Mensch-Tier-Frieden – eine (realistische) Utopie? (Gebundene Ausgabe) Utopisches Denken und Mensch-Tier-Beziehungen

  • wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
  • 1. Auflage 2026
  • Gebunden
  • 362 Seiten
  • ISBN: 978-3-534-64332-5
  • Bestellnummer: P3643327

Eine bessere Zukunft für Menschen und Tiere imaginieren

Man stelle sich vor, es gäbe eine Gesellschaft, in der Menschen und Tiere friedlich zusammenleben. Ist eine solche Vorstellung nur ein realitätsfernes Hirngespinst? Oder können utopische Vorstellungen einer gerechten Multispeziesgemeinschaft – oder gar Visionen wie die des biblischen Mensch-Tier-Friedens – gesellschaftliche Relevanz entfalten und bei der Zukunftsgestaltung helfen?
In der Tierethik und den Human-Animal Studies spielen Utopien bislang kaum eine Rolle und auch in den Theologien wird dem utopischen Mensch-Tier-Frieden selten Bedeutung für ethische und gesellschaftliche Fragen zugeschrieben. Dabei können Utopien durchaus Impulse für reale Veränderungen und gesellschaftliche Transformation geben. Der Sammelband widmet sich diesen Fragen und lotet die Möglichkeiten und Chancen ebenso wie die Grenzen und Gefahren von utopischem Denken aus.
Die Beiträge beleuchten aus verschiedenen Disziplinen und mit vielfältigen Zugangsweisen, welche Rolle Utopien für das Mensch-Tier-Verhältnis spielen können. Sie untersuchen dafür ein breites Spektrum an Fragen, das von der biblischen Vision des Mensch-Tier-Friedens über ökologische Utopien bis hin zur Bedeutung von Geschichten für die Tierethik reicht. Erörtert wird, wie utopische Vorstellungen von einer besseren und gerechteren Gesellschaft zur Transformation des Mensch-Tier-Verhältnisses beitragen können. Zugleich tritt aber auch immer wieder die Ambivalenz von Utopien hervor – viele Beiträge machen ausdrücklich auf Grenzen und Gefahren aufmerksam. Insgesamt wird der Band jedoch von dem Grundtenor getragen, dass Utopien mehr als realitätsferne Traumbilder sind und reale Veränderungen anstoßen können.
Der Sammelband eröffnet damit einen differenzierten Blick auf Mensch-Tier-Utopien und zeigt auf, dass und inwiefern diese einen Beitrag zur Gestaltung einer besseren Zukunft leisten können. Er bietet:

  • eine interdisziplinäre Perspektive auf die aktuelle Forschung zu Mensch-Tier-Beziehungen;
  • eine differenzierte Analyse der Möglichkeiten und Grenzen von Utopien für die Transformation des Mensch-Tier-Verhältnisses sowie
  • Denkanstöße für eine schöpfungs- und tiersensible Zukunftsforschung.

Herausgeberin

Cornelia Mügge, Dr. phil., ist evangelische Theologin und Philosophin. Nach Forschungsstationen am Max-Weber-Kolleg Erfurt und an der Universität Freiburg (CH) ist sie aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften der Universität Münster. Sie forscht u.a. zu Utopien, Tierethik, Menschenrechten und feministischer Theologie.

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