KarabalgasunDie Hauptstadt des Uigurenreiches

Als die Uiguren die Göktürken als Herrscher der mongolischen Steppen ablösten und um 745 n. Chr. ihr Reich etablierten, gründeten sie eine Hof- und Residenzstadt im nomadischen Kernland des Orchontals. Die Stadt wird heute »Karabalgasun« – »Schwarze Ruine« – genannt. Sie ist in den Quellen auch als Ordu-Baliq überliefert, als »Stadt des Heerlagers«, und bildete für etwa ein Jahrhundert den politischen, religiösen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Uigurenreiches.

Abb. 4 In der Mitte erhebt sich eine Ruine, davor sind antike archäologische Strukturen zu sehen. Der Tempel (HB 2 Ausgrabung 2011) innerhalb der Palaststadt hatte einen Portikus, der von neun hölzernen Säulenbasen getragen wurde. Diese ruhten auf granitenen Säulenbasen, die Lotosblüten darstellten.
Abb. 4 Der Tempel (HB 2 Ausgrabung 2011) innerhalb der Palaststadt hatte einen Portikus, der von neun hölzernen Säulenbasen getragen wurde. Diese ruhten auf granitenen Säulenbasen, die Lotosblüten darstellten.© © DAI / B. Dähn

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