Hassrede auf Twitter, Facebook und Co. ist so alt wie die Sozialen Medien selbst. Doch woher kommt der Drang, an die Grenzen des Sagbaren zu gehen? Die Kommunikationswissenschaftlerin Ursula Kristin Schmid von der LMU München promoviert zu Wahrnehmung und Wirkung humorvoller Hassrede und ist Mitarbeiterin im Projekt KISTRA (Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Früherkennung von Straftaten), das nach technischen Lösungen sucht, um Hasskriminalität m Internet zu erkennen. Amosinternational hat mir ihr darüber gesprochen, welche Formen Hate Speech annehmen kann und welche Möglichkeiten es juristisch und zivilgesellschaftlich gibt, dagegen vorzugehen.
Von Ursula Kristin Schmid