#24 Kita-Schließungen in Sachsen: Wohin nach der Ausbildung?

Der Podcast ist zurück aus der Sommerpause und Karen und Patrick starten direkt mit einem wichtigen bildungspolitischen Thema: Zukunftssorgen von Auszubildenden. Was kommt nach der Ausbildung, wenn Kinderzahlen sinken, Kitas schließen müssen und Stellen knapper werden? Jetzt ist es an der Zeit für bessere Personalschlüssel, mehr pädagogische Qualität und ein Kita-Profil, das von den Bedürfnissen der Kinder ausgeht. Eine persönliche Folge, reinhören lohnt sich!

Kita-Schließungen in Sachsen: Wohin nach der Ausbildung?

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Transkript

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Intro

Hallo und herzlich willkommen zu heute im Kindergarten, dem Podcast von Kindergarten heute. Mit Karen. Und Patrick. Die zweite Staffel. Wir wollen mit euch über all das sprechen, was die Fachwelt, die pädagogische Praxis, die Redaktion und natürlich uns selbst bewegen.

Karen

Hallo Patrick.

Patrick

Hallo Karen.

Karen

Long time no see.

Patrick

Ja, ohne Witz.

Karen

Oder hear.

Patrick

Hallo unsere lieben Hörerinnen und Hörer.

Karen

Ja, hallo da draußen. Vielleicht habt ihr es gemerkt, ne? Wir sind kurz mal ein bisschen verschwunden.

Patrick

Kurz abgetaucht, Sommermodus aktiviert und weg waren wir, aber wir sind wieder da zur zweiten Staffel.

Karen

Ja, es ist verrückt Patrick. Wir sind da zurück und wir nehmen jetzt auf am 28.8. und Leute, gestern am 27.8. vor einem Jahr ist unsere 1. Folge online gegangen. Das heißt, wir starten wirklich in die 2. Staffel. Ein Jahr haben wir durch durchgeredet.

Patrick

Die Jubiläumsfolge.

Karen

Ja, ja, quasi. Und der Start nach der Sommerpause, die wir einfach so mal veranstaltet haben. Vielleicht habt ihr es gemerkt, vielleicht auch nicht. Es, es gibt ja genug Folgen zu hören.

Patrick

Wir haben ordentlich produziert und ich habe auch gehört, dass ein paar Leute noch so ein bisschen nachhören bei mir in meinem meiner Umgebung, ne. Die müssen noch ein bisschen was nachholen und wir haben auch 30 neue Follower ungefähr bekommen, wie du, wie du. Vorhin gesagt hast, innerhalb eines Monats, obwohl wir nichts Neues produziert haben. Danke dafür und herzlich willkommen.

Karen

Herzlich willkommen an euch, ihr seid jetzt quasi so richtig am Zahn der Zeit, weil wir jetzt wirklich wieder loslegen.

Patrick

Ab jetzt geht es wieder los.

Karen

Ja, ich freue mich wirklich, weil Patrick, wir haben uns ja jetzt auch einfach 'ne Weile nicht gesehen, weil Urlaubszeit, ne, ich darf auch mal Urlaub machen als Redakteurin, du sowieso natürlich auch als Erzieherin oder Erzieherin, als pädagogische Fachkraft.

Patrick

Ja, voll, ja genau, ich hatte auch tatsächlich jetzt 3 Wochen Urlaub, die ich ja ganz fabelhaft genutzt habe, indem ich auf meine Neffen aufgepasst hab für 'ne Woche.

Karen

Ach schön, da da wird man nämlich immer gern gefragt, wenn man so im pädagogischen Bereich arbeitet, ne, kannst du mal auf Kinder aufpassen?

Patrick

Ich hab auf Kinder aufgepasst, das war sehr schön. Wir haben 'n bisschen Berlin unsicher gemacht, Wann am See, haben 'n paar schöne Sachen, Aktionen gemacht im so einer großen Ausstellung mit Bausteinen, waren war also es war wirklich schönes Programm und ansonsten haben wir unsere Küche renoviert, auch wunderbar.

Karen

Ach schön, ja, das was man so alles macht im Urlaub.

Patrick

Also ich bin richtig mit Energie und Kraft in diese Arbeitswoche jetzt auch gestartet, jetzt ist Freitag.

Karen

Die Woche schon wieder rum, nämlich.

Patrick

Die Woche wieder rum und ich hab mich so ein bisschen gefühlt wie in so einer Zwischenwelt, also wie so ein Fegefeuer ein bisschen, weil ich jetzt 3 Wochen im Urlaub war. Ja, dann muss ich eine Woche jetzt arbeiten und jetzt morgen flieg ich, flieg ich los und hab Urlaub quasi wieder. Das ist jetzt für euch vielleicht auch ein bisschen interessant, denn ich fliege nämlich nicht, also auch privat, Ich fliege privat in den Urlaub, ja. Quasi eine Workation, Work and Travel. Genau, ich fliege nämlich nach Oslo, Norwegen und wir werden eine kleine Dienstreise quasi dahin machen, meine Arbeitskolleginnen und ich und wir werden uns in Fleckefjord, das ist ein 9000 Seelen Städtchen, irgendwo im Süden Norwegens, werden wir uns ein paar Kitas anschauen und gucken, wie das Bildungssystem in Norwegen so funktioniert und da schlägt ja mein Herz 'n bisschen schneller, weil 'n bisschen kenn ich mich da ja schon aus. Ich hab ja mal 'n halbes Jahr in Norwegen in Oslo gewohnt und gearbeitet in einer Kita.

