Liebe Leserinnen und Leser,
seit ich bei kindergarten heute bin, wird mir immer wieder von Kitas unter traumhaften Bedingungen berichtet. Kitas mit Strahlkraft, Kitas mit Persönlichkeit. Orte, an denen Kinder tagtäglich mitbestimmen dürfen und das Fachpersonal gelassen und scheinbar mit Leichtigkeit durch den Tag stiefelt. Das offene Konzept spielt dabei eine enorme Rolle. Je offener, desto erfolgreicher, so mein Eindruck. War ja klar, dass die gut gelaunten Kinder auf unserem Titelfoto in einer Einrichtung mit offenem Konzept (und nebenbei bemerkt auch erstaunlicher Architektur) zu Hause sind. Vielen Dank an das Kinderhaus „Riedlepark“ in Friedrichshafen. Während das Prozedere hin zum offenen Konzept für Team und Träger erprobt ist, weiß man erstaunlich wenig über die Sicht der Kinder darauf. „Dabei sind sie diejenigen, die den größten Gewinn daraus ziehen können“, wie uns das Autor:innen-Duo Gabriele Haug-Schnabel und Joachim Bensel berichtet hat. Denn eines geht bei der Umstellung auf keinen Fall: „Offene Arbeit zu verordnen, ist so, als würde man Spontaneität befehlen.“ Was der Wechsel mit Kindern macht, lesen Sie hier.
Und falls Sie sich gefragt haben, ob Sie beim Sommerfest in ein paar Wochen Musik aus der Bluetooth-Box abspielen dürfen, haben wir die Antworten für Sie. Rechtsexpertin und Pädagogin Heike Schnurr hat alles Wichtige dazu aufgeschrieben.
Herzliche Grüße aus Freiburg
Thilo Bergmann
Chefredakteur