#12 Chatty, hilf mir mal! - KI im Kita-Alltag

In dieser Folge widmen sich Karen und Patrick dem großen Schwerpunktthema Künstliche Intelligenz in der Kita. Ob die KI wohl bald Schneeanzüge anziehen kann? Das ist (noch!) absolut unrealistisch, aber wie kann KI wirklich in der Kita unterstützen? Die beiden reden darüber, welche Möglichkeiten sich bieten, z.B. bei Dokumentationen, Elternbriefen, Ideenfindung und kleinen Wissenslöchern. Und es wird klar: KI kann viel, aber nicht trösten, kuscheln oder Chaos bändigen.

Chatty, hilf mir mal! - KI im Kita-Alltag

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Transkript

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Intro

Hallo und herzlich willkommen zu Heute im Kindergarten, dem Podcast von Kindergarten Heute. Hier erwarten euch kleine und große pädagogische Happen, perfekt zu genießen auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause. Ich bin Karin, Redakteurin beim Fachmagazin Kindergarten Heute und mir gegenüber sitzt Patrick, Erzieher im U3-Bereich. Wir wollen mit euch über all das sprechen, was die Fachwelt, die pädagogische Praxis, die Redaktion und natürlich uns selbst bewegen.

Karen

Hallöle miteinander, wir sind hier wieder für euch da. Karen und Patrick. Ach, das ist wunderschön. Meine Stimme ist heute irgendwie bisschen kräftig entschuldigt. Aber ihr wisst ja, es ist Winter, es ist Erkältungs-Saison. Da können auch unsere Podcasterstimmen mal was abbekommen. Deswegen müssen wir immer gut zwischendrin trinken. Und auf uns achten. Ja, vor allem in Berlin ist es richtig krass. Ich kann auch verstehen, dass Leute tatsächlich grade sehr viel krank sind, weil es ist so kalt draußen und eisig. Ich möchte ja eigentlich auch gar nicht mehr vor die Tür gehen und lieber hier die ganze Zeit in unserem kleinen improvisierten Podcaststudio stehen mit dir, Patrick, Wie geht's dir da?

Patrick

Hier ist es sehr gemütlich und warm, sehr angenehm. So warm ist es bei uns im Garten draußen nicht.

Karen

Da wird mir jetzt noch kälter.

Patrick

Aber ich muss sagen, die Kinder haben sich ganz gut an die Kälte gewöhnt. Also wir haben das eigentlich doch relativ konsequent durchgezogen. Dass wir schon täglich mindestens einmal rausgehen. Und jetzt haben wir ja gerade so die besondere Phase hier in Berlin, dass es wirklich so Eisregen gab, dass der so angeschmolzen ist, dass es dann jetzt ordentlich gefroren ist und es einfach tierisch glatt ist. Also überall. Ich bin gerade auf dem Weg hier auch hergeschlittert, das hat mir super. Also ein bisschen mein Highlight dieser Woche, muss ich sagen, ganz ehrlich, weil das eine ganz andere Form der Fortbewegung ist. Und da merke ich, dass unsere Kinder da mittlerweile schon ganz gut was abkönnen. Sie sind bei den Temperaturen draußen, die spielen, die sind beschäftigt. Und dadurch, dass gerade alles eingefroren ist und überall eben diese ganzen Eiszapfchenen auch so hängen, sind die total beschäftigt und freuen sich total, im Garten zu sein und diese Eiszapfen zu sammeln.

Karen

Krass, auch an den kleinen Ästen und Zweigen. Das is verrückt.

Patrick

Vor ein paar Tagen hat es angefangen, dass es so richtig krasse Eiszapfen gegeben hat auf einmal. die Kinder sind in den Garten raus, die haben gestaunt und gesagt, krass Eiszapfen. Und dann sind die überall, die waren ja überall an den ganzen Klettergerüsten. Das mussten man wir natürlich auch schließen, die Kinder da nicht runterfallen, abstürzen.

Karen

Aufspießen

Patrick

ja, gut. So krasse Eiszapfen waren sie jetzt nicht. Aber überall waren die zu finden, haben die die eingesammelt, in die Eimerchen gepackt, haben die zu Crushed Ice gemacht, haben die gedacht, Mensch, können wir eine Bar aufmachen?

Karen

Das begrüßen wir Fachkräfte doch.

Patrick

Das begrüßen wir, genau. Also, superwitzig und schön. Und jetzt sind die seit Tagen daran beschäftigt, das eine Podest, das wir haben, abzukratzen mit dem Eis und dann sagen, ja, wir sind die Eismacher. Und wir wollen, dass die Leute beschützt sind, dass die nicht hinfallen. Und dann haben die das ganze Eis abgekratzt. Und haben dann ganz neue Formen von Spiel einfach auch gefunden. Das fand ich superschön. Und genau, ja, also ich mag's, dass wir einfach wirklich Winter haben, dass die Kinder auch wirklich gerne draußen sind. Und wir da so eine ganz andere Form einfach auch nochmal haben. Das hat man sonst nicht so. Meistens war es in den letzten Jahren immer so, dass es einmal geschneit hat. So ein bisschen. Eine kleine Schneeballschlacht. Ein Schneemann vielleicht gebaut, der zu 50 Prozent eher aus Sand bestanden hat als aus Schnee.

