EditorialFeierfrage

Braucht es christliche Feiertage?

Haben Sie an den Ostertagen still die liturgischen Feiern mitvollzogen? Frohe Stunden im Kreis der Familie verbracht oder bei Ausflügen die erwachende Natur bestaunt? Zwei gesetzliche Feiertage ist das Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu dem Staat wert. Zu viel, finden manche, angesichts der schwindenden Relevanz des Christentums in der Gesellschaft. „Mehr weltliche Anlässe würden eine diverse und säkularisierte Gesellschaft besser spiegeln als die einseitige Orientierung am Christentum“, plädierte der Journalist Thomas Gesterkamp in der taz. Dass ein Land an festen Terminen gemeinsam zur Ruhe kommt, ist ein wertvolles Gut – und bisher gibt es keine ernsten Bestrebungen, die kirchlichen Feiertage abzuschaffen. Doch sollten wir uns als Christinnen und Christen durchaus fragen, wie diese auch für Nichtgläubige Bedeutung haben können. Mit den Friedensmärschen am Ostermontag ist das für diese Zeit sicher gut gelungen…

Auf die gesellschaftliche Rolle eines besonderen Kirchentyps blickt in dieser Ausgabe Dirk Müller, während Klaus Nelißen Umbaupläne in seiner Heimatgemeinde hinterfragt und Felix Evers ganz von unserem Heimatplaneten abhebt.

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