Die Rede des Papstes vor der UN-Vollversammlung am 18. April dieses Jahres wurde als politischer Höhepunkt seiner Reise in die USA mit Spannung erwartet. Bereits im Vorfeld hatte Benedikt XVI. diese Ansprache aus Anlass des 60-Jahr-Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (10.12.1948) als wesentliches Ziel seiner Reise bezeichnet.1 Damit war auch der Fokus der Rede vor den Vereinten Nationen vorgegeben: die Menschenrechte und damit verbunden das Prinzip der responsibi lity to protect, die zugleich zentrale Themen aller Reden dieser Reise waren, soweit sie nicht rein pastoralen Charakter hatten.
Von Ingeborg Gabriel