Alma Mater, 2009

Ich bin es gewesen, der euch aus Ägypten heraufgeführt
und euch vierzig Jahre lang durch die Wüste geleitet hat.
Amos 2,8

„Kunst soll Kunst bleiben und nicht ins Leben umschlagen. Das Gegenüber der Gesellschaft fordert dem Individuum sein ‚Ich‘ ab. […] Diese Ambivalenz gesellschaftlicher ‚Dialogizität‘, in der die Präsenz des Einzelnen durch die Sprache der Gesellschaft okkupiert, definiert und strukturiert wird, geht einher mit dem schizophrenen Künstler-Selbst. Das Oszillieren zwischen beidem stellt die Behauptung von einem konsistenten und integren Selbst in Frage.“
aus: Herman Arnhold, Einführung, in: Christoph Worringer, herausgegeben von H. Arnhold und E. Franz, Hatje Cantz Verlag: Ostfildern 2010, S. 145.

Christoph Worringer,
geb. 1976 in Krefeld,
Studium an der Fachhochschule für Design in Münster sowie als Meisterschüler an der Kunstakademie Münster;
Ausstellungen u. a. im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal, in der Lucas Schoormanns Gallery New York und in der Hachmeister Galerie Münster