Bitcoins und andere Kryptowährungen, die ausschließlich digital genutzt werden und keine physische Entsprechung haben, sind als Teil einer sogenannten „Alternativen Ökonomie“ höchst spekulativ und vielleicht gerade deswegen unerwartet attraktiv. Sie locken mit lukrativen Renditechancen, zeichnen sich durch hohe Kursschwankungen aus und bergen das Risiko eines totalen Geldverlusts. Der vorliegende Beitrag versucht eine sozialethische Einordnung von Bitcoins anhand der Kriterien Personalität, Solidarität, Gemeinwohl, Subsidiarität und Nachhaltigkeit. Dabei wird der Versuch unternommen, die konstatierten Vor- und Nachteile nicht gegeneinander auszuspielen, sondern im Zuge einer Güterabwägung differenziert darzustellen.
Von Andreas Thaler