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Februar 2026

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    Stürme legen 2000 Jahre alte Fußabdrücke an Schottlands Küste frei

    Stürme legen 2000 Jahre alte Fußabdrücke an Schottlands Küste frei

    Nach schweren Winterstürmen wurden an der schottischen Ostküste, in der Lunan Bay bei Angus, Fußabdrücke von Menschen und Fährten von Tieren freigelegt, die rund 2000 Jahre alt sind. Solche Funde sind in Großbritannien äußerst selten; bisher waren nur wenige vergleichbare Stätten in England bekannt, darunter Formby (Merseyside), die Severn-Mündung und Happisburgh (Norfolk). In Schottland handelt es sich um den ersten Nachweis dieser Art.

  • Das Hanse-Schiff aus der Trave – Zeugnis maritimer Revolution und Lübecker Stadtgeschichte
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    Das Hanse-Schiff aus der Trave – Zeugnis maritimer Revolution und Lübecker Stadtgeschichte

    Ein Zufall führte zu einer Entdeckung, die unser Verständnis der hanseatischen Schifffahrtsgeschichte verändert: Bei einer routinemäßigen Messung in der Fahrrinne der Trave verzeichnete das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee im Jahr 2020 eine ungewöhnliche Unebenheit. Als Taucher im August 2021 den Bereich untersuchten, stießen sie auf ein außergewöhnlich gut erhaltenes Wrack aus der Hansezeit. Ein digitales 3D-Modell des Fundes erlaubt es, das Schiff mit moderner Schiffsbausoftware weiter zu erforschen.

  • Ein frühbronzezeitliches Fürstengrab und neolithische Siedlungsspuren in der französischen Region Orne
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    Ein frühbronzezeitliches Fürstengrab und neolithische Siedlungsspuren in der französischen Region Orne

    Ein Team des französischen Institut national de recherches archéologiques préventives (Inrap) führt derzeit im Auftrag der Direction régionale des affaires culturelles (Drac) Normandie Ausgrabungen in Écouché-les-Vallées (Département Orne) durch. Die Arbeiten fördern bislang außergewöhnlich gut erhaltene Überreste zutage, die mehrere Jahrtausende umfassen – von den frühesten neolithischen Siedlungsspuren bis hin zu einer bedeutenden Bestattung der frühen Bronzezeit.

  • Vom Hellweg zur Hochspannung: Mehrphasige Siedlungsstelle auf dem Gelände der TU Dortmund freigelegt
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    Vom Hellweg zur Hochspannung: Mehrphasige Siedlungsstelle auf dem Gelände der TU Dortmund freigelegt

    Auf einer Wiese an der Emil-Figge-Straße auf dem Gelände der Technischen Universität Dortmund ist bei archäologischen Untersuchungen eine bislang unbekannte, bedeutende Siedlungsstelle entdeckt worden. Die Befunde stellen einen herausragenden Erstnachweis für eine vorgeschichtliche Siedlung an diesem konkreten Standort dar und tragen wesentlich zum Verständnis der vor- und frühgeschichtlichen Besiedlung entlang des Hellwegs bei. Das Areal wird künftig durch eine Freiflächen-Photovoltaikanlage genutzt werden, die Strom für den Campus liefern soll.

  • Alte DNA offenbart widerstandsfähige Jäger-Sammler-Populationen im Rhein-Maas-Gebiet
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    Alte DNA offenbart widerstandsfähige Jäger-Sammler-Populationen im Rhein-Maas-Gebiet

    Eine neue Studie offenbart, dass Jäger- und Sammlergemeinschaften in der Rhein-Maas-Region des heutigen Belgiens, der Niederlande und Norddeutschlands rund 3.000 Jahre länger als anderswo in Europa überdauerten. Forscher analysierten vollständige Genome von 112 Individuen aus der Zeit zwischen 10.500 und 3.700 Jahren vor heute, um genetische Kontinuitäten in dieser fruchtbaren Wasserlandschaft zu rekonstruieren.

  • Röntgenblick in die Bronzezeit: Das Geheimnis des Nördlinger Schwerts
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    Röntgenblick in die Bronzezeit: Das Geheimnis des Nördlinger Schwerts

    Ein seltener Gast reiste aus Bayern in die Hauptstadt: Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) brachte ein bemerkenswert gut erhaltenes Bronzeschwert aus der mittleren Bronzezeit nach Berlin. Das über 3400 Jahre alte Stück wurde 2023 bei Ausgrabungen im schwäbischen Nördlingen entdeckt und wurde nun zerstörungsfrei untersucht.