Karen

Oder aus Splitt, der noch übrig war vom Streuen.

Patrick

Genau und von dem her genieße ich das gerade total. Ich finde es richtig schön gerade diesen Kinder, diesen Winter mit den Kindern einfach auch zu erleben. Genau, Schneeflöckchen, Weißröckchen ist immer noch ein Banger bei uns.

Karen

Stimmt oh mein Gott, wann hast du uns davon erzählt? Im November oder so? Ja klar, das ist ja jetzt schon seit drei Monaten fast hier. Ohrwurm

Patrick

Wir singen rauf und runter.

Karen

Wobei es ist so ein bisschen Eis-Zäpfchen. Könnte man jetzt auch ein bisschen singen. Ich hab heute auch, weil die Kinder müssen sich ja auch voll einpacken wahrscheinlich, so in ihren fetten Ski oder so Schneeanzügen und so. Und heute, als ich ins Büro gefahren bin, hab ich auch zwei Kita-Gruppen gesehen, die jeweils rechts und links von mir zu den Türen eingestiegen sind und so voll in ihren Schneeanzügen drin und dann noch einen Rucksack auf. Und dann noch diese Warnwesten drüber und irgendwie versucht haben, Platz zu finden, fand ich auch recht amüsant, weil ich dachte, die suchen sich wahrscheinlich jetzt halt... Also, man kann ja nicht ständig rausgehen, ihr geht bestimmt ja raus, aber ich glaube, gerade für junge Kinder kann es ja nicht so lange draußen sein. Da muss man natürlich auch gucken, dass du vielleicht noch andere Aktivitäten findest, wie, keine Ahnung, ich könnte mir vorstellen, dass die auf dem Weg waren ins Naturkundemuseum oder wo auch immer. Gibt ja alles mögliche in Berlin. Aber so bisschen Ausflüge. Das spielt da vielleicht auch eine Rolle, wobei es viel aufwendiger ist im Winter, weil man sich so viel anziehen muss.

Patrick

Aber falls sie hinfallen, fallen sie wenigstens weich.

Karen

Stimmt, sind weich gepolstert.

Patrick

Ja, aber ich meine, das ist glaube ich auch so bisschen so eine Gewöhnungssache. Mittlerweile ziehen sich die Kinder bei uns auch sehr, sehr selbstständig an, weil sie es einfach gewohnt sind, sich an- und auszuziehen und irgendwann. Ja, gerade am Anfang ist immer so ein Punkt, da musst du natürlich bisschen mehr helfen und sagen, nee, die Hose müsst ihr jetzt anziehen, ist wirklich eisig kalt draußen. Und da haben wir jetzt gerade eine völlige Akzeptanz, so ja, wir ziehen uns unsere Sachen an. Die hat so einen Jungen, der hat sich immer so bisschen geweigert und die Mama meinte immer, nee, der muss seine Hose anziehen, ist super wichtig, sonst ist es zu kalt, dann wird er krank. Und da hab mir gedacht, so, will das jetzt das Kind, will das die Mama so? Und jetzt hat er das so akzeptiert und angenommen, seine Hose, wenn er rausgeht, zieht er die halt an. Ja, genau. Das ist natürlich von der Bewegungsfreiheit immer noch mal was anderes, aber ja, genau.

Karen

Stimmt ja, Aber gut, ich denke auch, dass die Kinder da mittlerweile gemerkt haben, wie kalt es wirklich ist und wie kalt es dann mal ohne Hose wäre. Das wollen wir nicht. Also meine Nase friert auch immer fast ein und ja. Aber weißt du was, Patrick? Wer den Kindern nicht helfen könnte beim Schneesachen anziehen? Die KI. Die würde das wahrscheinlich nicht schaffen, den Kindern die Winterschuhe und den Schneeanzug anzuziehen.

Patrick

Wo wir schon beim Thema wären.

Karen

Wie fandest du meine Überleitung? Die war richtig gut, oder?

Patrick

Die war der Hammer! Also, ich wusste jetzt vorher schon, dass es die KI geht. Ich weiß nicht, ganz so überrumpelt wie ihr vielleicht. Na ja, ihr seht es ja auch vorher in den Texten, ne? Also, wie die Folge heißt. Ja, genau, heute geht’s um die KI.

Sound

Der pädagogische Happen

Karen

Um DIE KI ne.

Patrick

Dein bester Freund.

Karen

Dein bester Freund oder Freundin und Helfer, wer weiß. Hat ja vielleicht auch kein Geschlecht. Stimmt, ja. Aber ja, genau, es geht die KI, weil das ist nämlich das Titelthema unserer Februar-Ausgabe. Künstliche Intelligenz und quasi, wie können wir sie eigentlich in der Kita einsetzen? Können wir sie überhaupt in der Kita einsetzen? Das ist vielleicht die grundsätzliche Frage. Wie viel KI braucht die Kita? Kann die Kita? Und können wir Fachkräfte überhaupt KI lernen, damit umgehen. Hast du da schon Erfahrungen gemacht, Patrick?

