Wohnen in Megacities: Politische Herausforderungen durch informelle Armensiedlungen Das rasante Wachstum der Städte – exemplarisch sichtbar in den Megacities dieser Welt – sowie die zunehmende Umweltzerstörung und der Klimawandel erfordern schnelles und entschiedenes Handeln auf allen politischen Ebenen, wenn die Ziele sozial gerechter Entwicklung und ökologischer Nachhaltigkeit nicht verfehlt werden sollen. Städtische Räume bilden dabei entscheidende Handlungsfelder. Politik und reguläre Märkte waren bislang nicht in der Lage, das Grundrecht auf angemessenen Wohnraum für alle einzulösen, wie die weiter wachsende Zahl städtischer Armer in informellen Siedlungen zeigt. Am Gemeinwohl orientierte Lösungen für die drängende Wohnungsfrage müssen deshalb bei der Anerkennung informeller Siedler als vollwertiger Bürger mit allen Rechten und Kompetenzen ansetzen. Ihre Beteiligung ist für die Planung und Gestaltung ökologisch und sozial zukunftsfähiger städtischer Wohn- und Lebensräume unerlässlich. Von Georg Stoll Amosinternational 3/2018 S. 31, Schwerpunktthema, Lesedauer: ca. 1 Minuten Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 1 Heft + 1 Heft digital 0,00 € danach 49,80 € für 4 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 7,60 € Versand (D) 1 Heft digital 0,00 € danach 45,80 € für 4 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Download Artikel-Vorschau Jetzt herunterladen PDF | 0,15 MB Autor Georg Stoll