Forschen & Experimentieren in der Kita

Die Umwelt ist voller versteckter Abenteuer – diese wollen Kinder nicht nur entdecken und erforschen, sondern ihnen auch einen Sinn geben und ihre Bedeutung verstehen. Mit diesen Impulsen machen Sie die Kinder zu Entdeckern und Forschern.

Kleines Kind steht auf einer grünen Blumenwiese, hält eine gelbe Blume in der Hand und betrachtet diese genau.
© Kelly Sillaste - GettyImages-112618029

Die Welt erkunden

Gummibandmusik

Material: Gummibänder in verschiedenen Längen und Dicken; unterschiedlich geformte Behälter aus Plastik, Pappe und Metall; Hölzchen und Schaschlikstäbe; Reis, Schrauben oder andere Kleinteile

Bildungsbereiche: Naturwissenschaftliche Bildung, Feinmotorik, Sprache

Alter: ab 3 Jahren

Die Idee: 
Spannt man ein Gummiband über irgendeinen Behälter und zupft daran, gibt es einen mehr oder weniger lauten Klang. Dieses Prinzip, das Pate für viele Musikinstrumente stand, will gründlich untersucht werden – mit einem großen Angebot an Gummibändern und verschieden geformten Behältern.

Zur Vorbereitung:
Kistchen aller Art sammeln und Gummibänder in unterschiedlichen Längen und Dicken beschaffen, um eine große Varianz anbieten zu können. Stellen Sie ein, zwei Muster-Instrumente her, die die Kinder ausprobieren können und sie auf Ideen für eigene Kreationen bringen.

Ablauf: 
Lassen Sie die Kinder am Gummiband des Musterstücks zupfen und Geräusche erzeugen. Wahrscheinlich kommen sie von selbst auf die Idee, eigene Konstruktionen zu wagen, indem sie verschiedene Formen von Behältern mit Gummibändern überziehen und probieren, wie es sich anhört, wenn man daran zupft. Zwei Tricks können Sie den Kindern zeigen: Es verbessert den Klang, wenn man ein Schaschlikstäbchen oder ein dünnes Hölzchen unter die Gummibänder direkt am Rand der Kiste schiebt. Dadurch werden die Gummibänder etwas angehoben – ähnlich wie bei einem Bund oder Steg einer Gitarre. Zweitens gibt es einen interessanten Klang-Effekt, wenn man – wenige – kleinteilige Dinge wie etwa Reis oder Schrauben in den Behälter füllt. Durch geschicktes Spannen der Gummibänder kann man durchaus klare Töne spielen und sogar einfache Melodien hervorbringen.

Idee aus: Freispiel-Impulse: Experimentieren (Michael Fink, S. 18-19). 

Füllen, schöpfen, kippen

Material: Abdeckplane, Handtücher, Wannen mit Wasser, Trichter, Schöpfkelle, Kescher, Schwämme, Tischtennisbälle, Naturmaterialien, Becher, Eimer

Bildungsbereiche: Naturwissenschaftliche Bildung, Feinmotorik, Sprache

Alter: ab 2 Jahren 

Vorbereitung: 
Der Raum wird mit Abdeckplanen ausgelegt. Handtücher und Wechselkleidung werden bereit gelegt. Die großen Wannen werden mit Wasser gefüllt. Der Raum sollte vorher erwärmt werden. Es ist sinnvoll, die Kinder in Badekleidung oder nur in Unterwäsche experimentieren zu lassen, damit sie ihre Aufmerksamkeit nicht darauf lenken müssen, trocken zu bleiben.

Spielidee:
Die Kinder experimentieren mit den ihnen zur Verfügung gestellten Materialen. Beim Umfüllen, Einfüllen, Auskippen, Keschern und bei der Frage, was an der Oberfläche schwimmt und was im Wasser untergeht, setzen sie sich mit physikalischen Fragen auseinander.

Variation:
Durch das Verändern des Materialangebotes können neue Impulse geschaffen werden.

Hinweise:
Die Kinder beschäftigen sich erfahrungsgemäß sehr lange mit dem Experimentieren. Diese Aktion sollte mehrmals angeboten werden. Das Materialangebot kann stets erweitert werden. Besonders anfangs ist weniger mehr, weil eine intensivere Auseinandersetzung mit wenigen Gegenständen möglich ist.

Idee aus: Projekte für Krippenkinder (Silke Hubrig, S. 15)

Unsichtbare Informationen: Geheimtinte

Material: Toaster oder Bügeleisen; Federhalter, Pinsel oder Wattestäbchen; eine Lebensmittelsäure (z. B. Zitronensaft), Papier

Bildungsbereiche: Naturwissenschaftliche Bildung, Feinmotorik, Ästhetische Bildung

Alter: ab 5 Jahren

Idee und Ablauf: 
Am bekanntesten ist vermutlich beim Unsichtbarmachen die Verwendung von farbloser „Säuretinte“, etwa Essig oder Zitronensaft. Ist die „Säuretinte“ getrocknet (unsichtbar) und wird später erhitzt, so nimmt sie eine bräunliche Färbung an und wird dadurch wieder sichtbar. 

Es ist eine Collage von der Durchführung des Impulses zu sehen. Alle Utensilien versammelt links oben, links unten ein Mädchen, das ihr mit Geheimtinte beschriebenes Blatt über den Toaster hält. Rechts sehen wir einen Jungen, der ein Blattpapier mit Geheimtinte bemalt.

Hinweis:
Ganz egal, ob die Kinder ein Bügeleisen, eine Kerze oder etwa einen Toaster zum Erwärmen des Blattes benutzen, es besteht Entzündungsgefahr. Deshalb muss bei diesem Schritt ein Erwachsener als Aufsichtsperson anwesend sein.

Idee aus: Komm, lass uns Technik entdecken und erfinden (Gerhard Friedrich, S. 106-107).
Einen Augenblick ...
 

Wir haben diesen Titel auf dem Bestellformular für Sie eingetragen

Weitere Titel einkaufen

Zum Bestellformular

Ein Fehler ist aufgetreten.

Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld.
 
Weiter shoppen Zum Warenkorb Sie haben einen Artikel in den Warenkorb gelegt. Weiter shoppen Zur Registrierung Sie müssen registriert sein, um die Merkliste nutzen zu können.

Artikel

Ausgabe

Einzelpreis

Menge

Gesamtpreis

Produktbild