Titelseite Gottesdienst 21/2026

21 / 2026: 26. Oktober 2026

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

seit etwa zwei Jahren wird an der Revision des deutschsprachigen Messbuches gearbeitet. Die Arbeitsgruppen haben mit hoher Motivation an der Übertragung von bisher noch nicht in deutscher Fassung vorliegenden Texten des Missale Romanum sowie an der Erstellung von sogenannten Perikopenorationen und Kommunionversen zu den Schriftlesungen der Sonntage und Festtage gearbeitet. Man ist sich der großen Verantwortung bewusst, die mit der Schaffung liturgischer Texte für die nächsten Jahrzehnte verbunden ist, und blickt auf die Arbeit am Messbuch von 1975 mit Hochachtung zurück.

In der „Konferenz Liturgie der Kirche im deutschen Sprachgebiet“ (KLD) wurden all diese Texte beraten und ggf. noch einmal in den Arbeitsgruppen modifiziert, bevor sie im kommenden Jahr in den von den Diözesen ausgewählten Pfarreien sowie Klöstern und Ordensgemeinschaften erprobt werden. Erfahrungen aus der Praxis sollen also ausdrücklich in den Prozess einfließen. Dieses Anliegen verfolgt auch die öffentliche Konsultation zum bisherigen Messbuch, die bereits im November beginnt.

So sehr die Beteiligung vieler in dieser Phase wertvoll und erwünscht ist, wird man sich dennoch bewusst halten müssen, dass auch das zukünftige erneuerte Messbuch nicht die Erwartungen und Wünsche aller erfüllen kann. Es ist zwar ein unverzichtbares Hilfsmittel – die lebendige Liturgie erwächst aber aus der betenden Gemeinde, die Gottes Heilstaten feiert.

Ihr Marius Linnenborn

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 233-235

    Das Messbuch nimmt Gestalt an

    Das Messbuch nimmt Gestalt an

    Die Revision des deutschsprachigen Messbuchs tritt in eine neue Phase ein: Ein Teil der neu erarbeiteten Texte wird an ausgewählten Orten erprobt. Zugleich öffnet sich das Projekt für eine öffentliche Rückmeldemöglichkeit zum bestehenden Messbuch.

Aktuell

Artikel

  • Plus S. 236

    „Aufgesucht aus der Höhe“

    Bei den Kirchen des Ostens ist das Kirchenjahr im Vergleich zu den Kirchen des Westens unterschiedlich aufgebaut und besitzt eine andere Akzentsetzung. Eine lose Folge von Beiträgen widmet sich diesen Unterschieden. – Teil 3: Das Weihnachtsfest

  • Plus S. 242-243

    Herzöffner für Gott

    Papst Leo XIV. sprach in seiner Katechesereihe zur Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils im Rahmen der Generalaudienzen nun über die Kapitel zur Kirchenmusik. – Eine Einordnung der Ansprache.

Praxis

Medientipps

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