Karen

Leute, die die unsere ersten Folgen tatsächlich gehört haben, die wissen das auch. Könnt ihr euch mal testen?

Patrick

Ganz genau. Und von dem her bin ich super excited und freue mich sehr, mit meinen Arbeitskolleginnen jetzt dort am Start zu sein, sich 'n bisschen umzugucken und aber auch so auf den alten Pfaden wieder 'n bisschen zu wandeln, ne? Genau, da freue ich mich sehr drauf und da werde ich dann natürlich auch, wenn wir uns dann beim nächsten Podcast wieder hören, 'n bisschen was drüber erzählen, wie es da so ist, was wir da so erlebt haben.

Karen

Da machen wir quasi Norwegen Special. Ich überleg grad, ob ich überhaupt jemals, war ich schon gern in Norwegen, glaube nicht. Ich weiß auf jeden Fall, diese Bildungsreise, die gab's doch damals auch, als wir gemeinsam, als wir gearbeitet haben, und da hast du auch die bekommen.

Patrick

Ja, genau. Also, wenn ich wegfahren kann, ja, in der Arbeitszeit, dann mach ich das auch. Sei es Kitareise, ja, Bildungsreise, ich bin am Start. Ja, genau, ich war vor.

Karen

Portugal war das, oder?

Patrick

Das ist jetzt, glaub ich, auch schon 3 Jahre her. Da waren wir in Portugal und haben uns dort auch 'n paar Kitas und Einrichtungen angeschaut, auch super spannend. und genau, es gibt eben so 'n Projekt, Erasmus Projekt über die G. E. B.s, die läuft es, ne.

Karen

Wir packen es in die Shownotes, vielleicht das ist ja, also wahrscheinlich kann sich da ja jeder Träger irgendwie Bewerben, oder.

Patrick

genau, also unser Träger hat sich eben dafür beworben und deswegen hatten wir eben die Möglichkeit, immer mal wieder bei solchen Reisen irgendwie mitzumachen. und da war jetzt irgendwie Norwegen jetzt dabei, das machen wir jetzt als gesamte Teamreise und Portugal, wo ich ja schon mal mit dabei war, da sind einzelne Leute aus dem Träger dann hingegangen und konnten sich dann dort das eben angucken und genau, es ist halt super spannend zu sehen, was in den verschiedenen Ländern, europäischen Ländern beziehungsweise genau, Norwegen ist ja ein europäisches Land, aber nicht in der E. U. und.

Karen

Genau, was auch in anderen Ländern für Pädagogik oder wie die Pädagogik gelebt wird in den Kitas, ne, und wie die Haltung ist und wie die Räume ausgestattet sind, gestaltet sind.

Patrick

Genau, und deswegen bin ich gerade so 'n bisschen im Limbo, weil ich mir denke, ich war jetzt eigentlich gerade im Urlaub, irgendwie brauche ich auch immer 'n bisschen Zeit, um in der Arbeit wieder anzukommen. Kinder sind jetzt in die Schule gegangen, jetzt kommen irgendwie neue Kinder dazu und ich schau nur 'ne Woche mal kurz vorbei. Aber ich hab sehr schöne Morgenkreise gemacht, das kann ich sagen.

Karen

Die haben, du bist wahrscheinlich mit neuem Elan Reingekommen.

Patrick

Elan und mit Energie bin ich rein, hab Morgenkreise gestaltet, Elterngespräche geführt. Also es war wirklich, ich hab gearbeitet 'ne Woche lang und jetzt morgen flieg ich wieder los und dann ist irgendwie 'n bisschen crazy, hatte ich jetzt so auch noch nicht, so so 'ne kleine Zwischenzeit. Genau, von dem her war das für mich jetzt 'n bisschen gewöhnungsbedürftig, aber jetzt freu ich mich umso mehr noch mal auf diese Reise, die jetzt morgen losgeht.

Karen

Cool, Ah ja, ich bin 'n bißchen neidisch, aber na ja. aber was natürlich keine Pause gemacht hat, ist natürlich unsere ganzen Fachmagazine und Bücher und alles Mögliche. Also, wenn ihr euch, wenn ihr uns verfolgt auf Social Media oder unseren WhatsApp Kanal abonniert habt, dann kriegt ihr das ja immer mit und deswegen möchte ich natürlich heute auch noch über was Fachliches mit dir sprechen, Patrick.

Patrick

dafür sind wir ja hier, wir können ja nicht nur quatschen.

