Mit Mund, Hand und FußGeräusche mit dem eigenen Körper erzeugen

In die Hände klatschen, mit der Zunge schnalzen, quieken wie ein Schwein – mit dem eigenen Körper lassen sich vielfältige Klänge erzeugen. Das erproben die Kinder bei den folgenden Spielimpulsen und üben sich zugleich im aktiven Zuhören.

Vier Kinder, die miteinander interagieren.
© Michaela Fichtner

Versammeln Sie die Kinder im Bewegungsraum. Beginnen Sie nun, Körpergeräusche zu erzeugen, indem Sie mit den Fingern schnipsen, schmatzen und pfeifen. Laden Sie die Kinder ein, ebenfalls Geräusche mit dem eigenen Körper zu erzeugen. Überlegen Sie gemeinsam, welche Möglichkeiten es dafür gibt. Sammeln Sie die Ideen der Kinder und probieren Sie diese gemeinsam aus:

  • Hände: klatschen, aneinanderreiben, mit den Fingern schnipsen.
  • Füße: stampfen, auf dem Boden schleifen, Fußsohlen aneinanderklatschen.
  • Nase: schnauben, Nase hochziehen.
  • Mund bzw. Zunge: schnipsen, schnalzen, brummen, pfeifen, sprechen, summen.
  • Atmung: laut ein- und ausatmen, pusten, schnell atmen.

Ergänzend zu den folgenden Spielimpulsen können die Kinder auch im Rahmen einer Mitmachgeschichte (s. Download) gemeinsam passende Körpergeräusche an den jeweiligen Textstellen erzeugen.

Geräuscheraten

Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Kreis. Ein Kind dreht sich um und macht ein Körpergeräusch, sodass es die Mitspielenden nicht sehen können, z. B. in die Hände klatschen oder mit der Zunge schnalzen. Die anderen Kinder raten nun, welches Geräusch es war und mit welchem Körperteil das Kind dieses erzeugt hat. Wer richtig geraten hat, ist als Nächstes an der Reihe.

Körperorchester

Teilen Sie die Kinder in vier Gruppen ein. Diese stellen sich zusammen in einer Reihe auf und erzeugen jeweils gemeinsam folgende Geräusche im Takt:

  • Gruppe Eins klatscht in die Hände,
  • Gruppe Zwei stampft mit den Füßen,
  • Gruppe Drei schnalzt mit der Zunge und
  • Gruppe Vier klatscht auf die Oberschenkel.

Ein Kind dirigiert und gibt Einsätze, Lautstärke sowie Tempo vor. So entsteht ein rhythmisches Orchester.

Geräuschekette

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Das erste Kind in der Reihe macht ein Körpergeräusch vor, z. B. mit den Füßen stampfen. Das danebenstehende Kind wiederholt dieses Geräusch und hängt ein Geräusch an, z. B. mit den Fingern schnipsen. So geht es reihum weiter. Auf diese Weise entsteht eine Geräuschegeschichte, die von Kind zu Kind wandert.

Körpermemo

Ein Kind geht vor die Tür. Währenddessen bilden die anderen Kinder Paare. Diese überlegen sich jeweils ein Geräusch, das sie mit ihrem Körper erzeugen, z. B. mit den Fingern schnipsen. Anschließend verteilen sich alle Kinder durcheinander im Raum und bleiben dort bewegungslos stehen. Auf Ihr Kommando hin kommt das Kind zurück in den Raum und tippt ein Kind an der Schulter an. Dieses erzeugt nun das zuvor abgemachte Geräusch. Auf diese Weise tippt das suchende Kind nacheinander die Mitspielenden an und versucht, die richtigen Geräuschepaare zu finden.

Körperecho

Die Kinder schließen die Augen. Ein zuvor bestimmtes Kind erzeugt nun ein Körpergeräusch, z.B. auf die Oberschenkel klatschen. Die Mitspielenden ahmen dieses Geräusch mit ihrem Körper nach. Anschließend übernimmt ein anderes Kind die Rolle des Vormachenden.

Tierisches Stoppspiel

Die Kinder überlegen gemeinsam, wie sie mit dem eigenen Körper die Stimmen und Geräusche verschiedener Tiere nachahmen können, z.B. schmatzen oder quieken wie ein Schwein, traben oder wiehern wie ein Pferd, stampfen oder trompeten wie ein Elefant, bellen oder knurren wie ein Hund, piepsen oder trällern wie ein Vogel, zischen wie eine Schlange. Nun bewegen sich die Kinder zu Ihrem Trommelschlag durch den Raum. Beim Musikstopp rufen Sie eine Anweisung, welches Geräusch die Kinder mit ihrem Körper umsetzen sollen, z.B.

  • schmatzt wie ein Schwein,
  • stampft wie ein Elefant,
  • zischt wie eine Schlange,
  • bellt wie ein Hund.

Die Kinder setzen das jeweilige Geräusch zeitgleich um.

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