  • Schamanisches Erbe in der Jungsteinzeit: Der Rehgeweihkopfschmuck von Eilsleben-Vosswelle
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    Schamanisches Erbe in der Jungsteinzeit: Der Rehgeweihkopfschmuck von Eilsleben-Vosswelle

    Die Siedlung von Eilsleben-Vosswelle im Landkreis Börde bietet einzigartige Einblicke in die Zeit des Übergangs von Jägern und Sammlern zu Ackerbau und Viehzucht. Neue Forschungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zeigen, wie eng die frühen Bauern mit den letzten Wildbeutern in Kontakt standen. Ein bearbeitetes Rehgeweih aus der Siedlung – vergleichbar mit dem Kopfschmuck der „Schamanin“ von Bad Dürrenberg – belegt den kulturellen Austausch und wirft Licht auf die spirituelle und soziale Vielfalt der Jungsteinzeit.

  • Auswertungen bestätigen das älteste Mithräum Bayerns in Regensburg
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    Auswertungen bestätigen das älteste Mithräum Bayerns in Regensburg

    Im Rahmen einer Grabung am Stahlzwingerweg in Regensburg brachten Archäologen Funde ans Tageslicht, deren Einzigartigkeit erst auf den zweiten Blick deutlich wurde: An dieser Stelle befand sich in römischer Zeit ein Heiligtum des Gottes Mithras – das älteste in ganz Bayern.

  • Neue wertvolle Dekorationen in der Villa Sora im Herculaneum-Park entdeckt
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    Neue wertvolle Dekorationen in der Villa Sora im Herculaneum-Park entdeckt

    Mehr als drei Jahrzehnte nach den letzten systematischen Untersuchungen erzählt die Villa Sora in der Gemeinde Torre del Greco erneut ihre Geschichte. Neue archäologische Forschungen, die im November 2025 begannen, liefern faszinierende Daten über eine der bedeutendsten Küstenvillen im Golf von Neapel. Sie ermöglichen neue Einblicke in den reich gegliederten Komplex, dessen Entwicklung durch den Ausbruch des Vulkans im Jahr 79 n. Chr. jäh unterbrochen wurde.

  • Bei der Freilegung eines mittelalterlichen Massengrabes bei Cambridge stießen Archäologen auf Spuren brutaler Gewalt
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    Bei der Freilegung eines mittelalterlichen Massengrabes bei Cambridge stießen Archäologen auf Spuren brutaler Gewalt

    Archäologen der Universität Cambridge haben am Stadtrand der englischen Universitätsstadt Cambridge eine mittelalterliche Grube freigelegt, die von extremer Gewalt zeugt. Im Wandlebury Country Park, rund drei Meilen südlich von Cambridge, kamen an der Fundstelle im sogenannten „Wandlebury Hill” die Überreste von mindestens zehn Männern ans Licht. Die Skelette wiesen teils erhebliche Verletzungsspuren auf. Dabei waren nicht alle Überreste vollständig.

  • Archäologische Untersuchungen in Werl-Westönnen lieferten überraschenden Befund einer eisenzeitlichen Salzsiederei
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    Archäologische Untersuchungen in Werl-Westönnen lieferten überraschenden Befund einer eisenzeitlichen Salzsiederei

    Seit Frühjahr 2024 gräbt in Werl-Westönnen (Kreis Soest) ein Archäologen-Team in Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Fläche von zirka 6.000 Quadratmetern aus, die Arbeiten sind jetzt nahezu abgeschlossen. Archäologische Befunde und Funde haben die Forscher erwartet, allerdings war die Entdeckung einer über 2.500 Jahre alten Salzsiederei eine absolute Überraschung, denn bisher fehlten solche Nachweise in Westfalen, abgesehen von altbekannten Fundstellen im Werler Stadtkern.

  • Bislang unbekannte syrische Weltchronik aus dem 8. Jahrhundert analysiert
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    Bislang unbekannte syrische Weltchronik aus dem 8. Jahrhundert analysiert

    Neue Einblicke in die politischen und religiösen Brüche zwischen Spätantike und Frühislam liefern Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW): Im legendären Katharinenkloster auf dem Sinai stießen sie auf eine bislang unbekannte christliche Weltchronik aus dem frühen 8. Jahrhundert. Die ursprünglich auf Syrisch verfasste und später ins Arabische übersetzte Handschrift zählt zu den frühesten erhaltenen Quellen, die die Expansion des arabisch-islamischen Weltreichs aus christlicher Sicht schildern.