Karen

Ja genau, also machen wir dann auch, aber vielleicht auch mal bisschen was Fachliches quatschen

Sound

Der pädagogische Happen.

und zwar im September erscheint natürlich mal wieder eine neue Ausgabe von Kindergarten heute und wir haben da einen ganz besonderen Beitrag, den haben wir jetzt schon eine Weile vorliegen, weil ich glaube im Frühjahr hat uns eine Lehrerin von der Berufsschule angeschrieben, dass ihre Schüler und Schülerinnen gerade ziemlich emotional sind und sie sehr damit beschäftigt sind, mit den sinkenden Kinderzahlen, die ja jetzt schon eine Weile, also ja, die Kinderzahlen sinken in Deutschland und vor allem im Osten merkt man es, dass auch die Kitas eben ein bisschen leerer werden und dann teilweise schließen müssen und diese Auszubildenden quasi haben hatten oder immer noch haben. Ja, wie denn ihre Zukunft aussieht, ihre berufliche Zukunft und ich hab hier mal 2 Zitate vorbereitet, könnt ihr auch alles zu einem Beitrag lesen. 'Ein Beruf, der eben noch dringend gebraucht wurde, wirkt plötzlich austauschbar, was für uns Betroffene ein Problem darstellt. Besonders ernüchternd ist der Blick auf die Rahmenbedingungen in Sachsen. Der Personalschlüssel gehört seit Jahren zu den schlechtesten in Deutschland. Dass ausgerechnet in einem für die Zukunft unserer Gesellschaft so entscheidenden Bereich so knapp kalkuliert wird, ist schwer nachvollziehbar. Und eine weitere eine weitere Stimme: Ich kann nicht einfach meine Sachen packen, aus meiner Stadt wegziehen und meiner Arbeit hinterherreisen. Wir haben hier unsere Wurzeln, unsere Familie und unseren Freundeskreis. Wo bleiben die Veränderungen, die bewirken können, dass Frühförderung endlich aktiv in Kindertageseinrichtungen integriert wird und Erzieherinnen entlastet werden. So 'ne Mischung aus beidem, ne? Also quasi die Angst davor, ja, was mache ich eigentlich nach meiner Ausbildung, in die ich irgendwie 34 Jahre gesteckt hab? Also, es sind teilweise Quereinsteigerinnen, die sich gemeldet haben, aber auch ganz, ich sag jetzt mal, reguläre ne Auszubildende, die einfach nach nach dem Abi oder nach nach der mittleren Reife die Ausbildung machen. Genau, was mache ich danach, aber auch ja, was passiert eigentlich in den Kitas, wenn da keine neue Leute mehr kommen können, aber auch gleichzeitig irgendwie die Qualität sich jetzt auch nicht unbedingt verbessert?

Patrick

Ja, ja, ne, es ist halt, das System kippt halt langsam so ein bisschen. Also, ich weiß selber noch von der Zeit, als ich die Ausbildung machen wollte, also als ich noch in der in der Schule war. da war Berufsberatung bei uns auch und hat dann mit jedem Einzelnen irgendwie so 'n bisschen gesprochen und dann meinte meine Berufsberaterin, so als ich sagte, na ja, ich würd gern Erzieher werden, ja nee, das nee, da gibt es keine Stellen und wirst schlecht bezahlt. Also die hat es jetzt nicht so beworben letztendlich und ab dem Zeitpunkt hat es aber auch, während ich die Ausbildung auch gemacht habe, ziemlich gekippt, so dass eben mehr und mehr Fachkräfte gefehlt haben. Dieser Kitaausbau ist weiter vorangegangen, dann hatten wir diese ganzen, genau, der U3 Anspruch, der da gekommen ist. Also, da hat sich ganz, ganz, ganz vieles in innerhalb kürzester Zeit verändert und dann hatten wir diesen ganzen Mangel. Also, ich kann mich dran erinnern, die letzten 10 Jahre, die ich in dem Beruf bin, war der Mangel Hauptthema und ich hab das ja auf allen Seiten auch mitbekommen. Also, sei es jetzt als Kitaleitung oder dann eben auch als Betroffener, weil also in der in der direkten Kinderarbeit auch, wo dann meine Kolleginnen einfach dann weg waren, so schwanger und dann kam auch seit ewigen Zeiten einfach kein kein Ersatz mehr oder du konntest konntest nicht drauf zählen, dass da irgendwas Vernünftiges bei rumkommt. Du hattest nicht groß die Wahl, irgendwie zu überlegen, ja wen wen stellst du da jetzt ein, ne und jetzt kippt dieses System halt wieder komplett. was eigentlich auch vorhersehbar war.

Karen

Also das ist das Schlimme.

Patrick

Ganz genau, es ist vorhersehbar, weil vor 20 Jahren hatte man dieselbe Phase eben genauso schon mal und die Kinder oder weil damals gab es eben auch so 'n Geburtenrückgang, sind jetzt erwachsen, kriegen natürlich auch, wir erwarten, nicht so viele Kinder und genau deswegen wiederholt sich diese Geschichte immer wieder und ich frag mich, wie es sein kann, dass die Politik da nicht nicht besser reagieren kann auf solche, auf solche langfristig absehbaren Momente. Ja, also da wird immer geschimpft und wie in Sachsen, das ist ja wirklich 'ne Tragödie, wenn man sich vorstellt, das ist eh der schlechteste Personalschlüssel. Das wäre jetzt die Möglichkeit zu sagen, ja O. K., Geld müssen wir so oder so für die Leute ausgeben, die sind ja da.

Karen

Die braucht man ja auch, die Kinder sind ja auch noch da, ist ja nicht so, dass plötzlich auf 0 gesunken sind, die Zahlen.

