Einführung in das Weihnachtsevangelium
In der Kirche:
Wir sind heute versammelt, um die Weihnachtsgeschichte zu hören. Wie bei den Hirten auf dem Feld brannte ein Feuer. In der Kälte und (einbrechenden) Dunkelheit erschienen ihnen die Engel und verkündeten ihnen die Geburt Jesu.
Wir wollen die Weihnachtsgeschichte nicht mit einem klassischen Krippenspiel erleben, sondern alle Anwesende miteinbeziehen. Vielleicht hätte das ein oder andere Kind gerne eine Hauptrolle gespielt. (Es haben sich leider nicht genügend Kinder gefunden.) Nun dürfen alle mitmachen. Wir brauchen euch alle, damit Weihnachten werden kann. Vielleicht können wir Weihnachten so noch viel intensiver erleben: Wir werden die Geschichte nicht nur hören oder bei einem Krippenspiel zusehen, sondern selbst mitmachen und so ganz dabei sein. Denn wir wollen das Evangelium als Mitmachgeschichte erleben.
Im Freien:
Wir sind heute draußen versammelt, um die Weihnachtsgeschichte zu hören. Wie bei den Hirten auf dem Feld brennt bei uns ein Feuer. In der Kälte und (einbrechenden) Dunkelheit erschienen den Hirten die Engel und verkündeten ihnen die Geburt Jesu.
Wir wollen die Weihnachtsgeschichte nicht mit einem klassischen Krippenspiel erleben, sondern alle Anwesende miteinbeziehen. Vielleicht hätte das ein oder andere Kind gerne eine Hauptrolle gespielt. (Es haben sich leider nicht genügend Kinder gefunden.) Nun dürfen alle mitmachen. Wir brauchen euch alle, damit Weihnachten werden kann. Vielleicht können wir Weihnachten so noch viel intensiver erleben: Wir sind draußen wie die Hirten, wir werden die Geschichte nicht nur hören oder bei einem Krippenspiel zusehen, sondern selbst mitmachen und so ganz dabei sein. Denn wir wollen das Evangelium als Mitmachgeschichte erleben.
Mitmachgeschichte: Herbergssuche (nach Lk 2,1–7) – Weihnachten
Gottesdienstleitung: Frau/Herr N. spricht einen Satz vor, den alle nachsprechen und ich erzähle Euch die Weihnachtsgeschichte
Erzähler*in: Vor gut 2000 Jahren war das Land Israel von den Römern besetzt. Der Kaiser Augustus wollte wissen, wie viele Menschen dort wohnten. Deshalb mussten sich alle in Listen eintragen lassen. Und so gingen auch Josef und Maria von Nazaret nach Betlehem. Denn Josef gehörte zu dem Geschlecht, also der Familie Davids, die aus diesem Ort stammte. Maria war hoch schwanger. Die Geburt stand kurz bevor. So war der Weg für sie sehr anstrengend.
Alle gehen langsam und gebeugt.
Erzähler*in: Doch in Betlehem waren viel Menschen, die ebenfalls zur Volkszählung gekommen waren. Alle suchten nach einer Übernachtungsmöglichkeit, auch Maria und Josef. Und so kommen sie zu einem Haus und klopfen an.
Alle klopfen (an eine Tür/Tisch o.Ä.)/stampfen mit einem Fuß.
Erzähler*in: Die Tür geht auf und ein Bewohner schaut heraus.
Alle machen mit einer Handbewegung die Türe auf.
Erzähler*in: Doch der Bewohner winkt ab, als er die beiden sieht.
Mit der Hand abwinken.
Erzähler*in: Er schüttelt den Kopf und sagt: Wir haben keinen Platz.
Alle schütteln den Kopf und sagen: Wir haben keinen Platz.
Erzähler*in: Maria und Josef gehen zum nächsten Haus.
Alle gehen langsam und gebeugt.
Erzähler*in: Doch dieses Mal ist es auch nicht besser: Maria und Josef klopfen an.
Alle klopfen (an eine Tür/Tisch o.Ä.)/stampfen mit einem Fuß.
Erzähler*in: Die Tür geht auf und ein Bewohner schaut heraus.
Alle machen mit einer Handbewegung die Türe auf.
Erzähler*in: Doch auch dieser Bewohner winkt ab, als er die beiden sieht.
Mit der Hand abwinken.
Erzähler*in: Er schüttelt den Kopf und sagt: Wir haben keinen Platz.
Alle schütteln den Kopf und sagen: Wir haben keinen Platz.
Erzähler*in: Maria und Josef gehen enttäuscht zum nächsten Haus. Das Gehen fällt ihnen immer schwerer. Sie sind müde und haben keine Kraft mehr.
Alle gehen noch langsamer und gebeugter.
Erzähler*in: Doch dieses Mal ist es auch nicht besser: Maria und Josef klopfen an.
Alle klopfen (an eine Tür/Tisch o.Ä.)/stampfen mit einem Fuß.
Erzähler*in: Die Tür geht auf und ein Bewohner schaut heraus.
Alle machen mit einer Handbewegung die Türe auf.
Erzähler*in: Doch auch dieser Bewohner winkt ab, als er die beiden sieht.
Mit der Hand abwinken.
Erzähler*in: Er schüttelt den Kopf und sagt: Wir haben keinen Platz.
Alle schütteln den Kopf und sagen: Wir haben keinen Platz.
Erzähler*in: Es ist schon spät. Maria ist am Ende ihrer Kräfte. Josef sieht es. Er weiß nicht, was er tun soll, und sagt verzweifelt: Maria kann nicht mehr weitergehen.
Alle zucken mit den Schultern und sagen: Maria kann nicht mehr weitergehen.
Erzähler*in: Da haben die Leute Mitleid mit den beiden. Sie schütteln den Kopf und sagen: Wir haben wirklich keinen Platz.
Alle schütteln den Kopf und sagen: Wir haben wirklich keinen Platz.
Erzähler*in: Aber sie zeigen Maria und Josef den Weg: Geht zu diesem Stall.
Alle zeigen mit der Hand den Weg und sagen: Geht zu diesem Stall.
Erzähler*in: Und so gehen Maria und Josef sehr langsam zum Stall, weil in keiner Herberge ein Platz für sie war.
Alle gehen ganz langsam und gebeugt.
Erzähler*in: Dort gebar Maria ihren Sohn. (Die Jesusfigur wird in die Krippe gelegt) Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
Alle schaukeln ein Kind sanft in den Armen.
Erzähler*in: In der Nähe waren Hirten auf den Feldern. Sie hielten Nachtwache bei ihren Tieren. Da trat ein Engel zu ihnen. Sein Glanz erschreckte die Hirten.
Alle erschrecken.
Erzähler*in: Doch der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht.«
Alle: »Fürchtet euch nicht.«
Erzähler*in: Ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Da freuten sich die Hirten und jubelten.
Alle jubeln.
Erzähler*in: Sie sagen: Kommt, wir gehen nach Betlehem.
Alle sagen: Kommt, wir gehen nach Betlehem.
Erzähler*in: So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Alle gehen ganz schnell.
Erzähler*in: Sie rühmten Gott und beteten das Kind an.
Alle knien sich hin/machen mit dem Kopf eine kleine Verneigung.
Ministrant*innen stellen die Kerzen zur Krippe.
Maria Garsky