SELIMA setzt dort an, wo gesundes Aufwachsen beginnt: in den ersten Lebensjahren. Das wissenschaftlich fundierte Konzept unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Kinder unter drei Jahren in ihrer sozial-emotionalen und frühen selbstregulativen Entwicklung zu begleiten. Gerade die frühen Erfahrungen bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung selbstregulativer Kompetenzen und damit für psychische Gesundheit, Lernfähigkeit und gelingende soziale Beziehungen.
Ein besonderes Merkmal von SELIMA ist der alltagsintegrierte Ansatz: Die Förderung erfolgt nicht über zusätzliche Programme oder Angebote, sondern wird direkt in den bestehenden Krippenalltag eingebettet. Fachkräfte erhalten konkrete Strategien und Impulse, mit denen sie alltägliche Situationen – etwa beim Spielen, Trösten, Übergängen oder gemeinsamen Essen – gezielt nutzen können, um Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung und Selbststeuerung zu unterstützen.
Damit knüpft SELIMA an unser Programm EMIL – Emotionen regulieren lernen für Kinder im Kindergartenalter an und ergänzt die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen bereits bei den Jüngsten. Beide Konzepte zusammen bilden eine durchgängige Förderlinie vom Krippen- bis ins Vorschulalter.
Der offizielle Auftakt von SELIMA fand im Februar bei einer Informationsveranstaltung in Stuttgart statt. Mit dem Start der Praxisumsetzung können nun Krippenteams in Baden-Württemberg an SELIMA-Qualifizierungen teilnehmen. Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zu stärken und Kinder von Anfang an in ihrer emotionalen Entwicklung und Selbstregulation zu begleiten.
Interessierte Krippen bzw. Krippenfachkräfte können sich ab sofort hier zur Teilnahme anmelden.
Weitere Informationen zum Konzept und zu den Qualifizierungen: www.znl-ulm.de/selima
ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen