Liberalismus (Kartonierte Ausgabe) Die Strategie der freien Welt

  • wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
  • 1. Auflage 2026
  • Kartoniert
  • 492 Seiten
  • ISBN: 978-3-534-64357-8
  • Bestellnummer: P3643574

Freiheit und Ordnung: Das Fundament liberaler Gesellschaften

Was hält unsere Gesellschaft im Innersten zusammen – und warum gerät dieses Fundament zunehmend ins Wanken? Gerald Mackenthun geht in diesem Buch einer der drängendsten Fragen der Gegenwart nach: Ist der Liberalismus noch tragfähig – oder hat er sich selbst überfordert?
Mit analytischer Schärfe und intellektueller Unabhängigkeit entfaltet der Autor ein Panorama liberalen Denkens, das weit über gängige Verteidigungen hinausgeht. Er zeigt, wie tief die Prinzipien von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und individueller Selbstbestimmung unsere moderne Welt geprägt haben – und zugleich, warum sie heute von innen wie von außen unter Druck geraten.
Das Buch verbindet ideengeschichtliche Reflexion mit präziser Zeitdiagnose. Es beleuchtet die Spannungen zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Individualismus und sozialer Bindung, zwischen globaler Offenheit und kultureller Identität. Dabei nimmt es sowohl ökonomische Entwicklungen als auch gesellschaftliche Umbrüche in den Blick – von Globalisierung und Digitalisierung bis hin zu Identitätspolitik und saturiertem Sozialstaat.
Besondere Stärke des Werkes ist seine intellektuelle Redlichkeit: Mackenthun verschweigt nicht die Schwächen des Liberalismus, sondern macht sie zum Ausgangspunkt einer differenzierten Analyse. Kritik wird ernst genommen – ob aus konservativer, linker, religiöser oder postkolonialer Perspektive. Gerade darin liegt die Überzeugungskraft dieses Buches: Es verteidigt den Liberalismus nicht dogmatisch, sondern prüft ihn an seinen eigenen Maßstäben.
Wer verstehen will, warum liberale Demokratien heute in Frage gestellt werden, und welche Zukunftsperspektiven sich daraus ergeben, findet hier eine fundierte, kenntnisreiche und zugleich engagierte Orientierung. Dieses Buch ist ein Beitrag zur selbstbewussten Besinnung auf eine offene und humane Gesellschaft – und ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, ihre Grundlagen nicht preiszugeben.

Autor

Gerald Mackenthun

Gerald Mackenthun

Psychologe

Dr. phil. Gerald Mackenthun studierte zunächst Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. 25 Jahre lang arbeitete er als Korrespondent und Redakteur bei einer großen deutschen Nachrichtenagentur. Nach einem Studium der Psychologie und einer Ausbildung ließ er sich 2004 als Psychotherapeut in Berlin nieder. Er ist Autor psychologischer Grundlagenwerke und zahlreicher politischer Texte, darunter „Politisches Denken in Athen und Rom“ (2020). Beim Herder-Verlag/wbg erschien 2024 "Hat Freud noch recht? Neurobiologie für Psychologen". 

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