Mörderisches AthenTötungsdelikte im Spiegel der attischen Gerichtsreden

Attische Gerichtsreden sind für die Erforschung von Verbrechen im klassischen Athen eine einzigartige Quelle: Nirgendwo sonst begegnen uns die verschiedensten Vergehen so unmittelbar und lebendig wie in diesen Plädoyers. Doch die rhetorischen Meisterwerke zeigen uns weniger, was wirklich geschah, als vielmehr, was ein erfahrener Redenschreiber für das überzeugendste Argument hielt.

Abb. 2 Leo von Klenzes Gemälde »Ideale Ansicht der Akropolis und des Areopag in Athen« (1846) zeigt seine Vorstellung des Aeropags sowie der Akropolis in Athen. Die beiden Gebäude stehen auf einem Hügel, davor ein großer Platz mit einer Gruppe Menschen.
Abb. 2 Leo von Klenze »Ideale Ansicht der Akropolis und des Areopag in Athen« (1846).© © mauritius images / Shim Harno / Alamy / Alamy Stock Photos

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