Standardwerk zur Achsenzeit der Religionsgeschichte
Das Buch schildert die Entstehung der christlichen Religion, des talmudischen Judentums und des Islam mit ihren vielfältigen Verflechtungen und weltpolitischen Wirkungen. Zugleich zeigt es auf, dass in der Zeit zwischen Jesus und Mohammed das entstanden ist, was wir heute unter Religionen verstehen: überregionale Glaubensgemeinschaften, die Ethiken propagieren, sozial-karitative Aufgaben erfüllen, politischen Einfluss nehmen und eine Theologie als rationale Reflexion auf ihre Vorstellungen und Praktiken entwickelt haben. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren die Ambivalenzen von Religion: ihre destruktive, aber auch humanisierende Kraft; ihre Rationalität und ihre Irrationalität; ihre verinnerlichenden und individualisierenden Tendenzen, aber auch den Trend zu Kollektivierung und Politisierung. Am Ende dieser Aufarbeitung der Frühgeschichte unserer religiösen Welt steht ein Versuch, auf der Grundlage der historischen Erkenntnisse Voraussetzungen humaner Religion zu identifizieren.
Stimmen zum Buch
"Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die die religiösen Entwicklungen unserer Zeit besser verstehen wollen." - Jan N. Bremmer
"Das ist es, was dringend fehlte … Man liest das Buch sowohl als historisch Interessierter wie als Gläubiger oder Ungläubiger mit großem Gewinn." - Christoph Auffarth (rpi-virtuell 1.10.2025)
"eine wirklich große Erzählung" - Peter Gemeinhardt (ZKG 136, 2025, 99–102)
"fesselnder Lesegenuss" - Heiko Wulfert (Quatember 88, 2024, 330–332)
"eine akademisch-literarische Meisterleistung" - Dorian Winter (Communio 54, 2024, 687–692)
"hochgelehrte[s], interdisziplinär ausgerichtete[s] Buch" - Hartmut Leppin (FAZ 11.10.2024)
"ausgesprochen lesenswerte Religionsgeschichte" - Georg Röwekamp (ThR 121, 2026)