Patrick

Also, dass man dann an dem Personalschlüssel schraubt, um Personal eben halten zu können und das finde ich mehr als bedenklich und schwierig. Das Signal, das auch in Wahlkämpfen, wie auch immer, großes Thema ist ja, wir müssen mehr machen, wir müssen mehr machen. Aber letztendlich haben wir jetzt die Chance, Personal in die Kitas reinzuschieben, weil die Fachkräfte da sind. Ja, und dann passiert es aber auch nicht, weil man muss ja wieder sparen und das kann ich wirklich nicht mehr ernst nehmen. Da fühle ich mich auch wirklich als als ja Fachkraft dann von den von den Leuten, die das entscheiden, auch wirklich im Stich gelassen.

Karen

So genau und in Berlin merkt man das ja auch schon teilweise, ne.

Patrick

Also wir merken es auch bei uns in der Kita und auch in anderen Kitas, wo ich jetzt Leute kenne, dass da weniger Kinder sind, dass nicht so viel Nachzug ist, beziehungsweise ja, wenn ältere Kinder wegziehen, so ist es super schwer, ähnlich alte Kinder wieder für die Gruppenstruktur reinzubekommen und wir müssen alle Kitas jetzt so ein bisschen überlegen, okay, wie können wir jetzt Kinder wieder gewinnen und das war früher ganz anders. Also früher musstest du gucken, wie kannst du Personal gewinnen, was ja auch mehr oder minder funktioniert hat. Über den Obstkorb haben wir uns alle gefreut, aber gut.

Karen

Also ich habe nie einen Obstkorb bekommen. Aber das Ding ist natürlich, weil genau, ich hatte auch so ein ähnliches Erlebnis damals, während des Abis oder ich hab ja ein F.S.J. gemacht in in der Kita und mir wurde dann auch gesagt, ja, auf jeden Fall kannst du, kannst du auch studieren, weil das wird gebraucht die nächsten Jahre und es war ja auch so, ne, das war ja Anfang der Zehnerjahre, sagt man das so, ja, ja, also ja, vor 15 Jahren, halt klar, hat man die Leute gebraucht und ich weiß auch noch, als ich während der Pandemie hab oder als die Pandemie begonnen hat, hab ich in der Hochschullehre ja gearbeitet und dachte dann so, boah, nee, irgendwie taugt es mir nicht so richtig. Ich geh einfach zurück in eine Kita, weil die Leute werden ja eh gebraucht und da war so, ja klar, ich kann mir aussuchen, wo ich also basically aussuchen, ne, wo ich hingann. Natürlich muss es passen und das find ich schon einfach krass und ich hab auch immer gedacht, also es ist bestimmt auch noch so, es ist an sich, das schreibt auch ein Auszubildender oder ein Auszubildender in in im Beitrag, dass es quasi ein systemrelevanter Beruf ist. Also ist es ja immer noch und an sich ist es ja auch irgendwie auch ein sicherer Beruf, weil kann jetzt nicht die K.I. an sich übernehmen, aber es ist halt schon krass, wie sich das gewandelt hat und das ist eben dann, wie eben die berichten, innerhalb von 3 Jahren sich so krass wandelt und irgendwie auch nicht so richtig drüber gesprochen wurde zu Beginn. Also das ist eben wirklich das Erschreckende und auch ja, dass.

Patrick

Also ich hatte auch das Gefühl, dass es so plötzlich jetzt passiert ist, also dass ich, Dass sich das so 'n bisschen eingeschlichen hat und dass es in 'n paar Kitas, da hat man schon gemerkt, irgendwie da läuft es nicht so richtig, da gibt es Abwanderung. Also dann gehen die Kinder quasi in andere Kitas und auch wir zum Beispiel haben aus 'ner Nachbarschaftskita bestimmt gleichzeitig so 6718 Kinder in den verschiedenen Etagen quasi eingewöhnt aus deren Kita, weil die irgendwie unzufrieden waren. Also da haben wir irgendwie gemerkt, OK, es ist mehr möglich wieder. Also dass die Eltern sich bewusst für eine Kita eben entscheiden können. Und dass wieder mehr Qualität im Fokus steht für die Eltern. Letztendlich, was ich finde, eine hervorragende Entwicklung ist für die Familien, weil sie für sich wohnortnah wieder Kitas finden, dass sie sich selber wieder besser in einen unter einen Hut bekommen. Work-Life-Balance, so also, dass das besser funktioniert und sie eben wirklich überlegen, O. K., welches Kita-Konzept passt zu mir als Familie oder zu uns als Familie. Das finde ich ganz hervorragend so. und die Kitas dadurch jetzt auch natürlich überlegen müssen, wer sind wir als Kita. Also wir haben uns lange, möcht ich jetzt mal behaupten, auf diesem, auf diesem Ding ausgeruht. Ja, also ist ja eh 'n Mangel, ist ja eh alles so schwierig, eh alle so schlimm, ne, Personalnot, Personalnot und jetzt gibt diese Situation, wo man weiß, O. K., wir haben das Personal, das wir brauchen, warum läuft der Laden immer noch nicht und dann gehen halt die Familien, weil sie sich denken, ich kann es mir ja aussuchen, so.

Karen

Und genau, wobei nee, die Fachkräfte können sich nichts aussuchen, aber nicht.

