst zu machen, wie Gott die Menschen durch solche Zeiten des Übergangs hindurch geleitet.
Das folgende Beispiel stellt eine mögliche Umsetzung der eben geschilderten Überlegungen dar und viele zentrale Bibelstellen mit der Symbolzahl Vierzig:
Totengedenken am vierzigsten Tag im Rahmen der Feier der Heiligen Messe (nach der Kommunion)
Ein Gestaltungsvorschlag
Im folgenden Text sind viele zentrale Bibelstellen mit der Symbolzahl Vierzig verarbeitet. Er versteht sich als freie meditative Betrachtung nach der Kommunion. Er ersetzt keine liturgischen Texte des Messbuchs, sondern ergänzt die Feier an einer Stelle, an der vielerorts kurze geistliche Impulse oder Dankmeditationen üblich sind.
Die Aufteilung der Gegenüberstellung von biblischen Zeit-Erfahrungen mit der Symbolzahl Vierzig und Situationen der Trauer auf zwei vortragende Stimmen macht sichtbar und hörbar, dass sich persönliche Trauergeschichte im Spiegel der Heilsgeschichte deuten lässt.
Je nach örtlichen Gegebenheiten und der verfügbaren Zeit können die kursiv gesetzten Abschnitte teilweise oder ganz ausgelassen werden. Gerade sie enthalten jedoch oft besonders persönliche und eindrückliche Spiegelbilder der Trauer.
N. steht jeweils für den Namen der verstorbenen Person.
Vorbeter/in 1: Traurig und hoffnungsvoll – liebevolles Andenken an N. am vierzigsten Tag seit dem Todestag.
Die Seele - wie ein Glas voll Wasser, in das Erde eingerührt wurde, aufgewühlt, trüb.
Langsam sinken die Schlammpartikel zu Boden. Langsam wird es wieder klarer. Langsam.
Doch Du, Herr, Du hältst das Glas in Deiner Hand.
Vierzig Jahre, vierzig Tage, sie stehen in der Heiligen Schrift für einen langen abgerundeten Zeitraum, in dem ein Geschehen reift und zu einem von Gott gesetzten Ziel geleitet wird.
Vierzig Tage seit seinem/ihrem Tod –
persönliches Erleben und heilsgeschichtliche Erfahrungen begegnen einander:
V 2: Vierzig Tage Regen: von Gott bemessene, begrenzte Gerichtszeit (vgl. Gen 7,4)
– ernst, aber nicht chaotisch, nicht grenzenlos.
V 3: Tage von Tränen in Trauer: Ohnmacht erleben – Liebgewonnenes wird weggespült. Doch durch Doch durch die Tränen hindurch mag sich Gottes Treue zeigen, wie durch die Regentropfen hindurch der Regenbogen, und innere Reinigung und neuen Anfang ermöglichen. (vgl. Gen 9,13)
V 2: Vierzig Tage ist Mose am Sinai in der Wolke (vgl. Ex 24,18) –
eine volle Zeit der Gottesoffenbarung und der vertieften Bundesnähe –
V 3: in einer Wolkenzeit, wie sie auch die Trauer kennt, in der vieles dunkel bleibt und doch Gottes Zusage neuer Nähe leise spürbar wird.
V 2: Vierzig Jahre führt Gott sein Volk durch die Wüste (vgl. Num 14,33–34)
weg von den Fleischtöpfen in Ägypten – hinein in eine Zeit der Entbehrung,
darum auch eine Zeit des Aufbegehrens,
durch das hindurch die Gottesbeziehung reift und sich läutert –
V 3: wie in den Tagen der Trauer, da wir die verstorbene Person entbehren müssen,
mit dem Verlust, ja mit Gott ringen, wodurch die Beziehung zu ihm reifen und sich läutern mag.
V 2: Vierzig Jahre schenkt Gott seinem Volk Ruhe im Land (vgl. Ri 3,11; 5,31; 8,28) –
nach Zeiten von Kampf und Bedrängnis. Mehr als eine Pause von äußeren Sorgen:
ein Bild der Heimat, die Gott seinem Volk bereitet, damit es unter seinen Augen,
geborgen in seiner Gegenwart, im verheißenen Land wohnen kann.
V 3: Ein Stück weit mag sich eine solche innere Ruhe auch in der Trauer allmählich einstellen.
In der dankbaren Erinnerung, in der bleibenden Verbundenheit
mag die Hoffnung auf eine gemeinsame ewige Heimat bei Gott Raum gewinnen.
V 2: Vierzig Tage verspottet Goliath die Israeliten – ein immer neuer Schmerz (1 Sam 17,16)
V 3: Innerer Schmerz des Verlustes, ja Angst begleiten uns auch in der Trauer,
während im Äußeren vieles scheinbar unverändert seinen gewohnten Gang weitergeht.
Was uns bedrängt, tritt Tag für Tag neu vor uns hin, bis die von Gott geschenkte neue Kraft spürbar wird, dem Schweren standzuhalten und den Weg mit ihm weiterzugehen.
