Zwischen Innovation und Tradition Die im Fernsehen übertragene Christmette 2025 zog großes Interesse, aber auch genau so viel Irritation und Kritik nach sich und ist damit ein Fallbeispiel liturgischer und theologischer Spannungen, unter denen liturgische Inszenierungen stehen. Von Nicole Stockhoff Gd 4/2026, 60. Jahr S. 46-47 / 1 Kommentar Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 3 Hefte + 3 Hefte digital 0,00 € danach 119,70 € für 21 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 24,15 € Versand (D) 3 Hefte digital 0,00 € danach 109,20 € für 21 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autorin Nicole Stockhoff Nicole Stockhoff, geb. 1981, Dr. theol., freie Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Theologischen Fakultät der Universität Luzern (CH); Leiterin der Fachstelle Gottesdienst im Bistum Münster. Auch interessant Plus 23-24 / 2022: 2. Januar 2023 S. 267-268 Gottesdienstvorbereitung Mehr als nur eine Einstimmung: Zwei Möglichkeiten für eine liturgisch-musikalische Einführung in die Christmette Von Manuel Uder, Redaktion Gottesdienst Plus 21 / 2021: 25. Oktober 2021 S. 240 Gottesdienstvorbereitung Nun freut euch, ihr Christen: Die Christmette als Wort-Gottes-Feier Von Manuel Uder Diskussion Kommentieren 1 Kommentar Von Barbara Feichtinger am 03.02.2026 Der Beitrag „Zwischen Innovation und Tradition“ von Nicole Stockhoff in Gd 4/2026 wirft interessante Schlaglichter auf die in der ARD übertragene Stuttgarter Christmette: Wird die Inkarnation hier nur als Idee und nicht als Heilsgeschehen aufgenommen? Und welche Rolle spielt das Einhalten der liturgischen Ordnung für die Verbindung zur Gesamtkirche? An anderer Stelle - in verschiedenen Medien - wurde die künstlichere Ausdrucksweise der Krippendarstellung problematisiert. Mir ist jedoch nochmals ein anderer Aspekt dieses Fernsehgottesdienstes ins Auge gesprungen: Das partnerschaftliche Miteinander der beiden liturgischen Leitungspersonen – einer Frau und eines Mannes. „Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27). Dies wurde hier auch in den liturgischen Leitungsrollen sichtbar. Allzu oft behaupten wir in unseren Gottesdiensten zwar verbal die Gleichwürdigkeit von Mann und Frau, stellen in der Gestalt des Gottesdienstes jedoch etwas anderes dar: Der Altarraum ist von Männern besetzt; wenn Frauen vorkommen, dann eher unter „ferner liefen“ oder in assistierenden Rollen. Wenn wir in der Gestalt des Gottesdienstes das Gegenteil dessen darstellen, was wir in der Verkündigung mit Worten vermitteln wollen, torpedieren wir diese Verkündigung. Wir nehmen ihr die Kraft und machen sie unglaubwürdig. Pfarrer Thomas Steiger und Pastoralreferentin Katharina Leser haben – unter erkennbar Reflexion der unterschiedlichen Rollen – ein partnerschaftliches Leitungsmodell gezeigt. Ein Modell, das zwar nicht der geltenden liturgischen Ordnung entspricht, das aber Ernst macht mit der Gleichwürdigkeit von Mann und Frau, und das anschlussfähig ist in der (post-)modernen Gesellschaft. Dafür bin ich dankbar. 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Nicole Stockhoff Nicole Stockhoff, geb. 1981, Dr. theol., freie Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Theologischen Fakultät der Universität Luzern (CH); Leiterin der Fachstelle Gottesdienst im Bistum Münster.
Plus 23-24 / 2022: 2. Januar 2023 S. 267-268 Gottesdienstvorbereitung Mehr als nur eine Einstimmung: Zwei Möglichkeiten für eine liturgisch-musikalische Einführung in die Christmette Von Manuel Uder, Redaktion Gottesdienst
Plus 21 / 2021: 25. Oktober 2021 S. 240 Gottesdienstvorbereitung Nun freut euch, ihr Christen: Die Christmette als Wort-Gottes-Feier Von Manuel Uder