In Bielefeld-Sieker haben Archäologen die Überreste einer außergewöhnlich großen germanischen Siedlung aus dem 2. bis 5. Jahrhundert n. Chr. freigelegt. Mindestens 30 Langhäuser, zahlreiche Nebengebäude sowie Hinweise auf weitreichende Handelskontakte zur römischen Welt belegen die herausragende Bedeutung des Fundplatzes. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich um ein regionales Zentrum handelte, das über mehrere Jahrhunderte Bestand hatte und von seiner verkehrsgünstigen Lage profitierte.