Wissen und Praxis an einem Ort

Der neue Internetauftritt des Deutschen Liturgischen Instituts bietet in übersichtlicher und ansprechender, moderner Gestaltung fachliche Informationen rund um das Thema Liturgie. – Ein nutzerinnen- und nutzerfreundliches Online-Liturgieportal, das wir Ihnen in diesem Artikel näher eröffnen.

QR-Code <em>liturgie.de</em>Seit dem 28. Oktober 2026 präsentiert sich das Deutsche Liturgische Institut (DLI) unter liturgie.de (vgl. auch den nebenstehenden QR-Code) mit einem neuen Internetauftritt. Die bisherige Website war über viele Jahre gewachsen: Neue Themen, Projekte und Angebote waren hinzugekommen, die Inhalte dadurch auf unterschiedliche Bereiche verteilt und nicht immer leicht zu finden. Auch technisch stieß der bisherige Auftritt an Grenzen. Mit der Neugestaltung verbindet das Institut daher eine neue technische Grundlage mit einer stärker an den Interessen der Nutzerinnen und Nutzer orientierten Erschließung seiner Materialien. Die Adresse liturgie.de macht zugleich deutlicher, worum es beim Angebot des DLI geht.

Sechs Wege durch das Angebot

Den Zugang zu den Inhalten bilden sechs sogenannte „Wegweiser“ auf der Startseite:

  • Kirchenjahr,
  • Gottesdienstformen,
  • Lebensweg,
  • Kirchenmusik,
  • Kirchenraum und
  • Liturgische Dienste.

Sie orientieren sich an Themen, die sowohl für die Gottesdienstvorbereitung als auch für eine vertiefte Beschäftigung mit der Liturgie von Bedeutung sind. Statt Informationen in verschiedenen Rubriken suchen zu müssen, können Besucherinnen und Besucher von einem Thema aus auf unterschiedliche Angebote zugreifen. Mit dieser Bündelung reagiert das Institut auf unterschiedliche Interessen: Wer eine konkrete Feier vorbereitet, findet hier ebenso einen Einstieg wie diejenigen, die sich grundsätzlich über liturgische Fragen informieren möchten.

Screenshot liturgie.de
Sechs Wegweiser helfen dabei, sich auf der neugestalteten Website zurechtzufinden und den Weg durch die Inhalte einzuschlagen. © 2026 liturgie.de

Zusammengeführt werden grundlegende Informationen, Lexikoneinträge, Fachartikel aus dieser Zeitschrift und Materialien für die pastorale Praxis. Ergänzt werden sie durch weiterführende Links und thematisch passende YouTube-Videos. So lassen sich ein erster Überblick, Möglichkeiten zur Vertiefung und praktische Anregungen miteinander verbinden. Die neue Gliederung macht damit auch Angebote besser sichtbar, die bereits vorhanden waren, bislang aber über verschiedene Zugänge erschlossen werden mussten.

Hinzu kommen aktuelle Inhalte: Auf der Startseite greift das Institut Themen auf, die zur jeweiligen Zeit des Kirchenjahres passen. Nachrichten und Hinweise auf Fortbildungsveranstaltungen ergänzen das Angebot. Die Website soll somit nicht nur dem Nachschlagen dienen, sondern auch regelmäßig Anregungen für die liturgische Praxis geben und über Entwicklungen informieren.

Liturgische Bildung und weitere Angebote

Einen besonderen Akzent setzt das DLI mit dem Bereich LITURGIE · VERSTEHEN · LERNEN. Hier werden seine bisherigen und künftigen Angebote zur liturgischen Bildung gebündelt. Sie richten sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Haupt- und Ehrenamtliche im liturgischen Dienst sowie an alle, die sich näher mit dem Gottesdienst beschäftigen möchten. Dabei geht es um mehr als die Vermittlung von Wissen: Liturgische Bildung soll befähigen, Gottesdienste bewusst und sachgerecht mitzufeiern und mitzugestalten. Zudem möchte das Institut die Entwicklung neuer liturgischer Formate für die pastorale Praxis fördern. Weitere unmittelbar nutzbare Hilfen finden sich unter dem Menüpunkt „Service“.

Nicht alle Angebote werden in den neuen Auftritt integriert. Einige Projekte behalten ihre eigenständigen Websites, sind aber künftig über den Bereich Portale auf liturgie.de erreichbar. Dazu gehören „Kindergottesdienst katholisch“, LITURGIE IM FERNKURS, die Internetseite der Zeitschrift Gottesdienst sowie die Spezialbibliothek für Liturgiewissenschaft und Liturgiepastoral. Auch die „Straße der Moderne“, die sich der modernen Sakralarchitektur widmet, ist dort verlinkt. So werden die unterschiedlichen Arbeitsfelder des DLI von einer zentralen Stelle aus zugänglich, ohne dass die eigenständigen Profile der Angebote verloren gehen.

Mit der neuen Website führt das Institut auch ein überarbeitetes Erscheinungsbild ein. Die bekannte Orante, die das DLI seit Langem als Logo verwendet, bleibt in ihrer charakteristischen Grundform erhalten, wurde jedoch grafisch überarbeitet und an die Anforderungen digitaler Medien angepasst. Als Zeichen der liturgiefeiernden Ekklesia, der zum Gottesdienst versammelten Kirche, behält sie ihren theologischen Bezug. Zugleich verbindet sie weiterhin die verschiedenen Arbeitsbereiche des Instituts.

Die Umstellung erfolgt schrittweise. In den kommenden Monaten werden weitere Inhalte ergänzt; die bisherige Adresse dli.institute wird mit wenigen Ausnahmen nach und nach in den neuen Auftritt überführt. Zum Start sind daher möglicherweise noch nicht alle bisherigen Inhalte an ihrem neuen Platz zu finden.

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