Aktuell

Oktober 2025

September 2025

  • FU-Archäologen erforschen ab 2025 UNESCO-Stätte Göbekli Tepe

    FU-Archäologen erforschen ab 2025 UNESCO-Stätte Göbekli Tepe

    Prähistorikerinnen der Freien Universität Berlin werden ab Herbst 2025 im Rahmen einer neuen internationalen Kooperation an der archäologischen Erforschung der UNESCO-Welterbestätte Göbekli Tepe im Südosten der Türkei mitwirken. Mit seinen bis zu sieben Meter hohen, kunstvoll verzierten T-Pfeilern gilt Göbekli Tepe als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt. Errichtet von Jäger-Sammlern, werfen die etwa 12.000 Jahre alten Monumentalbauten grundlegende Fragen zur Menschheitsentwicklung an der Schwelle zu Sesshaftwerdung, Ackerbau und Viehzucht auf.

August 2024

  • Ältester Kalender in Göbekli Tepe entdeckt?

    Ältester Kalender in Göbekli Tepe entdeckt?

    Markierungen auf einer Steinsäule an einer 12 000 Jahre alten archäologischen Stätte in der Türkei stellen wahrscheinlich den ältesten Sonnenkalender der Welt dar. Die Markierungen in Göbekli Tepe könnten ein astronomisches Ereignis aufzeichnen, das einen entscheidenden Wandel in der menschlichen Zivilisation auslöste, so die Forscher. Göbekli Tepe ist ein Tempelkomplex und ein mehrphasiger Tell in der südöstlichen Anatolienregion der Türkei.

Oktober 2023

September 2023

  • Meilenstein des Kulturerhalts von Göbekli Tepe in der Südosttürkei

    Meilenstein des Kulturerhalts von Göbekli Tepe in der Südosttürkei

    Am UNESCO Weltkulturerbeplatz Göbekli Tepe, in der Region Sanliurfa/ Türkei gelegen, konnte im Zuge der diesjährigen archäologischen Feldarbeit des Göbekli Tepe Projekts – einer Kooperation zwischen der Istanbul Universität und dem Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Istanbul, die denkmalpflegerische Konsolidierung des „Leopardenpfeilergebäude“ (Raum 38) abgeschlossen werden.

Heft 2/2026

  • Taş Tepeler: Die Entdeckung einer Kulturlandschaft

    Taş TepelerDie Entdeckung einer Kulturlandschaft

    Als Klaus Schmidt Mitte der 1990er-Jahre auf dem abgelegenen Felsplateau des Göbeklitepe mit Ausgrabungen begann, ahnte er kaum, dass die neolithischen Ruinen bereits 23 Jahre später zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt würden. Die steinernen Monumente, die mit einem Alter von gut 12 000 Jahren zu den ältesten ihrer Art gehören, machten den Platz bald zur archäologischen Sensation und seinen Namen weltweit bekannt. Ein neues Forschungsprojekt zeigt nun, dass die vermeintliche Ausnahmeerscheinung einer unter vielen vergleichbaren Orten und Teil einer archäologischen Regionalkultur ist.

  • Mehr als ein Kultplatz: Neue Einblicke vom Göbeklitepe

    Mehr als ein KultplatzNeue Einblicke vom Göbeklitepe

    Göbeklitepe zählt zu den bekanntesten archäologischen Fundplätzen des frühen Neolithikums – und zugleich zu den am häufigsten missverstandenen. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse von drei Jahrzehnten Forschung zusammen und zeigt, warum Göbeklitepe heute nicht mehr nur als rätselhaftes Heiligtum, sondern als vielschichtige Siedlung mit monumentaler Architektur verstanden wird. Neue Befunde erlauben einen differenzierteren Blick auf die Lebenswelt später Jäger-Sammler-Gemeinschaften. Göbeklitepe wird als Ausdruck jener Prozesse betrachtet, die das »Land der großen Transformation« im nördlichen Fruchtbaren Halbmond kennzeichnen.

  • Architektur ohne Regeln: Frühjungsteinzeitliches Bauen am Göbeklitepe

    Architektur ohne RegelnFrühjungsteinzeitliches Bauen am Göbeklitepe

    Wenn man gegenwärtige Beiträge zur Bauindustrie liest, wird es alsbald zur Klage über zu viele Vorschriften und Regelungen beim Bauen kommen. Zu hohe Anforderungen und zu viele Standards, die zu bedenken sind. Explodierende Baukosten und geplatzte Fertigstellungstermine. Wie baut es sich, wenn es all diese Vorschriften, all diese Regelungen, aber auch alle Erfahrungen, die in diesen Regelwerken stecken, nicht gäbe? Eine Vorstellung davon liefert die Architektur des Vorderasiatischen Neolithikums.

  • Knochen findet man am besten in Gräbern: Anthropologische Forschung am Göbeklitepe

    Knochen findet man am besten in GräbernAnthropologische Forschung am Göbeklitepe

    Monumentale Bauwerke stehen nicht von selbst in der Landschaft, sie wurden konzipiert und errichtet. Gleiches gilt für die monumentalen Großbauten von Göbeklitepe. Sie wurden von Menschen gebaut, die sich am Übergang von einer mobilen, jagend-sammelnden Lebensweise zu einer sesshaften Existenz befanden. Doch was hat diese Menschen bewogen, aus dem Nichts derart aufwendige architektonische Strukturen zu schaffen?

  • Leoparden- oder Fuchsfell? Das Artenspektrum um Göbeklitepe und Karahantepe

    Leoparden- oder Fuchsfell?Das Artenspektrum um Göbeklitepe und Karahantepe

    Imposante Tiere wie Geier, Leoparden und Auerochsen waren für das Weltbild der Jäger-Sammler des Göbeklitepe von besonderer Bedeutung, wie die vielen Tierreliefs auf den monolithischen T-Pfeilern zeigen. Die dort ausgegrabenen Tierreste bestätigen dies, beweisen aber auch, dass ganz andere Arten, wie etwa Gazellen, für das tägliche Überleben wichtig waren. Neue Grabungen am Karahantepe helfen uns nun nach 30 Jahren Forschung, die bislang beispiellosen Befunde vom Göbeklitepe in neuem Licht zu sehen.