Kulturelle Zentren in der SteppeHandel, Handwerk und kulturelle Fernbeziehungen

Die Städte der Nomadenreiche im Orchontal waren keine Orte der Sesshaftwerdung der mongolischen Nomaden, sondern Schaltstellen zwischen mobilen Herrschern und ihren sesshaften Untertanen und Partnern in nah und fern. Handwerk, Fernhandel und der Austausch zwischen unterschiedlichen Religionen bildeten dabei ein System im Dienste der nomadischen Herrscher, das in Karabalgasun und Karakorum eindrücklich archäologisch zu fassen ist.

Abb. 5 Im Vordergrund ist ein steinernes Fragment mit Resten eines Reliefs zu sehen, dahinter die Steppe und Überreste des manichäischen Tempelkomplex. Das Fragment gehörte zu der berühmten Dreispracheninschrift. Seitdem wurden die Fragmente geborgen, um sie vor weiterem Verfall zu schützen.
Abb. 5 Vor dem manichäischen Tempelkomplex befanden sich bis vor Kurzem die Reste der berühmten Dreispracheninschrift. Seitdem wurden die Fragmente geborgen, um sie vor weiterem Verfall zu schützen.© © DAI / B. Dähne

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