"Dem Namenlosen fühl ich mich vertrauter"Zu Rilkes "Dingen" zwischen Sprachskepsis und Sprachmystik

Rainer Maria Rilke, dem gerade aus zwei biografischen Anlässen gedacht wird (150. Geburtstag im Dezember 2025, 100. Todestag im Dezember 2026), geht vom „Stunden-Buch“ bis zu den „Duineser Elegien“ und den „Sonetten an Orpheus“ spirituellen Fragen nach. Rilkes Sinn, mit dem er dem Göttlichen im Kleinen suchend begegnet, ist einer, der im Vorübergehenden auf etwas Vorhandenes verweist, das Bleibendes mit sich trägt und gerade deshalb dunkel bleiben muss. Waldemar Fromm ist apl. Professor für Germanistik an der LMU München und Leiter der Arbeitsstelle für Literatur in Bayern.

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Erscheint am 25.03.2026

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