Patrick

Also ich bin ja ein Digital Native, kann man ja sagen.

Karen

Sind wir wirklich? Doch eins davor?

Patrick

Wir sind ja quasi, oder ich, bin mit einem schwarz-weiß Bildschirm aufgewachsen.

Karen

Ja, ach so stimmt, das sind ja die Natives. Ja, dann bin ich auch ein Native.

Patrick

Genau, ja klar, ganz früher hatten wir ja einen normalen Röhrenfernseher. Zwischenzeitlich haben wir den irgendwann mal verloren. Dann hatten wir noch den alten von unseren Großeltern. Den haben wir dann genutzt. Da hatten wir keine Farbe und nichts. Und nur ARD und ZDF war auch spannend.

Karen

Das hatte meine Oma auch immer, aber mit Farben

Patrick

In der Pubertät war es nicht so cool.

Karen

Und immer nur die Dritten

Patrick

Und weiß ich nicht, so ein Game Boy zum Beispiel oder so eine Handheld-Konsole, die hat sich ja total krass verändert. Also es war damals alles schwarz-weiß und klein und irgendwie so bisschen pixelig. Und mittlerweile kannst du ja riesen Welten schaffen und mit Minecraft oder was weiß ich was sonstige Welten selbst erschaffen und kreieren. Also da haben wir, glaub ich, schon so einen großen Sprung miterlebt, was das einfach auch angeht. Und auch die Technologien, die wir einfach im Alltag haben und leben. Also das erste Handy, das wir in den Händen gehalten haben, wo man so bisschen Snake spielen konnte.

Karen

Nokia Wie hieß das? Weiß ich nicht, die Nummer, dieses Klassiker.

Patrick

Ich hatte nie ein Nokia.

Karen

Das war doch dieses Nokia 4210 oder so? Ach, irgendwas mit Zehn auf jeden Fall.

Patrick

Das klingt gut. Ich hatte das Motorola C200. Kann ich mich auch noch richtig gut daran erinnern. Kleiner Knochen. Das haben wir so mitgekriegt, wie sich das ebenso verändert hat. Und heutzutage wird es den Kindern auch so in den Kinderwagen gespült. Weißt du, dass die Kinder dann schon hier ein bisschen Puzzle-Bubble oder wie auch immer das heißt

Karen

Ist das eine App?

Patrick

Nee, das ist ein Spiel. Ach, was spielen denn diese Leute immer? Da müssen die so drauf drücken.

Karen

Ist das so ein Tablet-Spiel?

Patrick

Keine Ahnung, was weiß ich. Also ich bin nicht so die Gelegenheit.

Karen

So Digital Native sind wir nicht. Aber digital sind wir.

Patrick

Nee, sind wir dann doch nicht. Genau, aber ich glaube schon, dass eben so die Digitalisierung im Allgemeinen ja ziemlich weit fortgeschritten ist mittlerweile und die Kinder, jetzt heutzutage aufwachsen, ganz andere Möglichkeiten und Dinge haben so. Und jetzt, wo vor ein, zwei Jahren oder so was das mit der KI so angefangen hat, dass man die irgendwelche Sachen fragen kann oder machen kann, habe ich für mich festgestellt, ich selber, hab da bisher noch relativ wenig gemacht. Freund von mir, der hat es abonniert, der stellt da seine Fragen und seine Prompts und was auch immer er da irgendwie alles rausfinden möchte und fragt halt die KI, so nach Beziehungstipps oder nach sonstigem

Karen

Sehe ich auch so. Stimmt. Weil ich hätte es jetzt eher so gesagt, schreib mir meine E-Mail an.

Patrick

Ja, also du kannst alles damit machen.

Karen

Ich weiß, du kannst alles damit machen, aber ich möchte jetzt nicht der KI über meine Beziehung erzählen.

Patrick

Das stimmt, das möchte ich auch nicht so gerne. das ist ja alles immer so bisschen datenschutzmäßig, aber was ich halt auch schon gemacht habe, ist, dass ich mir irgendwie lustige Bildchen erstellt habe, weißt du? Also mache mich als Videospielfigur oder auf einem Plakat von einem 90er-Film oder so. Also das sind so Sachen, die kann man ja mit einer Bildbearbeitungs-KI ganz gut machen. Das finde ich irgendwie ganz lustig.

Karen

Und wenn wir es der Kita machen?

Patrick

In der Kita hab ich heute extra, weil ich wusste ja, dass das Thema auf mich lauert, hab ich mal die KI gefragt, wie kann man eigentlich die KI in der Kita nutzen? Und dann hat sie gleich geschrieben, ja, Science-Fiction im Sandkasten, aber ...

Karen

Okay, hat sie direkt literarisch dir was zurückgegeben.

