Die Ausgrabungen 2026 in der Römerstadt Aguntum liefern wichtige neue Erkenntnisse zur Bebauung und Entwicklung der einzigen römischen Stadt Tirols. Im Fokus stehen ein außergewöhnlich großer beheizbarer Versammlungsraum, bislang wenig erforschte Bereiche der Thermenanlage sowie frühmittelalterliche Bestattungen in den Ruinen der antiken Stadt. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Größe, Struktur und Bedeutung Aguntums als Handels- und Verwaltungszentrum im Alpenraum besser zu verstehen.