Mehr als ein Kultplatz: Neue Einblicke vom Göbeklitepe Göbeklitepe zählt zu den bekanntesten archäologischen Fundplätzen des frühen Neolithikums – und zugleich zu den am häufigsten missverstandenen. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse von drei Jahrzehnten Forschung zusammen und zeigt, warum Göbeklitepe heute nicht mehr nur als rätselhaftes Heiligtum, sondern als vielschichtige Siedlung mit monumentaler Architektur verstanden wird. Neue Befunde erlauben einen differenzierteren Blick auf die Lebenswelt später Jäger-Sammler-Gemeinschaften. Göbeklitepe wird als Ausdruck jener Prozesse betrachtet, die das »Land der großen Transformation« im nördlichen Fruchtbaren Halbmond kennzeichnen. Von Lee Clare, Necmi Karul Abb. 4 Rechteckige Wohnbauten aus dem EPPNB (ca. 8700–8200 v. Chr.) im nördlichen Hauptgrabungsgebiet.© © Foto: H. Yıldız, DAI-I stanbul, Göbeklitepe Projekt 2/2026, S. 13-18, Titelthema, Lesedauer: ca. 8 Minuten / 0 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 1 Heft + 1 Heft digital 0,00 € danach 108,00 € für 9 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 8,10 € Versand (D) 1 Heft digital 0,00 € danach 89,10 € für 9 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor/in Lee Clare Necmi Karul Auch interessant Plus Heft 2/2026: Schamanismus in der Vorzeit S. 28-31 Auf den Spuren früher Weltanschauungen Von Marcel Weiß Plus Heft 2/2026: Göbeklitepe S. 8-12 Taş Tepeler: Die Entdeckung einer Kulturlandschaft Von Jens Notroff Plus Heft 2/2026: Göbeklitepe S. 27-31 Knochen findet man am besten in Gräbern: Anthropologische Forschung am Göbeklitepe Von Julia Gresky
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