Patrick

Ohne Witz. Also super spannend und es gibt glaube ich auch wirklich viele Leute, die es schon nutzen. Also so wie ich das auch gelesen habe, kannst du ja zum Beispiel Entwicklungseinschätzungen machen. Da erzählst du der KI natürlich ohne jetzt einen Namen zu nennen einen Entwicklungsstand

Karen

Das ist die Frage. Datenschutz.

Patrick

und sagst, das Kind hat das und jenes gemacht oder es ist dazu in der Lage, das und jenes zu machen. Und dann schreibt dir die KI quasi einen Entwicklungsbericht und du kannst das ins Elterngespräch mit reinnehmen und als Grundlage nehmen. Also quasi eine kurze Zusammenfassung von dem, was du der KI die letzte halbe Stunde so erzählt hast.

Karen

Und was altersentsprechend vielleicht wäre.

Patrick

Und das habe ich jetzt eben auch gestern gehört, dass das eine Arbeitskollegin macht. dass sie, da hat sie mir den Tipp gegeben, machs dir doch einfach. Erzähl alles der KI. Und die macht dir da den Text und dann hast du direkt dokumentiert und ist alles irgendwie klar. Du musst das natürlich immer nochmal kontrollieren und nochmal nachschauen, ob das alles so auch in Ordnung ist und ob es stimmt. Aber ich glaube schon, dass durch solche Dinge der Alltag in der Kita schon auch vereinfacht werden kann. Wenn du zum Beispiel überlegst, ich hab grad den Fall, Umgang mit Trauerbewältigung in der Kita, kannst du mir ein paar Aktivitäten dazu nennen. Und dann kommt ein Bilderbuch raus, dann kommt eine Gesprächsrunde mit Impulsen oder so was. Da kannst du dir, glaub ich, schon vieles erleichtern und musst nicht alles irgendwie selbst recherchieren und überlegen und schauen. Ich glaube schon, dass die KI so ein bisschen die Arbeit unterstützen kann. Aber nicht, wenn man unreflektiert damit umgeht und sich alles ranballert und alles genauso macht, wie es die KI irgendwie gesagt hat. Weil das Wichtigste in der Kita ist und bleibt die Bindung und das Leben und Arbeiten mit echten Menschen. Und das wird die KI nicht machen. Die wird nicht helfen, die Kinder anzuziehen. Die wird nicht helfen können

Karen

Zu trösten vielleicht.

Patrick

Bei einem ganz differenzierten Fall, wo man einfach selber irgendwie gerade überfordert ist, da hilft eher eine kollegiale Beratung und ein Zuhören im Team und ein Aushalten von Gefühlen und Emotionen so, als jetzt eine KI, die dann sagt, ja, das wäre jetzt eine Aktivität, die du machen könntest.

Karen

Ja, oder ich verstehe dich, aber warum probierst du es nicht mal so? Genau. Ja, total, weil es ist halt immer noch eine Maschine. also gut, klar, also die, glaub ... Ich weiß es gar nicht. Wie viel Emotionen ... Also, Stand jetzt ist, glaub ich, KI's können keine Emotionen zeigen. Also, ich glaub, sie können sie halt irgendwie rational verstehen, aber wir wissen ja, alle Emotionen fühlen wir. Also es sind noch Maschinen. Und die sagen dir halt irgendwas. Genau, und deswegen ist jetzt auch der Stand in unserem, also die Antje Bostelmann hat unseren Grundlagenbeitrag dazu geschrieben und sie sagt natürlich auch, klar, KI nutzen kann so viele Vorteile bringen, wie du jetzt gerade gesagt hast, also vor allem für die Fachkraft. Aber eine Fachkraft ersetzen wird sie auf jeden Fall, Stand jetzt. Ich hoffe auch, dass es so bleibt, aber wer weiß. Da sind wir dann nämlich wirklich bei Science Fiction. Das mag ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. wird sie nicht ersetzen können. Aber kannst du dir auch vorstellen, dass man die irgendwie in Aktivitäten mit Kindern nutzt? Ne KI, also ... beispielsweise ... Also, ich weiß nicht, man Also, Kindern einen KI erklären, glaube ich, ist schon auch was. Weil, ich meine, KI steckt ja auch in vielen anderen. Also, wenn wir jetzt an Siri denken und hier Alexa und so, das kennen ja auch viele Kinder wahrscheinlich von zu Hause, da steckt das ja auch drin, ist ja auch eine künstliche Intelligenz und deswegen Kindern KI erklären kann man schon und sollte man eigentlich auch, weil sie das ja auch so umgibt, aber tatsächlich das Nutzen mit Kindern. Hast du das schon erlebt? Ich meine, das ist ja was ganz Neues ne...

Patrick

Wenig. ich habe, wir haben zum Beispiel ein Tablet auch bei uns in der Kita. Demnächst fängt es auch an, dass wir so langsam eine Kita-App irgendwie bekommen.

Karen

Ja, habe ich auch schon damit gearbeitet.

