Introvertierte Kleinkinder sind leiser, zurückhaltender und vorsichtiger als eher extrovertierte Gleichaltrige. Sie brauchen meist mehr Zeit, um sich auf neue Anforderungen und Situationen einzulassen; gerne beobachten sie diese erstmal still aus dem Hintergrund, bevor sie aktiv handeln.
Introversion ist dabei keineswegs als defizitär zu betrachten, sondern als eine mögliche Ausprägung im Spektrum der angeborenen Temperamente. Im Gegensatz zu extrovertierten Kindern sind introvertierte deutlich weniger auf äußere Reize oder soziale Situationen angewiesen, um sich wohlzufühlen.