... und hoffentlich wird morgen alles gut!

Vom Menschen zum Flüchtling – vom Flüchtling zum Menschen Cornelia Suhan erzählt in ihren Fotografi en von Menschen, von Flüchtlingen, ihren Ängsten, ihren Träumen und Hoffnungen. Sie träumen von einem guten Leben, in dem sie all ihre Potentiale entwickeln können. Einem Leben ohne Krieg, ohne Gewalt, ohne Angst, ohne Hunger, einem Leben in Frieden, einem Sterben in Würde. Dafür würden sie alles geben. Träume öffnen Grenzen, Träume überwinden scheinbar unüberwindliche Hindernisse, Träume verbinden. Träume sind unverzichtbar, um einen tagtäglichen Albtraum auszuhalten. Träume zeigen auch ungenutzte Möglichkeiten.

Porträt Robert, 23 Jahre, Sudika, 18 Jahre
Robert, 23 Jahre, Sudika, 18 Jahre© Cornelia Suhan

Robert, 23 Jahre
„Ich möchte die Sprache lernen und meine Schulbildung fortsetzen. Möchte eine Arbeit finden und eine Wohnung haben. Ich denke nur an meine Familie, kann es kaum erwarten, dass mein Kind zur Welt kommt und wir in Deutschland leben können.“

Sudika, 18 Jahre
„Vielleicht muss es ein Wunder geben, damit wir sorgenfrei leben können, dass unser Kind an einem ruhigen und sicheren Ort aufwächst. Ich möchte nicht von Haus zu Haus ziehen oder auf der Straße leben. Wir wünschen uns ein glückliches und normales Leben.“

Cornelia Suhan
geb. 1956 in Duisburg, studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund und am San Francisco Art Institute in San Francisco/USA; lebt und arbeitet in Dortmund als Architektur- und Porträtfotografin.
Weiteres unter: www.suhan-fotografie.com.