Im Garten beginnt das Staunen oft ganz leise. Ein Summen zwischen den Blüten, ein Schmetterling am Rand des Beetes, ein Käfer im Boden. Kinder nehmen diese kleinen Begegnungen aufmerksam wahr und stellen Fragen. Genau hier entstehen erste Zugänge zur Natur.
Ob im Schulgarten, in der Kita oder zu Hause: Wenn gemeinsam gesät, gepflanzt und gegossen wird, wächst nicht nur ein Beet, sondern auch das Verständnis für ökologische Zusammenhänge. Schnell wird sichtbar, wie sich eine Fläche verändert und wie viel Leben entsteht, wenn heimische Pflanzen blühen und naturnahe Strukturen Platz finden.
Der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb gibt solchen Projekten einen motivierenden Rahmen und oft den entscheidenden Anstoß, wirklich dranzubleiben. Gerade für Kindergruppen entsteht dadurch zusätzliche Begeisterung, und auch Eltern lassen sich gut einbinden. „Der Wettbewerb ist mittlerweile der Gamechanger für uns alle. (…) Ich hätte nie gedacht, dass da so eine Energie drin steckt. Die Kinder stehen immer wieder im Garten und freuen sich über alles, was krabbelt, fliegt und blüht. (...) Unsere Schule liegt eigentlich in einem Brennpunkt, aber durch den Schulgarten und die Aktion hat sich hier die ganze Nachbarschaft und Elternschaft zum Positiven verändert. Es ist also nicht nur ein besserer Ort für die Bienen“, berichtet Sabine, Pädagogin an der Grundschule Eschen und Gewinnerin in der Kategorie Schulgärten 2025.
Mitmachen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene, im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Schulhof oder in der Kita. Die Projekte werden mit Fotos und kurzen Texten dokumentiert und zeigen Schritt für Schritt, wie Natur entsteht.
Die Teilnahme ist noch bis zum 31. Juli möglich. Jetzt ist der richtige Moment, um loszulegen, gemeinsam zu gestalten und die Vielfalt direkt vor der eigenen Tür zu entdecken. Zu gewinnen gibt es tolle Trophäen, Urkunden und Sachpreise.
Alle Infos: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html
Julia Sander
Stiftung Mensch und Umwelt