  • Archäologen entdecken reiche Kammergräber in der antiken Handelsmetropole Hala Sultan Tekke auf Zypern
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    Archäologen entdecken reiche Kammergräber in der antiken Handelsmetropole Hala Sultan Tekke auf Zypern

    Bei den jüngsten Ausgrabungen im spätbronzezeitlichen Hala Sultan Tekke auf Zypern stießen Archäologinnen und Archäologen auf zwei außergewöhnlich gut erhaltene Kammergräber aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Der antike Einsturz ihrer Decken hatte die Grabbeigaben über Jahrtausende nahezu unberührt bewahrt – darunter wertvolle Keramik, Schmuck und importierte Luxusobjekte aus fernen Regionen. Die Funde eröffnen einen seltenen Blick auf Bestattungsrituale, Handelsnetzwerke und das soziale Gefüge einer bedeutenden Hafenstadt der Bronzezeit.

Januar 2026

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    Versteck oder Kultort? Archäologen stoßen auf Erdstall im Graben der Baalberger Kultur im Harz

    Versteck oder Kultort? Archäologen stoßen auf Erdstall im Graben der Baalberger Kultur im Harz

    Bei archäologischen Untersuchungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Zuge des geplanten Baus von Windkraftanlagen bei Reinstedt, einem Ortsteil von Falkenstein im Landkreis Harz, sorgte Ende 2025 ein außergewöhnlicher Befund für Aufsehen. Auf der Anhöhe „Dornberg“ legten Archäologinnen und Archäologen Spuren mehrerer prähistorischer Epochen frei: einen trapezförmigen Graben der Baalberger Kultur aus dem 4. Jahrtausend v. Chr., schlecht erhaltene Hockerbestattungen des späten Neolithikums und Reste eines wohl bronzezeitlichen Grabhügels.

  • Neue Erkenntnisse aus der Grotta del Romito: Paläogenetik entschlüsselt seltene Wachstumsstörung in prähistorischer Familie
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    Neue Erkenntnisse aus der Grotta del Romito: Paläogenetik entschlüsselt seltene Wachstumsstörung in prähistorischer Familie

    In einem Doppelgrab aus der Grotta del Romito in Süditalien haben Forscher erstmals eine genetisch bedingte Wachstumsstörung bei Menschen der späten Altsteinzeit nachgewiesen. Die Analyse alter DNA zeigte, dass zwei eng verwandte Individuen an einer seltenen Form von Kleinwuchs litten. Die Studie belegt, dass paläogenetische Methoden heute nicht nur Abstammung und Migration früher Populationen, sondern auch seltene genetische Erkrankungen in der Menschheitsgeschichte erforschen können.

  • 5.000 Jahre alte Inschrift zeugt von ägyptischer Kolonialmacht auf dem Sinai
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    5.000 Jahre alte Inschrift zeugt von ägyptischer Kolonialmacht auf dem Sinai

    Im Südwesten der Sinai-Halbinsel wurde eine rund 5.000 Jahre alte Felsinschrift entdeckt, die eine frühe Form kolonialer Machtdemonstration der alten Ägypter darstellt. Das Relief zeigt einen übergroßen Mann mit erhobenen Armen – vermutlich den ägyptischen Gott Min – vor einem knienden Sinaiten, dem ein Pfeil in der Brust steckt. Die Szene ist unübersehbar auf einem Felsen angebracht und symbolisiert, wie die Ägypter ihre Herrschaft bildlich in der Landschaft verankerten.

  • Neues Forschungsprojekt zum römischen Heiligtum von Nida
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    Neues Forschungsprojekt zum römischen Heiligtum von Nida

    Im Herzen des antiken Nida – heute Frankfurt-Heddernheim – rückt eines der spannendsten archäologischen Areale Hessens erneut in den Fokus der Forschung. Für die Auswertung der Grabungen im großen römischen Heiligtum haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mehr als eine Million Euro bewilligt. In den kommenden drei Jahren soll ein internationales Team den außergewöhnlich gut erhaltenen Kultbezirk umfassend erforschen – ein bedeutender Schritt für die Römerarchäologie im Rhein-Main-Gebiet.

