Was sollten Fachkräfte in philosophischen Gesprächen mit Kleinkindern beachten?
Die Jüngsten hinterfragen häufig Zustände und Phänomene, die Erwachsene oft gar nicht (mehr) wahrnehmen. Viele dieser kindlichen Fragen sind Einladungen zum gemeinsamen Staunen. Diese (non-)verbalen Impulse, etwa in Form von Zeigegesten, gilt es im Sinne der feinfühligen Responsivität wahrzunehmen und aufzugreifen.
Um den oft komplexen Beobachtungen der Jüngsten gemeinsam auf den Grund gehen zu können, müssen sich Fachkräfte zudem auf deren Denkweise einlassen: Sie haben eine intuitive Perspektive auf die materielle, natürliche und soziale Welt. Die Kinder profitieren davon, wenn ihnen Erwachsene Wörter und logisch-argumentative Strukturen liefern für das, was sie zusammen beobachten und reflektieren.