Patrick

wo dann irgendwie Eltern-Dokumenten, ja, Kommunikation und Co., dass das dann irgendwie funktioniert. Also es wird auf jeden Fall ein bisschen digitaler im Allgemeinen. Aber ich nutze das im Alltag ja schon hier und da. Also wenn ich jetzt zum Beispiel den Beamer raushole und irgendwie sowas mache, dann geht es eher um die Digitalisierung als jetzt die KI. Oder ich zeige mal, wir haben uns darüber ausgetauscht eine Kollegin, die ist nach Neuseeland gegangen für ein paar Monate und macht da so eine kleine Radtour und dann haben wir überlegt, naja, was gibt es denn da für Tiere, was kann man sich da so anschauen und dann hat sie irgendwie auch geschrieben mit mir, dass es da irgendwie Kakapos gibt, das sind Vögel, die sehen ein bisschen aus wie Eulen nur bisschen anders und wir konnten uns da nichts darunter vorstellen und dann haben wir... ...

Karen

Das weiß ich jetzt grad auch nicht. Ich war doch auch in Neuseeland. Das sagt mir jetzt grad nichts.

Patrick

Das sind super lustige Vögel.

Karen

Sind das die, die klauen?

Patrick

Das war nee, glaub ich nicht. Also die sehen ganz friedlich aus. Dann hab ich eben auch da das Tablet rausgeholt, hab das eingegeben und hab den Kindern ein Foto zeigen können, wie eben dieser Kakapo aussieht, weil es einfach vom Namen so lustig war und die Kinder sich das gar nicht so richtig vorstellen konnten. Jetzt musst du kurz nachschauen.

Karen

Ich guck den jetzt kurz parallel mal nach.

Patrick

Der ist nämlich wirklich putzig. Der sieht so bisschen moosbewachsen irgendwie aus, von den Farben her. Und wie so eine kleine Eule. ganz witzig.

Karen

Natürlich geht jetzt gerade mein Internet nicht. Schade Marmelade, ist schön, wenn wir die Folge zu KI aufnehmen und... doch, ich hab ihn gefunden. ⁓ der sieht ja wirklich süß aus. Ich schreib euch das da rein in unsere Beschreibung, dann könnt ihr euch das anschauen. Ach, vor allem ist der grün. Ja, genau. Eine grüne Eule. Oh und mit diesen Mini-Augen.

Patrick

Also wäre so ein Mooshaar mit so einem lustigen gelben Schnabel dran.

Karen

Aber es gibt nämlich auch Vögel, ich weiß nicht, wie die heißen, aber die klauen den Touris meistens ihre Sachen. Die sind an paar bestimmten Sites immer zu sehen. Da wird auch immer davor gewarnt. So wie Affen manchmal oder so, Die klauen dann halt irgendwie die Fotoapparate. Die haben auch so krasse Schnäbel. Naja, das als kleiner Fact. Aber das kann man auch die KI fragen. Welche Vögel gibt's eigentlich in Neuseeland? Und was haben die für spezielle

Patrick

Es gibt ja oft Fragen, die im Alltag auftauchen. Also wie groß ist der höchste Mensch oder größte Mensch so oder was ist die höchste Temperatur, die auf der Welt gemessen wurde oder was auch die niedrigste so. Das sind Fragen, die die Kinder haben, die so im Alltag einfach auftauchen. Und ich glaube, es ist schon schön, mit Kindern zu philosophieren und ein bisschen rum zu überlegen so. Aber manchmal so auch schön, einfach einen harten Fakt zu haben. Also, dass wenn eine Frage kommt, dass du dir auch wirklich beantworten kannst und dass man da einfach auch lernt mit dem Kind zu überlegen, okay, ja, wir haben keine Bücher zu dem Thema. Also Bibliothek, müssen wir erstmal einen Ausflug dazu machen. Des ist halt auch manchmal ein bisschen schwierig. Manchmal ist es halt einfacher, kurz das Handy rauszuholen beziehungsweise das Tablet. Und dann da eben nachzuschauen, diese Frage eben zu beantworten. Und da kann dir KI natürlich auch helfen. Dann ist wieder die Sache, wenn du jetzt eine Frage stellst der KI und dann kommt ungefiltert irgendwas raus, was vielleicht für die Kinder jetzt auch nicht so toll ist. Also das würde ich vornutzen in dem Sinne. Also wissen, was mich dann erwartet, wenn ich die Suche starte, dass ich das so bisschen in der Hand habe.

Karen

Vor allem wenn man die Sprachfunktion vielleicht mit nutzt.

Patrick

Ja, also das wäre jetzt eine Form, die ich jetzt irgendwie auch nicht nutzen wollen würde, muss ich sagen. Aber selber habe ich noch viel zu wenig eben damit zu tun gehabt. Ich weiß, dass bestimmte Leute dann irgendwie Elternbriefe über die KI machen, dass es irgendwie einfacher geht zur Einladung für Elterncafé oder so, dass es so genutzt werden kann. Aber ich selber hatte jetzt eben noch nicht dieses Gefühl. Ich habe hier und da mal lustig meine Bilder privat halt einfach erstellt, weil ich auf irgendeinen Trend aufgesprungen bin. Aber selber habe ich noch nicht so diesen Nutzen im Alltag. Aber jetzt habe ich letzte Woche so meine Fitness Journey angefangen.