V 2: Vierzig Tage trägt der Prophet Ezechiel die Schuld des Gottesvolkes Juda. (vgl. Ez 4,6)
V 3: Was im Tod abgebrochen ist, nicht zum Guten geführt werden konnte, wirkt fort,
mag auf den Hinterbliebenen lasten, muss von ihnen getragen werden –
wird letztlich von Jesus Christus getragen, der unsere Lasten, all unsere Schuld
in seinem Kreuzesopfer trägt und alles zur Vollendung in Gott führt.
So hat auch die Last der Trauer in Gott Maß und Ende.
V 2: Vierzig Jahre wird die Großmacht Ägypten gedemütigt. Was groß und (Ez 29,11–13)
unerschütterlich erschien, wird erschüttert, ja auf sein wahres Maß zurückgeführt –
V 3: wie auch der Tod unsere vertraute Welt tiefgreifend verändert.
Selbstverständlichkeiten sind plötzlich weg –
und wir, wir müssen neu erkennen und lernen, was im Leben wirklich trägt.
V 2: Vierzig Tage hält Gott durch den Propheten Jona der Großstadt Ninive (vgl. Jona 3,4)
seine Hand hin, damit diese Stadt nicht in ihrer Abkehr von ihm erstarrt,
V 3: und uns, damit wir nicht in Trauer erstarren, sondern neu mit ihm beginnen.
V 2: Vierzig Tage wandert der Prophet Elija in der Kraft der Speise des Engels (vgl. 1 Kön 19,8)
heraus aus allem, was das Gottesvolk innerlich gefangen hält.
zurück zum Gottesberg, zum Ort der ursprünglichen und innigsten Begegnung mit Gott, –
V 3: und so wird auch der Weg der Trauer, heraus aus gemeinsamen Beziehungen und Verstrickungen,
zur Chance, Gott inniger und ursprünglicher neu zu begegnen,
dessen Liebe Lebende wie Verstorbene trägt.
V 2: Vierzig Tage fastet Jesus in der Wüste – Entbehrung und Versuchung, (vgl. Mt 4,2 par.)
V 3: die auch unsere Trauer prägen. Und Jesus lädt uns ein, der Versuchung
mit Erfahrungen der vierzigjährigen Wüstenwanderung Israels zu begegnen. (vgl. Mt 4,1–11)
V 2: Vierzig Tage lenkt der von den Toten auferweckte Jesus Christus (vgl. Apg 1,3)
den Blick der Seinen auf Gottes Reich. In der Begegnung mit ihm bildet sich
ihre Erfahrung, dass durch seine Auferweckung von den Toten der Himmel offensteht –
V 3: auch für unsere Verstorbenen, auch für uns, auch für die Vielen,
und dass unsere Liebe nicht im Grab endet, sondern in Gottes Hand weitergetragen wird.
V 1: Verlust und Entbehrung betrauern, zugleich frei werden, Gott neu zu erfahren.
Vierzig Tage die verstorbene Person schmerzlich entbehren,
im Spiegel der Heiligen Schrift mit dem Verlust ringen und zugleich neue Wege suchen,
neu offen werden für Gottes liebende Nähe,
damit er uns in unserem Inneren einen Raum schaffen kann
für ein neues Miteinander mit der verstorbenen Person,
Vierzig Tage liebevolles Andenken an N. –
wie ein Fenster, geschlossen zwar, aber nicht undurchsichtig,
ein Fenster, durch das N. in unser Leben hineinblickt,
uns still sein/ihr Mitfühlen zuwinken mag und so mit uns verbunden bleibt,
getragen von Gottes liebender Nähe,
von der uns weder Tod noch Leben trennen können. (vgl. Röm 8,38–39; die paulinische Zusage, dass weder Tod noch Leben von der Liebe Gottes trennen können, bildet gewissermaßen das geistliche Leitmotiv des gesamten Gestaltungsvorschlags)
Leitung: Gütiger Gott, Du Erbarmer und Gott allen Trostes,
wir loben Dich, der Du alle Geschöpfe liebst, die aus Deiner Hand hervorgegangen sind,
und der Du nicht willst, dass auch nur eines von ihnen für immer zugrunde geht.
Dir danken wir für Deinen Sohn Jesus Christus,
der vierzig Tage in der Wüste gefastet und die Versuchung bestanden hat,
und der, von den Toten auferweckt,
vierzig Tage lang die Seinen auf Dein Reich ausgerichtet hat.
In unserer Trauer um N. bitten wir Dich:
Führe uns durch die schmerzliche Entbehrung hindurch in eine tiefere Freiheit,
in eine neue gemeinsame Erfahrung deiner Nähe
und in die Hoffnung auf das Leben in Dir, das stärker ist als der Tod.
Dich loben wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,
der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und Leben schenkt
in Zeit und Ewigkeit.
– Alle: Amen.