Materialien
- 4 große, möglichst gerade Äste
- 1 stabile Kordel
- 1 Schere
- ggf. 1 Axt oder Säge
- 1 Handbohrer
- viele Naturmaterialien: Stroh, Efeu, Blätter, Gräser, Zweige, Zapfen, Zweige, Moos, Federn
- Eimer
Los geht’s:
Der Riesen-Ast-Webrahmen kann direkt beim Werkeln in der Natur an Ort und Stelle oder in der Kita entstehen. Aus möglichst vier geraden Ästen, die ungefähr eine Länge von einem Meter haben sollten, einen großen Rahmen legen. Dazu die Enden kreuzen, die Kordel mehrmals über die Kreuze wickeln und mit einem festen Knoten fixieren. Für noch mehr Halt mit einer Säge an den richtigen Stellen Kerben in die Äste sägen, um diese zusammenzustecken. Den Rahmen nun, wie bei einem Webrahmen, mit der Kordel bespannen. Für das Weben sind allerlei Naturmaterialien notwendig. Die Kinder können diese jetzt in Eimern sammeln. Entsteht das Kunstwerk in der Kita vorab oder immer mal wieder bei Ausflügen über Feld und Wiese oder in den Wald Äste, Zapfen, Gräser, Stroh, Efeu, Zweige und Moose sammeln. Sind genügend Materialien beisammen, kann es losgehen. Die Kinder gestalten gemeinsam den Riesen-Ast-Webrahmen und wählen nach Belieben, welche Naturmaterialien sie zwischen die gespannte Kordel weben. Möglicherweise entwickeln sie dabei besondere Techniken wie beispielsweise kleinere Objekte erst an eine Schnur knüpfen, bevor sie sie einweben. Auch Kastanien können, nachdem man durch sie ein Loch bohrt, im Riesen-Ast-Webrahmen einen Platz finden oder als Kette aus dem Rahmen heraus hängen. Den Kindern hierfür das passende Werkzeug zur Verfügung stellen und bei Bedarf unterstützen. Die Kinder weben so lange an dem Rahmen, bis sie selbst der Meinung sind, dass er fertig ist. Das Werk verbleibt im Wald oder auf der Wiese, vielleicht an einen Baum gelehnt. Oder er findet ein neues Zuhause im Außengelände der Kita als bleibende und sich verändernde Erinnerung.
Quelle: Entdeckungskiste Extra Herbst, St. Martin & Lichterfest 2009