Zentrale Prämissen der Natur- und Waldpädagogik sind ein Fokus auf die selbstbestimmte, eigenständige Entwicklung des Kindes und die Natur als offene Lernumgebung.1 Bildungsprozesse entstehen, indem Kinder Entdeckungen machen, sich an die Witterung anpassen müssen und sich in natürlichen Geländestrukturen zurechtfinden.2 In der Interaktion mit der Umgebung – beim Erklettern von Bäumen, Gehen und Rennen auf verschiedenen Untergründen und beim Beobachten von Insekten und anderen Lebewesen – können Kinder ihre Kompetenzen entwickeln. Die reizärmere Umgebung ohne vorgefertigte Spielzeuge regt die Fantasie an.3