Von Klimafolgen und den Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel sind Menschen unterschiedlich stark betroffen. Verwundbare Gruppen laufen Gefahr, noch stärker marginalisiert zu werden. Julia Teebken forscht zu diesem Thema und zeigt im Gespräch mit Amosinternational, warum der Klimawandel als „soziale Frage des 21. Jahrhunderts“ gilt. Ihrer Ansicht nach liegen die Wurzelursachen von Vulnerabilität nicht allein in natürlichen Gefahren oder Umweltbedingungen, sondern werden vor allem durch soziale, politische und wirtschaftliche Strukturen bedingt. Die Wissenschaftlerin spricht im Interview darüber, welche Möglichkeiten der Finanzierung für Anpassungsmaßnahmen es gibt, auf welche Weise zivilgesellschaftliche Akteure helfen, Orte klimaresilient zu machen und wie Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden kann.
Von Julia Teebken