Mit Zauberkreide malenEine Jahreszeitenidee für den Januar

Zauberkreide ist leicht herzustellen, haftet bestens auf Papier – auch nach dem Trocknen – und sorgt für kristallines Glitzern. Kurzum, genau das richtige Material, um den Palast der Schneekönigin darzustellen.

Gemaltes Bild mit Zauberkreide.
© Jörg Gräfingholt

Materialien

  • weiße Tafelkreide, aber auch kalten Farben (blau, grün, violett, türkis)
  • 1 Dose mit Deckel
  • Wasser
  • Zucker
  • 1 Kerze oder 1 Teelicht
  • schwarzes oder dunkelblaues DIN-A3-Tonpapier

Los geht’s:

Die Kreide in kleinere, handliche Stücke brechen. In einer Dose drei Esslöffel Zucker in einem Liter Wasser auflösen. Die Kreide für etwa eine halbe Stunde einlegen. Danach ist sie etwas weich und lässt sich satt auf das Papier auftragen. Nach dem Trocknen haftet die Kreide und die Zuckerkristalle sorgen für leichten Glanz.
Stellen Sie eine Kerze in die Mitte des Raumes. Die Kinder sitzen im Kreis darum herum. Fordern Sie sie auf, in das Kerzenlicht zu schauen und zu sehen, in welchen Farben das Licht schillert.
„Stellt euch vor, ihr fahrt im Winter mit einem Pferdeschlitten los. Es geht immer weiter nach Norden, bis zum Nordpol und vielleicht noch weiter. Alles ist weiß. Es glitzert überall. An den wenigen kahlen Bäumen hängen riesige Eiszapfen, die im Wind hin und her wackeln und wie hohe Glöckchen klingen, wenn sie aneinander stoßen. Dort, wo es am kältesten ist, ragt plötzlich ein riesiges Gebäude empor. Ihr ahnt es schon – es ist der Eispalast der Schneekönigin. Er ist nur aus Schnee und Eis gebaut. Die Türme sind hoch, jeder hat eine andere Form. Der eine ist rund, der andere ist eckig. Der eine ist dick, der andere ganz schmal. Auch ihre Dächer und Spitzen sind ganz verschieden. Ganz in der Mitte des Eispalastes muss es ein Feuer, vielleicht ein kaltes Feuer geben. Denn dort leuchtet es besonders stark. Allerdings nicht wohlig warm, es ist eher ein kaltes, blaues oder fast grünes Licht. Eiszapfen ragen drohend in die Höhe wie die Zinnen einer Burgmauer. Es ist sicher gefährlich, in das Schloss über die hohe Mauer einzudringen. Der Eispalast der Königin ist wunderschön, aber auch so eisig kalt, dass ihr schnell wieder nachhause fahrt. Und zuhause malt ihr für alle anderen auf, wie der Eispalast der Königin aussieht. Vielleicht hat ja auch jemand von euch die Schneekönigin oder einen anderen Bewohner des Eispalastes gesehen?“
Nachdem die Kinder diese Geschichte gehört haben, malen sie mit der eingeweichten Kreide ihre Eispaläste.

Quelle: Entdeckungskiste Extra Winter & Weihnachten 2010

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