Karen

Es ist ja schließlich Januar.

Patrick

Genau. Und dann habe ich die KI gefragt, ja, so wie ich mir das jetzt gedacht habe, ist das so in Ordnung? Und dann hat die mir irgendwie gleich gesagt, na ja, tolles Training, hast du schön gemacht, ausgebogen, ausgesucht, du solltest da und da da drauf achten. Und da habe ich mir auch gedacht, so, die hat mir wirklich was erzählt, was mir weitergeholfen hat in dem Moment. Und ich glaube, das kann so im Alltag mit Kindern schon auch funktionieren, so, wenn du den Alltag vorbereiten möchtest, wenn du überlegen möchtest, welche Aktivitäten, wie können wir ein bestimmtes Thema setzen, wie können wir einen Elternbrief mit einem bestimmten Thema irgendwie gestalten. Ich glaube schon, dass das bisschen viel unterstützen kann und dadurch mehr Zeit am Kind bleibt.

Karen

Ja, genau, denke ich auch.

Patrick

Dass es helfen kann, aber ich glaube wirklich, wenn es zu viel Einflussnahme hat und man selber nicht mehr in der Lage ist auf eine Situation zu reagieren, ohne auf die KI zu hören. Also da muss ich auch immer sagen, dass mir die Ausbildung in Bayern auch wahnsinnig gut getan hat.

Karen

In Bezug auf KI?

Patrick

Nee, in Bezug auf: Wie kann ich meinen Alltag gestalten und wie kann ich Themen rausfinden, die für die Kinder relevant sind? Und wie kann ich mit Situationen umgehen und sie umlenken? Also sei es jetzt durch ein lustiges Bewegungsspiel, sei es jetzt im Morgenkreis mit verschiedenen Spielen und Liedern so, sei es jetzt, ja keine Ahnung, die Kinder sind gerade irgendwie alle ein bisschen wild und aufgekratzt. Wir wollen aber jetzt irgendwie alle essen. Dann wird halt irgendwie mit Fingerchen mit Fingerchen gesungen oder so, weißt du? Also man geht dann in die Aktivität und weiß, hey, so und so kannst du im Fall mit einer Situation umgehen, auch ohne eben eine KI gefragt zu haben vorher.

Karen

Ich bin gerade hilflos. Bitte.

Patrick

Ich bin grad hilflos, ich komm nicht weiter. Ich glaube, das ist eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft gerade, weil irgendwann wird's Menschen geben, die nicht mehr wissen, wie man eine Sache löst, ohne die KI gefragt zu haben. Weißt du, wie ich mein?

Karen

Aus ihrer eigenen Erfahrung heraus auch, ne? Und auch zusätzlich einer Kompetenz, die sie sich irgendwann mal angeeignet haben. Also ich meine, wir werden ja trotzdem immer noch Ausbildungen und Studium haben. Aber ja trotzdem, ich glaube auch, also da steckt bestimmt auch eine Gefahr dahinter, wenn man sich so sehr drauf verlässt. Aber wie du gesagt hast, ich denke auch, dass es momentan noch eher um Dokumentation und Vorbereitung des pädagogischen Alltags geht, also quasi nur auf Seiten der Fachkräfte. Und das sagt nämlich auch eine Studie, da haben wir auch einen Beitrag dazu, die tatsächlich in Österreich, also hier, hallo an alle unsere Österreicher und Österreicherinnen, die zuhören, geführt wurde. Genau, die sagt auch, ich kann es euch in den Link dann packen, ich weiß gerade gar nicht, wie groß die Stichprobe war. Ah doch, 292 Personen in Kitas wurden befragt und auch nur 9,6 Prozent der befragten Fachkräfte nutzen KI momentan aktiv. Also es ist tatsächlich sehr, sehr wenig. Also ich glaube, das lässt sich auch noch ausbauen. Und tatsächlich bisschen mehr als die Hälfte äußern auch Bedenken dabei. Also wie du vorhin gesagt hast, Datenschutz, Beziehungsgestaltung, was ich mir auch eh überhaupt gar nicht vorstellen kann, dass das die KI kann. Und so knapp 60 Prozent sehen aber schon auch Potenziale. Ah ja, genau. Sprachförderung ist natürlich auch ein Ding, also was natürlich, also nicht, dass die Sprache damit gefördert werden kann durch die KI, aber da geht es ja auch wieder um die Vorbereitung einfach und vielleicht auch Apps nutzen, Dolmetscher Apps quasi, wo vielleicht eine KI tatsächlich dahinter steckt, die auch wirklich versteht, wenn vielleicht jetzt mal ein Elternteil da ist, dessen Sprache ich nicht spreche und auch niemand gerade sonst da ist und das so zu nutzen.

