Fazit
Verschwörungserzählungen stellen für die religiöse Bildung und Pastoral eine reale Herausforderung dar, da sie religiöse Sprache und Motive teils missbrauchen und so theologische Inhalte verzerren. Christliche Gruppierungen müssen sich daher klar von ideologisch motiviertem Missbrauch des Glaubens abgrenzen und zugleich selbstkritisch mit eigenen Deutungsmustern umgehen. Eine verantwortliche theologisch-pädagogische Praxis braucht Mut zur Auseinandersetzung, geistige Unterscheidungskraft und die Bereitschaft, dialogisch und glaubwürdig für Wahrheit und Würde einzustehen.