Patrick

Mehr so dolle, aber ich glaube schon, dass es, dass es da wackelt. Also, dass es da ordentlich wackelt in den Kitas und man eben für sich eben sehr bewusst schauen muss, wo möcht' ich arbeiten, wer bin ich so. so und wie können wir als Team, weil vorher konntest du es dir ja aussuchen, wo du dann hingehst, so wie können wir als Team daran arbeiten, dass diese Kita funktioniert, dass wir hier 'n Ort schaffen, an dem sich alle wohlfühlen. Also ich glaube, die Auseinandersetzung mit der jeweiligen jeweiligen Arbeitsstelle, die ist dann noch mal stärker.

Karen

So, ich denke auch, dass es da hab ich jetzt irgendwie wurde mir jetzt paar Mal reingespielt auf Social Media, dass auch Leitungen ja viel mehr gucken können, ja wie ist denn mein Team zusammengestellt eigentlich und vielleicht auch eher mal Fachkräfte gekündigt werden, weil ich, also ich weiß es nicht, ne, aber ich glaub, dass es eher selten vorkam, also da musste wirklich was richtig ultra schief gelaufen sein, dass da mal jemand gekündigt wurde, weil man hat ja irgendwie auch Personal gebraucht, aber und soll jetzt nicht heißen, dass Leute gehalten wurden, ne, und die waren grottenschlecht, aber ich glaube, man hat sich eher überlegt, ah, können wir uns das jetzt leisten oder warten wir vielleicht jetzt noch mal irgendwie bisschen ab und versuchen andere Maßnahmen und ich könnt mir vorstellen, dass das jetzt halt eher vielleicht auch in der Probezeit oder so, dann mal geschieht, dass man sagt: 'Ah nee, die Person passt jetzt irgendwie nicht, doch nicht so richtig.' Da kommen ja bestimmt noch andere, weil es gibt genug auf dem Markt oder es kommen auch Auszubildende nach, die vielleicht fachlich besser ausgebildet sind, auch so. Also das ist ja wirklich auch davon schreiben die auch im im Beitrag. Jeder konkurriert jetzt mit jedem. Also klar, es gibt Berufserfahrene auf dem Markt, die irgendwie also vor allem ne in den östlichen Bundesländern gucken ja. Mist, wo, wo komm ich denn jetzt unter und ich kann mir jetzt eben, kann jetzt nicht in die Großstadt ziehen, wo es vielleicht mehr gibt, sondern auf dem Land gibt es vielleicht nur diese 23 Kitas und es kommen die, die eben aus der Ausbildung halt frisch motiviert, wir haben Bock, wir sind krass ausgebildet und die müssen dann alle miteinander konkurrieren. Also das ist einfach was Neues für diese Berufsgruppe, glaub ich, auf diesem Arbeitsmarkt.

Patrick

Das ist super spannend, also und wirklich gruselig. Also wenn ich mir vorstellen würde, ich mach wirklich diese, dieses Sacrificed und macht diese Ausbildung, ja, die ja gut, sehr umfangreich ist, mit viel Eigenleistung, ja, mit einhergeht, Praxissuche, wie auch immer. Also, wo man ja wirklich seine Zeit investiert, so, und dann keine Stelle finden kann, Horror.

Karen

Oder zumindest halt mit der Angst lebt, nichts finden zu können, erstmal. Und so wie jetzt, also was ich vorhin ja vorgelesen hab, ne, wenn du halt da schon voll verwurzelt bist, du hast vor allem Quereinsteigende, die irgendwie noch vor ein, 2 Jahren so voll gesucht wurden. Ja, wir brauchen Quereinsteigende, weil wir haben zu wenig Fachkräfte und die sich die dann extra quasi umgeschult haben und aber ja, ihre Familien vielleicht da haben, weil sie gegebenenfalls ja schon älter sind und Kinder und jetzt nicht sagen, ja, OK, dann guck ich halt in der nächsten Stadt in der Kita. Und dann vielleicht wieder zurück. Also, eine schreibt auch, sie ist jetzt wieder zurück in den Beruf halt gegangen, in ihren ursprünglichen, weil sie da eher was findet oder vielleicht eher was gefunden hat, ne? Also, oft ist es ja auch 'ne Frage der Zeit, aber ja, wie lang dauert es, weiß man nicht.

Patrick

Ja, ja, klar, also das ist 'ne ganz, ganz schwierige Perspektive für die Leute, die gerade in Ausbildung stecken. Also, da möchte ich nicht in deren Haut stecken und letztendlich, wie gesagt, hoffe ich. inständig, dass die Politik da die richtigen Entscheidungen trifft, damit eben gerade die Fachkräfte, die so dringend gebraucht haben, Wind, also gebraucht werden, Wind in die in die Kitas wiederzubringen, Haltung, was sie in der Schule gelernt haben, ne, den aktuellen Stand, dass die sind einfach wichtig, das ist einfach was Tolles, ist ja schade, wenn diese Qualität verloren geht, so und sie gar nicht die Möglichkeit haben, das in der Praxis so auszuleben und ihren ihren Traumberuf eben einfach auch leben zu können, das find ich schon krass. Also ich mein, ich hab jetzt meine Stelle so, ich hab meine Erfahrung gesammelt, ich bin jetzt seit 14 Jahren Erzieher, so ich hab erstmal so dieses Standing irgendwie auch, aber ich kann mir eben vorstellen, dass es gerade am Anfang, wenn du neu in diesen Beruf einsteigen möchtest und dann schon diese Hürden letztendlich hast, dass das einfach auch sehr abschreckend ist und mit mit vielen, vielen Ängsten einhergeht. Also das genau, ja.

