Anfang Juli 2015 habe ich bei unserer wunderbaren Zeitschrift begonnen. Jetzt, zehneinhalb Jahre später, schließt sich dieses Kapitel für mich. Dazwischen lagen 552 Wochen, 3867 Tage – und jede Woche, jeder Tag war anders. Froh und dankbar blicke ich auf diese erfüllende Spanne zurück. Im Folgenden versuche ich, aus den vielen, vielen Begegnungen und Erfahrungen sechs Momente herauszugreifen, die mir besonders in Erinnerung bleiben. Vielleicht auch Ihnen?
1 | Chemnitz. Bewusst möchte ich mit einer Leserreise beginnen. Seit unserem 75. Jubiläum vor drei Jahren sind wir immer wieder auf Fahrt gegangen. Mal in weite Ferne wie nach Tunesien, dann in die Nachbarschaft wie etwa nach Trier, auf die Reichenau, nach Leipzig, Erfurt und eben in die Kulturhauptstadt 2025. Gerade bei diesen Reisen gab es intensive persönliche Begegnungen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Wir haben uns als CIG-Community erlebt. Ich finde, das ist mit das Größte, das ein Medium leisten kann. Danke auch für die vielen Kontakte über Mail und Brief.
2 | Salzburg. Community, Gemeinschaft, Kooperation. Dankbar bin ich auch für die vielen neuen Partnerschaften, die wir in „meiner Zeit“ eingehen konnten: etwa mit den Salzburger Hochschulwochen, mit der Domberg Akademie Freising oder der Katholischen Akademie in Bayern. Es war bereichernd, mit so vielen tollen Persönlichkeiten gemeinsam Großes auf den Weg zu bringen.
3 | Frankfurt/Main. Hier haben wir im Advent 2024 das Buch von Gotthard Fuchs vorgestellt. Ich erwähne dies stellvertretend und dankbar für die großartigen Autorinnen und Autoren, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Was für ein Privileg!
4 | Freiburg. In unserem Verlagsgebäude, dem „Roten Haus“ von Herder, laufen alle Fäden zusammen, damit jede Woche ein CIG herauskommt. Mein Dank geht an alle, die sich für unsere Zeitschrift einsetzen. Dazu gehören all die tollen Kolleginnen und Kollegen im Verlag selber, allen voran das beste Redaktionsteam, das man sich wünschen kann: Simon Lukas, Johanna Beck, Moritz Findeisen, Solvejg Willot (und bis vor einem halben Jahr Wenzel Widenka). Ganz wichtig natürlich mein Mentor und Freund Johannes Röser! Aber auch die „Externen“ seien mit herzlichem Dank erwähnt: Korrektor Alwin Letzkus sowie Carmen Kohler und Thomas Bajus von Röser Media in Karlsruhe.
5 | Stuttgart. Zum Katholikentag 2022, während der letzten Ausläufer von Corona, haben wir ein behutsames Re-Design des CIG präsentiert. Das Datum steht stellvertretend für die stetigen Bemühungen, unsere Zeitschrift besser zu machen, gerade auch mithilfe Ihrer Rückmeldungen. Das geschieht Woche für Woche, manchmal aber auch an besonderen Wegmarken. Die letzte war die Neukonzeption der Bilder der Gegenwart zum Magazin weit! vor einem Jahr.
6 | Regensburg. Mit der letzten Ortsmarke nehme ich die Hauptwirkungsstätte von Andrea Riedl in den Blick. Sie ist dort Professorin für Kirchengeschichte. Vor allem aber hat sie zusammen mit mir den Adventsbegleiter Denkwege herausgegeben. Dieses schöne Projekt führen wir zusammen auch in Zukunft weiter. Wenn Sie mögen, bleiben wir also in Verbindung. Ihnen allen – und unserer Zeitschrift: Gottes Segen!