KarakorumDie Hauptstadt des Mongolenreiches

Im Jahr 1220 gründete Dschingis Khan die Hauptstadt seines Reiches: Karakorum. Rund vier Jahrzehnte lang war sie das politische Zentrum eines Imperiums von Korea bis Osteuropa. Gesandte, Fürsten und Händler machten hier dem Großkhan ihre Aufwartung. Handwerker, Kleriker und Gelehrte fanden Arbeit, während andere als Sklaven an diesen Ort verschleppt wurden. Die Stadt wurde so zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Religionen und Weltbilder und zu einem Ort, an dem Weltgeschichte geschrieben wurde.

Abb. 3 Ausgrabungsstätten in Karakorum. Aus der Luft sieht man verschiedene Strukturen. Die Ausgrabung der »Großen Halle« widerlegte die Annahme, dass es sich hier um den Palast Ögedei Khans handelte. Vielmehr wurde hier ein buddhistischer Tempel freigelegt.
Abb. 3 Die Ausgrabung der »Großen Halle« widerlegte die Annahme, dass es sich hier um den Palast Ögedei Khans handelte. Vielmehr wurde hier ein buddhistischer Tempel freigelegt.© © DAI / C. Franken

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