... und hoffentlich wird morgen alles gut!

Vom Menschen zum Flüchtling – vom Flüchtling zum Menschen Cornelia Suhan erzählt in ihren Fotografi en von Menschen, von Flüchtlingen, ihren Ängsten, ihren Träumen und Hoffnungen. Sie träumen von einem guten Leben, in dem sie all ihre Potentiale entwickeln können. Einem Leben ohne Krieg, ohne Gewalt, ohne Angst, ohne Hunger, einem Leben in Frieden, einem Sterben in Würde. Dafür würden sie alles geben. Träume öffnen Grenzen, Träume überwinden scheinbar unüberwindliche Hindernisse, Träume verbinden. Träume sind unverzichtbar, um einen tagtäglichen Albtraum auszuhalten. Träume zeigen auch ungenutzte Möglichkeiten.

Porträt Ikram el Haraty, 47 Jahre, Libanon
Ikram el Haraty, 47 Jahre, Libanon© Cornelia Suhan

Mein einziger Lebenstraum ist die Verwirklichung der Träume meiner Kinder. Für mich selbst träume ich davon, in Frieden, Ruhe und in Freude mit meinen Kindern zu leben.

Gott sei Dank sind sie schon groß, doch das Leben ist hart, und sie sind mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Ich hoffe, dass Gott ihnen ihre Gesundheit erhält, damit sie ihren Weg fortsetzen können. Ich war für sie eine leuchtende Kerze, ich hatte immer eine positive Idee, die uns weitergebracht hat. Und das trotz vieler schlechter Strömungen, die uns begegnet sind.

Ohne Träume ist man nichts. – Être sans rêve c’est être nul.

Cornelia Suhan
geb. 1956 in Duisburg, studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund und am San Francisco Art Institute in San Francisco/USA; lebt und arbeitet in Dortmund als Architektur- und Porträtfotografin.
Weiteres unter: www.suhan-fotografie.com.