Let the Body Do the Talking: The Rhetorical Use of Body Parts in 2 Samuel 4

Zusammenfassung / Summary

Dieser Beitrag argumentiert, dass es kein Zufall ist, dass 2 Samuel 4 von körperzentrierter Sprache und Bildlichkeit durchzogen ist. Vielmehr werden diese Bilder rhetorisch eingesetzt, um die innere Dynamik des narrativen Handlungsverlaufs voranzutreiben. Erstens vermittelt die Abtrennung des Kopfes Isch-Boschets – ähnlich wie die Verstümmelung Goliats und Sauls – die Unvermeidbarkeit des tragischen Endes der saulidischen Dynastie. Zweitens ist nicht nur das Haus Sauls zum Scheitern verurteilt, sondern die Bilder von Isch-Boschets „schwachen Händen“ und Mephiboschets „geschlagenen Füßen“ verdeutlichen, warum diese Familie nicht zur Herrschaft geeignet ist. Schließlich dient das Motiv von „Händen und Füßen“ dazu, David nicht nur von jeder Beteiligung am Tod Isch-Boschets freizusprechen, sondern ihm zugleich zu ermöglichen, Güte gegenüber dem verbliebenen Haus Sauls zu erweisen.

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