Patrick

Die Funktion muss auch Gold wert sein, ich gehört. Das muss wohl ziemlich gut funktionieren. Aber wenn man jetzt ein bisschen an die Leute denkt, die eben jetzt gerade erst in Ausbildung sind. Ich habe gerade in meinem privaten Umfeld eine Person, die die Ausbildung zum Erzieher gerade macht. Und der hat auch berichtet, dass viele in seiner Klasse KI nutzen, um die Schulaufgaben, Hausaufgaben zu bearbeiten und sich quasi erstellen zu lassen. Und dass das, glaube ich, auch gar nicht so leicht ist, das irgendwie rauszufiltern, also gerade für die Lehrkräfte irgendwie auch. Aber das ist manchmal in bestimmten Formulierungen da weißt du einfach, das kann die Person nicht geschrieben haben. Dann ist es eben so, okay, ich hab mich nie richtig mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich hab das irgendwie abgeschrieben, alles von der KI und verinnerliche das irgendwie alles gar nicht. Und ich meine, da kommst du dann ins Problem, wenn es dann an die Prüfung geht, an die fachpraktischen Dinge. Also das ist echt alles ein bisschen tricky. Und das gab es für uns damals zum Beispiel nicht.

Karen

Wobei, ich mein, das ist ja quasi ähnlich, wie wenn du dir von deinem Sitznachbar, der bessere Noten hat, als du die Hausaufgaben machen lässt. Aber der hat zumindest entweder wirklich gelernt und du weißt, er weiß es. Und von der KI die zieht sich ja die ganzen Daten von überall her. Und wenn da jemand falsche Sachen eingibt, das ist so bisschen wie so mit Wikipedia-Artikeln früher. Ich weiß gar nicht, wie es mittlerweile ist, aber ... Vielleicht mittlerweile auch noch, aber die gibt's ja schon so lange, die Plattform, wenn die nicht überprüft werden. Da stand ja dann immer dran am Artikel, dieser Artikel wurde noch nicht überprüft, weil da müssen ja auch Quellen da sein und so. Und das ist ja auch ein Ding bei der KI. Du musst eigentlich die KI nach Quellen fragen, woher hast du denn jetzt dein Wissen, oder hat da irgendjemand halt mal irgendwas eingegeben? Und dann denkt sich die KI, ah ha wenn die Person das so sucht, dann wird das bestimmt auch eine Tatsache sein. Genau, weil die trainiert sich ja irgendwie.

Patrick

Also das merke ich auch wirklich ist für mich so ein Thema, das mir noch ein bisschen zu hoch ist. Also wo ich gar nicht so genau Bescheid weiß. Ich habe halt hier und da schon was gehört. Die einen sagen, das ist ein wahnsinniger Verbrauch an Ressourcen, weil das irgendwie mit den Servern und dem Strom irgendwie alles so tricky sein soll. Aber so toll soll das wohl auch gar nicht sein.

Karen

Ich glaube, Netflix verbraucht auch sehr viel Strom.

Patrick

Und wir leben ja in einer aufgeklärten Gesellschaft und wenn ich jetzt den Lichtschalter anmache, so ist es das, was glaube ich so eine KI-Anfrage ausmacht. bin mir nicht ganz sicher.

Karen

Ich weiß es gerade auch nicht auswendig.

Patrick

Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es, glaube ich, in Maßen in Ordnung. Bedenklich wird es, glaube ich, wirklich, wenn man sich nicht mehr mit den Themen auseinandersetzt, sondern sich nur noch berieseln lässt, dann kannst du die Inhalte gar nicht mehr richtig wahrnehmen und auch aus diesem Erfahrungsschatz gar nicht mehr schöpfen. Weil du kannst eine Information, die du über die KI generiert hast, natürlich nicht so lange verinnerlichen wie was, was du selber dir erarbeitet hast. Also wo du selber darüber nachgedacht hast, wie diese Stunde eben vorzubereiten ist, woran du selber denken solltest. Wenn man selber geplant hat, wenn man selber überlegt hat und sich was selbst erstellt hat, einen Plan und den auch umsetzt, ist es nochmal was anderes, wie etwas nachzumachen, was dir ein Computer gesagt hat.

Karen

Ja gut, ich meine, im besten Fall merkst du dann, was gut oder schlecht daran war. Aber du hast voll Recht und auch eben dieser Aspekt, die KI quasi als so weise Person anzusehen, die dir halt jetzt was sagt und es wird schon stimmen. So ist es eben nicht. Genauso wie man bei Google Anfragen oder Ecosia Anfragen oder welche Suchmaschine man auch benutzt auch filtern muss. Ja was wird mir denn da jetzt angezeigt, weil natürlich kommen oben die Seiten, die am meisten bezahlen dafür. Da musst du auch filtern, welche. Genau, da sind wir dann auch wieder bei Medienkompetenz, die wir als Fachkräfte auch brauchen und hoffentlich teilweise in der Schule gelernt haben. Aber wenn wir Digital Natives sind, dann schon eher, glaube ich, weil wir ja noch das gute alte, ⁓ guckt zu Hause mal in eurem Brockhaus nach, was der zu, I don't know, Kuckupo, wie heißt die?