  • 2.000 Jahre alte Gräber unter künftigem Wohnquartier in Werne
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    2.000 Jahre alte Gräber unter künftigem Wohnquartier in Werne

    Nach mehrmonatigen Untersuchungen haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ihre Arbeiten am Südring in Werne im Kreis Unna abgeschlossen. Auf einer Fläche von rund 6.600 Quadratmetern entdeckte das Grabungsteam ein weit verstreutes Brandgräberfeld mit etwa 30 Bestattungen. Die Funde werden auf fast 2.000 Jahre datiert.

  • Milch, Macht und Mobilität – was Zahnstein über die Skythen verrät
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    Milch, Macht und Mobilität – was Zahnstein über die Skythen verrät

    Die Skythen galten jahrhundertelang als Inbegriff nomadischer Steppenreiter: unabhängige Krieger, die mit ihren Pferden durch die Weiten Eurasiens zogen. In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Untersuchungen dieses vereinfachte Narrativ jedoch infrage gestellt. Eine aktuelle Studie der Universitäten Basel und Zürich liefert nun erstmals direkte Belege für die Ernährung dieser Kultur der Eisenzeit: Auf dem Speiseplan der Skythen stand nicht nur die Milch von Rindern, Schafen und Ziegen, sondern auch die von Pferden.

  • Spuren der Vitruv-Basilika: Neue archäologische Hinweise aus Fano
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    Spuren der Vitruv-Basilika: Neue archäologische Hinweise aus Fano

    Auf der Piazza Andrea Costa in Fano in der italienischen Region Marken haben jüngste archäologische Untersuchungen Strukturen zutage gefördert, die laut den leitenden Forschern mit hoher Wahrscheinlichkeit der in Vitruvs Werk „De Architectura” beschriebenen Basilika entsprechen.

  • Erste römische Marschlager in Sachsen-Anhalt entdeckt: Fundplätze zwischen Nordharz und Elbe belegen römische Vorstöße im 3. Jahrhundert nach Christus
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    Erste römische Marschlager in Sachsen-Anhalt entdecktFundplätze zwischen Nordharz und Elbe belegen römische Vorstöße im 3. Jahrhundert nach Christus

    Aus historischen Quellen sind mehrere Vorstöße römischer Legionen bis an die Elbe bekannt. Bislang fehlten vom Gebiet Sachsen-Anhalts jedoch handfeste Beweise für die überlieferten Feldzüge. Intensive Forschungen der letzten Jahre am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt haben nun erstmals Belege für römische Marschlager erbracht. Es handelt sich um die bislang nordöstlichsten römischen Lager im freien Germanien.

  • Digitaler Zugang zur Antike: Öffnung der restaurierten Casa dei Grifi am Palatin per Livestream-Tour
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    Digitaler Zugang zur Antike: Öffnung der restaurierten Casa dei Grifi am Palatin per Livestream-Tour

    Die Casa dei Grifi auf dem Palatin ist eines der ältesten und am besten erhaltenen Wohnhäuser der römischen Republik. Ihre prachtvollen Wandmalereien, Mosaikböden und Stuckreliefs bieten einen faszinierenden Einblick in die Kunst und Architektur des antiken Roms. Im Rahmen des italienischen Wiederaufbauplans Caput Mundi wird die Domus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da der Zugang zur unterirdischen Anlage schwierig ist, wurde ein Live-Streaming-System entwickelt. Interessierte können die restaurierten Räume so in Echtzeit per Video erleben, ohne die empfindlichen Bereiche zu betreten.

  • Erstes gezielt gefundenes Pestmassengrab Europas: Forschungsteam entdeckt Begräbnisstätte des „Schwarzen Todes“ bei Erfurt
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    Erstes gezielt gefundenes Pestmassengrab Europas: Forschungsteam entdeckt Begräbnisstätte des „Schwarzen Todes“ bei Erfurt

    Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus Leipzig hat im Umfeld der mittelalterlichen Dorfwüstung Neuses bei Erfurt deutliche Hinweise auf ein Massengrab aus der Zeit des „Schwarzen Todes“ entdeckt. Es handelt sich um den ersten Begräbnisort von Pestopfern, der nicht zufällig, sondern durch gezielte systematische Suche in Europa gefunden wurde. Die Ergebnisse dieser außergewöhnlichen Studie wurden kürzlich in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht.