Karen

Ja, und vor allem, wie du auch vorhin meintest, dass es jetzt ja schon an der Zeit ist für die Politik, weil die müssen das angehen. Also, jede Kita kann für sich gucken, wie können wir unsere Qu, also wie können wir unsere Qualität erhöhen, was können wir machen, damit irgendwie alle sich wohler fühlen oder noch wohler fühlen als bisher. Aber genau, also gerade der Fachkräfteschlüssel, das ist die beste Zeit, um das jetzt anzugehen. Also, ich meine, ich bin, ich möchte keine Politikerin sein. Aber wir sind beide Pädagogen und fachlich versiert und denken, ja, es behaltet, also ne, behaltet die Leute oder macht zumindest den Schlüssel einfach, verbessert den Schlüssel, dass es zumindest so bleibt. Und.

Patrick

Da kriegst du von der Politik gesagt, also ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber wir sollen alle mehr arbeiten. Ja, und die Leute, die arbeiten und die Arbeit, Die, die wirklich arbeiten wollen, so die ihre Ausbildung machen, hochqualifiziert sind, die können dann nicht arbeiten, weil sie die falsche Entscheidung getroffen haben. So das, das ist doch wild, ist einfach nur wild.

Karen

Ja, das ist schon, das ist schon arg. Ich hoffe, dass sich da was tut. Ja, aber was, also wir hatten jetzt auch im Leitungsheft ein Fachthema, wo es quasi drum ging, Profilschärfung, weil das jetzt quasi an der Zeit ist für für Kitas, wenn es nicht schon gibt, ne. Aber sich das immer mal anzugucken. Was meinst du, Patrick, was kann man so einfach machen, so in für sich als Kita? Also ich würde jetzt so denken, ja, man kann sich auf jeden Fall mal diese ganzen sowieso pädagogischen Konzepte noch mal angucken und vielleicht auch mal noch Gewaltschutzkonzepte, die ganzen Konzepte, die ja eh vorgeschrieben sind, aber da noch mal nachbessern und gucken, ja, machen wir das überhaupt schon im Alltag? Aber so, was wünschen sich die Eltern, was wünschen sich die Kinder?

Patrick

Ja, Also, es gab ja irgendwie auch diese, also bei einem alten Träger, wo ich mal gearbeitet hatte, da gab es irgendwie auch 'ne Kita, wo sie 'ne Sauna reingebaut haben.

Karen

Für die Kinder oder für die Fachkräfte?

Patrick

Genau, und dann gehen die da irgendwie einmal die Woche, gehen die da zusammen in die Sauna. Also, das ist spannend und das war auch in diesem Hintergrund so, wir haben keine Ahnung, wir brauchen ja Kinder, wir brauchen ja Kinder, wir müssen.

Karen

Die irgendwie, also wir müssen die Eltern anziehen, ne, darum geht es ja vor allem auch.

Patrick

Das ist jetzt nicht, die haben einfach nicht nur 'ne Sauna reingebaut, so die haben sich da 'n Konzept erarbeitet. Ich weiß jetzt auch nicht genau, wie das, ja genau, ist so 'ne Kneipp Kita oder was, genau, sorry an alle Leute, die nicht da jetzt auch, irgend so 'ne Kneipp Kita, keine Ahnung.

Karen

Da steckt ja 'n tolles Konzept dahinter.

Patrick

die hatten ja Gesundheit, wie auch immer, auf jeden Fall genau, ist das dann eben so 'n Konzept, das sich daraus eben ergeben hat, dass man überlegt, na ja, wir brauchen ja Kinder und was ja. schon auch irgendwie 'ne spannende Sache ist und ich glaube aber, was Eltern wirklich wollen, ist dass sich eben die pädagogischen Fachkräfte mit ihren Kindern auseinandersetzen.

Karen

Ach, darum geht es in der Kita.

Patrick

Und das muss ich auch sagen, das ist so 'n ganz, ganz großer Punkt, wo ich merke, dass ganz viele Eltern auch bei uns jetzt in der Kita sehr zufrieden sind, weil sie sehen, dass wir die Kinder nah begleiten und diese Grundstimmung und diese Haltung bei uns auf der Etage ebenso so schön und so angenehm ist und dass man sich da wohlfühlen kann und das ist, glaub ich, so das das Wichtigste. Also Atmosphäre schaffen, Arbeitszufriedenheit steigern, die Themen, die wirklich wichtig sind, besprechen und genau das erstmal die Basics dann wieder da sind und man sich nicht wieder denkt, ja jetzt machen wir das Konzept, jetzt machen wir das, jetzt machen wir jenes so, sondern erstmal wieder so 'n bisschen heilen, weißt du, wie ich meine, nach diesen ganzen Jahren, die wir jetzt hatten, ja, Notmangel und schwierig und wir haben keine Kinder, wir haben keine, keine Fachkräfte, dass das so irgendwie drinnen ist, dass das jetzt irgendwie Zeit hat zu heilen, so und wir uns wieder auf uns besinnen. Warum bin ich Erzieherin geworden, warum möchte ich Kinder begleiten, wir zusammen rucken und überlegen, wie wollen wir die Kita gestalten, in der sich alle eben wohlfühlen können, so und dann weiß ich nicht, kann man das Profil ja schärfen, kann sich überlegen, O. K., wir sind jetzt zum Beispiel 'ne Kita, die an dem Hochschulstandort ist, mit einem bestimmten Schwerpunkt, der wo es 'n bisschen Richtung Mathematik und Naturwissenschaften oder sowas gehen kann, dass man sowas 'n bisschen mehr rausarbeitet, so oder genau, Vernetzung im Kiez in der Umwelt. Also gibt so viele schöne Möglichkeiten an der Basis eben zu sein und Kindern die Möglichkeit zu geben, zu explorieren. innerhalb der Kita. So, also und ich fänd, ich fänd es schön, das wär 'ne tolle Entwicklung, wenn der Fokus mehr da drauf geht, was können wir den Kindern anbieten, als jetzt O. K., welches Konzept, was klingt geil, was klingt geil für unsere Eltern, damit die sich da irgendwie für uns bewerben, so, sondern eher Basics, was ist für die Kinder wichtig, was brauchen sie in ihrer Entwicklung?