Patrick

Kackapo

Karen

Kakapos sagt, zu dem Vogel. Und dann zu checken, bei Google muss ich auf der Seite oder bei Wikipedia muss ich auch gucken, woher die Quellen sind. Und ob es jetzt eben die Gen Z ist, Gen Z ist, die vielleicht darauf vertrauen, dass das schon alles so richtig sein wird. Also Medienkompetenz ist da ultra wichtig. Und das ist auch wichtig, dass Kinder das lernen. Aber ich glaube, dass die KI jetzt nicht das Medium sein muss, um Medienkompetenz in der Kita schon zu lernen, sondern eher Da gibt es auch andere Geräte.

Patrick

Ja, also wie gesagt, ich nutze super gerne meinen Beamer, um dort ein Bilderbuch als Betrachtung groß zu machen. Damit habe ich ein paar Bilderbücher einfach eingescannt und werfe die mal an die Wand, wenn ich mir denke, so es passt gerade zum Thema oder ich merke, es ist heute ziemlich wenig Personal, irgendwie muss ich Kinder binden auf eine gewisse Art und Weise. Anstatt eine Folge Paw Patrol mir reinzuziehen mit den Kids, lese ich halt dann über den Beamer quasi was vor und dann ist es auch quasi wie Kino in dem Sinne. Es kann eine Methode sein, die den Alltag bereichert. Aber wenn es jetzt total einnehmend ist und die Leute sich eben nicht mehr damit auseinandersetzen, woher kommt diese Information, was ist das jetzt, ist das hilfreich oder nicht, und diesen Erfahrungsschatz nicht mehr miteinander teilen, sondern alles mit sich selbst und der KI ausmachen, dann gehen so viele gute Ideen und so viel Expertenwissen verloren von Menschen, die Erfahrungen vorher schon gesammelt haben oder einem ja selber auf den richtigen Weg bringen können, ohne eben eine KI zu fragen. Also ich glaube, es kann schon sehr hilfreich sein. Ich glaube auch, dass ich das vielleicht mal ein bisschen mehr nutzen werde auch in Zukunft. Aber eine kritische Auseinandersetzung ist immer wichtig. Also und reflektiert einfach alles KI machen zu lassen, ist glaube ich auch schwierig.

Karen

Also ich denke auch da, du da sind wir jetzt schon fast zum Schluss-Plädoyer. Ich glaube wir können schauen, was kann die KI heute schon, es gibt schon Dinge und die haben wir ja gerade schon benannt, wie wir sie als Fachkräfte oder auch privat natürlich nutzen können, um uns irgendwie mal ein bisschen Denkanstöße vielleicht zu geben oder tatsächlich irgendwie Beispiele schreiben zu lassen, aber ganz drauf vertrauen würde ich jetzt auch noch nicht. Wir dürfen aber natürlich auch optimistisch sein und auch gespannt sein, was sich da noch tun wird. Weil da wird bestimmt noch was passieren. Und auch da müssen wir natürlich gucken, was daran tut uns dann gut und was nicht. Und wenn die Kinder Fragen dazu haben, dann wie immer, natürlich schauen, wie weit man drauf eingehen kann. Weil das ist natürlich auch deren Lebenswelt, die sich dann so verändert.

Patrick

Ja. Und wenn man nicht weiterkommt, fragen wir die KI.

Karen

Genau, da fragen wir doch mal Chatti. Oh ist das jetzt Werbung? Aber jeder weiß ja, mit was es angefangen hat. Genau, und aber auch, also wenn ihr euch jetzt ein bisschen unsicher fühlt oder denkt, ich hab noch gar nichts gemacht oder ich bin ein bisschen skeptisch. Die Februar-Ausgabe finde ich wirklich sehr gelungen mit unserem Titelthema KI, weil wir auch ein paar Praxisbeiträge haben und auch Downloadmaterial, wo es wirklich darum geht, welche Prompts, also welche Eingaben, kann ich denn nutzen, um bestimmte Dinge halt zu machen und welche KI's kann ich überhaupt benutzen für irgendwie ein bestimmtes, also welche Tools kann ich nutzen für irgendwie eine bestimmte Aufgabe, die ich gerne erledigt haben möchte und ich finde es wirklich ganz toll. Ihr könnt gespannt sein oder ihr habt sie vielleicht auch schon und ihr findet wie immer alles, ich wollte gerade sagen in der Infobox, wir sind ja nicht bei YouTube, ihr findet es in den Show Notes.

Patrick

Noch nicht.

Karen

Noch nicht sind wir bei YouTube. Schauen wir mal, was noch so passiert. Aber genau, ich bedanke mich wie immer, Patrick.

Patrick

Es war mir eine Freude, eine große Ehre. Gemeinsam bestreiten wir die Zukunft.

Karen

Wunderschön. Ganz genau, wir beide gemeinsam und mit euch da draußen.

Patrick

Jawoll.

Karen

So machen wir das. Okay, dann sag ich mal Tschau.

Patrick

Ade.

Outro

Karen abgeholt. Das war's für heute. Wir freuen uns auch über eure Erlebnisse aus der Praxis. Schreibt mir gerne an karen.sachse@herder.de. Die aktuelle Ausgabe von Kindergarten heute findet ihr online auf kindergarten-heute.de Bis zum nächsten Mal bei Heute im Kindergarten.

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