  • Neue Funde enthüllen Stätte der Heilung im antiken Tenea
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    Neue Funde enthüllen Stätte der Heilung im antiken Tenea

    Kürzlich gab das griechische Kulturministerium die neuesten Ergebnisse der systematischen Ausgrabungen im antiken Tenea bekannt. Die Arbeiten, die im Oktober 2025 abgeschlossen wurden, werfen ein neues Licht auf die Entwicklung eines außergewöhnlichen Heiligtums, das über viele Jahrhunderte – von der archaischen bis zur römischen Zeit – genutzt wurde.

  • Archäologen stoßen auf römisches Industriezentrum im Norden Englands
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    Archäologen stoßen auf römisches Industriezentrum im Norden Englands

    Archäologinnen und Archäologen der Durham University haben unter der Leitung der Vedra Hylton Community Association am Ufer des Flusses Wear bei Offerten, nahe der Stadt Sunderland in Nordostengland, eine bedeutende römische Fundstätte freigelegt. Bei den Ausgrabungen kamen über 800 Wetzsteine und elf Steinanker zutage. Der Fund gilt als der größte seiner Art in Nordwesteuropa und rückt Nordostengland ins Zentrum des römischen Produktions- und Handelsnetzes.

  • Erste wissenschaftliche Grabung im Bereich eines ehemaligen KZ-Außenlagers bei Walbeck, Landkreis Börde
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    Erste wissenschaftliche Grabung im Bereich eines ehemaligen KZ-Außenlagers bei Walbeck, Landkreis Börde

    Im Oktober 2025 fand in Walbeck (Landkreis Börde) die erste gezielte archäologische Forschungsgrabung auf dem Gelände eines ehemaligen Konzentrationslager-Außenlagers in Sachsen-Anhalt statt. Das Projekt wurde vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) gemeinsam mit dem Verein für Walbecker Geschichte und Heimatpflege e. V. durchgeführt. Ziel war es, die Struktur des Lagers zu erfassen und Spuren des Alltags der Häftlinge zu dokumentieren.

  • Fossilien aus Marokko rücken gemeinsame Wurzeln der Menschheit ins Licht
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    Fossilien aus Marokko rücken gemeinsame Wurzeln der Menschheit ins Licht

    Ein Team internationaler Forscher hat 773.000 Jahre alte Homininenfossilien in der Nähe von Casablanca entdeckt. Die Funde liefern neue Hinweise auf frühe afrikanische Populationen, die der Abstammungslinie des modernen Menschen, der Neandertaler und Denisova-Menschen sehr nah standen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

  • Größte Kogge der Welt entdeckt: Mittelalterlicher Frachter „Svælget 2“ eröffnet neue Einblicke in den Seehandel Nordeuropas
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    Größte Kogge der Welt entdecktMittelalterlicher Frachter „Svælget 2“ eröffnet neue Einblicke in den Seehandel Nordeuropas

    Seit sechs Jahrhunderten lag es verborgen im dunklen Grund des Öresunds – nun bringt ein spektakulärer Fund die maritime Geschichte des Mittelalters zum Leuchten. Meeresarchäologen des Dänischen Wikingerschiffsmuseums haben in der Meerenge vor Kopenhagen die bislang größte bekannte Kogge der Welt entdeckt. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren und in insgesamt 289 Tauchgängen legten die Fachleute das Wrack in 13 m Tiefe frei. Das mittelalterliche Handelsschiff „Svælget 2“ beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch den außergewöhnlichen Erhaltungszustand und die Fülle archäologischer Details, die Licht auf den Schiffsbau und den Handel des 15. Jahrhunderts werfen.

  • 2.000 Jahre alte Herpesviren im menschlichen Genom entdeckt
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    2.000 Jahre alte Herpesviren im menschlichen Genom entdeckt

    Zum ersten Mal haben Wissenschaftler alte Genome der Humanen Beta-Herpesviren 6A und 6B (HHV-6A/B) aus über zwei Jahrtausende alten archäologischen menschlichen Überresten rekonstruiert. Die von der Universität Wien und der Universität Tartu (Estland) geleitete Studie bestätigt, dass sich diese Viren seit mindestens der Eisenzeit mit und innerhalb des Menschen entwickelt haben. Die Ergebnisse zeichnen die lange Geschichte der Integration von HHV-6 in menschliche Chromosomen nach und deuten darauf hin, dass HHV-6A diese Fähigkeit früh verloren hat.

Heft 1/2026: Fremde Nachbarn
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