Karen

Und ich glaube, was natürlich da ja immer dranhängt, weil ne, also Kinder und Eltern, die hängen halt zusammen, ist ja klar. Also auch mehr Zeit sich für die Eltern zu nehmen, weil das ist ja auch was, was oft einfach nicht möglich war. So ja, wir müssen halt, sorry, ich kann jetzt nicht mit dir reden, ich muss jetzt schon wieder zu den Kindern, weil ne, ich bin alleine heute und dann einfach mal Zeit haben für wirklich mal, ach das sind Tür und Angelsprechen, aber komm, wir können uns jetzt auch mal kurz rüber setzen und da jetzt drüber sprechen. Ja, also auch mehr auf die Eltern eingehen zu können, auf die Familien. Genau, das gehört ja einfach so zusammen, denk ich auch, dass es mehr um die die Grundlagenfestigen geht, weil es ja einfach jahrelang einfach nur ums Betreuen ging und nicht ums Bilden oder Bindung manchmal auch. Also klar, wir wissen, Bindung ist die Grundlage, aber die auch manchmal zu kurz kam.

Patrick

Ja, leider. Also, es muss ich wirklich sagen, in den letzten Jahren gab es so viele Momente, wo ich mir gedacht hab, ich konnte die Situation gar nicht anders auflösen. Es war so schwierig, Weil man gedacht hat, man ist immer irgendwie unter Druck und jetzt eben die Hoffnung, die ich irgendwie habe, einfach dass diese Kompetenz wieder zurückkehren kann, dass man sich nicht ständig in diesem Notmodus befindet, sondern wirklich jetzt langsam da wieder klar kommt und sich denkt, ja, wir sind professionell, wir kriegen das hin, wir haben, wir haben was erlebt, so wir, wir legen zusammen los und Kompetenz und Professionalität im Vordergrund steht, ja.

Karen

Ja, und ich mein damit. das wird ja jetzt nicht allen so gehen, ne. Also ich weiß, wir haben natürlich auch Kontakt ja zu vielen Kitas in Süddeutschland, weil ja der Verlag auch in Freiburg sitzt und da ist es oder auch glaube ich in N. R. W. und so Rheinland-Pfalz, da ist bei vielen Kita Kitas eben immer noch dieser Not Notzustand, also dass man öfter mal in Alarmbereitschaft ist, weil halt wieder jemand fehlt und Krankheitsstand und ne, der hat es hat sich jetzt nicht einfach aufgelöst, weil all die Jahre, die in denen Fachkräfte vielleicht irgendwie überlastet oder bis zur Überlastung gearbeitet haben. Ne, mir ging es ja selber auch so, die sind ja jetzt nicht einfach, verpuffen ja nicht einfach. Also das muss ich ja auch erst, muss auch erstmal wieder heilen, die Personen. Genau, also das ist natürlich was, was hoffentlich jeder für sich, jede Kita für sich, jedes Team für sich finden kann, diese Grundlagen, irgendwie diese Pfeile wieder aufzustellen, quasi. Aber irgendwann wird es auf uns alle zukommen, weil das ist ja einfach der der demografische Trend in Deutschland.

Patrick

Ja, absolut. Ja, meine Herren, also es bleibt zu hoffen, dass da die richtigen Entscheidungen getroffen werden und die Leute, die wirklich Bock auf den Job haben, dass die auch die Möglichkeit haben, in den Job einzusteigen und dabei bleiben können und dabei bleiben können und andere, die sich jetzt eher damit auseinandersetzen, nee, O. K., ich kann ja gar nicht mehr so viel schmollen.

Karen

Das konnte man ja vorher auch nicht.

Patrick

Ja, es glaub ja, kommt immer so 'n bisschen auf die Person, glaub ich, drauf an, aber ich glaub schon so 'n bisschen ausruhen, zumindest auf dieser, auf diesem, wir haben ja eh kein Personal, nee, das schaffen wir ja alles gar nicht, was soll ich das denn machen, alles, ne, und dass das jetzt eben so aufhört, das würd ich mir, würd ich mir wirklich wünschen, dass die Leute, die Bock haben auf den Job, dass die da drin arbeiten sollen, so Und was gestalten, was was bewegen?

Karen

Genau, und die anderen, die vielleicht, man weiß ja nicht, ne, man kommt vielleicht aus den unterschiedlichsten Motiven in den Job, dann merken, irgendwie liegt's mir vielleicht doch nicht so. Ich dachte irgendwie, ich muss, es geht immer ums Organisieren und irgendwie vielleicht mit Kindern in Beziehung sein, ist vielleicht doch nicht so meins. Es ist ja auch 'ne Chance zu merken, okay, ist vielleicht doch nicht mein Job. Vielleicht muss ich jetzt auch noch mal was anderes machen oder auf 'ne andere Ebene gehen und nicht am Kind arbeiten oder so.

Patrick

Das hatten wir auch tatsächlich, dass wir so paar Kolleginnen, die ich im Laufe meiner meiner Berufszeit irgendwie auch so kennengelernt hatte, die eben in dem Beruf gearbeitet haben, oft sehr überfordert waren, so in in gewissen Situationen und gemerkt haben, irgendwie ist es nicht, ne. Also haben sie es gut gemacht, haben ihre, haben ihren Job gemacht, so das darum geht es jetzt gar nicht, aber schon gemerkt haben, so nee, das ist es nicht so ganz und dann eben was anderes studiert haben oder die eine. Kollegin, die hat dann eher so 'ne so 'ne kaufmännische Ausbildung noch mal gemacht, ne? Die andere hat irgendwie Mathematik studiert oder so, also das ist noch mal 'n ganz anderes Thema. Also, dass man da wirklich ehrlich zu sich ist, will ich in dem Beruf arbeiten, so dann ja.

Karen

Ich mein, ich hab da jetzt im Podcast ja noch nicht viel drüber gesprochen, aber mir ging es ja auch so, mir war es zu viel und ich bin dann raus aus dem Beruf und ich hab jetzt den Beruf gefunden, der mir Spaß macht, einfach die diese Mischung und ich finde aber trotzdem, ich fühle mich immer noch als Pädagogin und bin gerne mit Kindern und wer weiß, ne, was gewesen wäre. Also jetzt bin ich erst mal in diesem Job, wenn es irgendwie ganz ruhig gewesen wäre und nicht man nicht unter Strom oder ich nicht immer unter Strom hätte stehen müssen, vielleicht wäre ich dann länger geblieben.

Patrick

Ja, ja, also Stress ist ja auch noch mal ein Katalysator. Genau, genau, aber ich glaub', da können wir auch noch mal irgendwie 'ne Folge dazu machen, Arbeitsbelastung oder so, beziehungsweise kurz vorm kurz vorm Ende sein, da könnt' ich, kann ich auch 'n Buch drüber schreiben.

Karen

Also, wenn ihr euch, wenn euch das mal interessiert, da 'n bisschen was zu hören und vielleicht auch bisschen, wie wir damit umgegangen sind, ne, was unsere Strategien waren oder wie. Könnt ihr gerne uns mal schreiben, aber ich glaube, wir, wir setzen es mal auf die Liste, Patrick.

Patrick

Das ist schon, dann erzählen wir euch mal, wie wir durchgeknallt sind und wieder zurückgefunden haben.

Karen

Ja, ja.

Patrick

Ja, krass, O. K. Ja, dann haben wir jetzt auch schon ordentlich wieder gesprochen, Karen.

Karen

Ja, total. Ich find's schön, wieder eingestiegen zu sein, Patrick, und ich hoffe, ihr da draußen auch. Und wir hören uns dann beim nächsten Mal wieder. Ich schick, ich setz euch alles in die in die Shownotes, wo ihr weiterlesen könnt und ich hoffe, ihr da draußen, die es gerade brauchen, ne, dass dass ihr zu euch findet, dass ihr in ja, das findet was, was für euch passt und dass vielleicht die Politik auch die richtigen Entscheidungen trifft.

Patrick

Nicht aufgeben, der Job ist so schön. Also genau, versucht es irgendwo. Also ich weiß, es ist jetzt auch schwierig zu sagen, so keine Ahnung, aber das ist 'n toller Job, es würde, es lohnt sich dafür, dafür zu kämpfen, reinzukommen und wie gesagt, ich hoffe, dass die richtigen Entscheidungen da getroffen werden und Leute auch an ihrem Wohnort.

Karen

Eine Stelle finden können oder zumindest nicht so weit entfernt oder man nicht umziehen muss.

Patrick

Ja, ansonsten, Berlin steht euch offen.

Karen

Genau, ne, also meldet euch. ja, und an alle, die jetzt ihre Ausbildung wahrscheinlich auch abgeschlossen haben, ne, Glückwunsch. Und vielleicht auch Studium, ne? Ich hoffe, ihr habt dann auch einen guten Start jetzt in den, jetzt neu, sowieso, es ist auch neues Kitajahr, Patrick, ne? Also, allen guten Start.

Patrick

Wow. Es kommt so viel zusammen.

Karen

Ja, wir nehmen es alles mit in die nächsten Folgen.

Patrick

Wir haben noch.

Karen

Wir haben noch. Wir sehen und hören uns, Patrick.

Patrick

Macht's gut, ciao ciao.

Karen

Ciao.

Outro

Das war's für heute. Wir freuen uns auch über eure Erlebnisse aus der Praxis. Schreibt mir gerne an karen.sachse@herder.de. Die aktuelle Ausgabe von kindergarten heute findet ihr online auf kindergarten-heute.de Bis zum nächsten Mal bei heute im Kindergarten.

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