Was römische Inschriften über das Baden verraten

Von Berichten über die mutwillige Zerstörung von Bädern bis hin zur Klage über die Lärmbelästigung durch Badegäste – antike Schriftquellen geben oft Auskunft über Dinge und Details, die sich sonst kaum oder nur in Teilen aus dem archäologischen Befund ablesen lassen.

Zwei römische Altäre. Einer für die Göttin Fortuna aus einem Kastellbad von Neckarburken aus dem Jahr 158 n. Chr. Und ein Altar für die Göttin Fortuna aus der Zivilsiedlung Ricciacum, dem heutigen Dalheim in Luxemburg aus der Mitte des 3. Jh. n. Chr.
Links: Altar für die Göttin Fortuna aus einem der Kastellbäder von Neckarburken am Odenwaldlimes von 158 n. Chr. Berichtet wird über Verschönerungsmaßnahmen am Badegebäude. Rechts: Altar für die Göttin Fortuna aus der Zivilsiedlung Ricciacum (Dalheim in Luxemburg). Er wurde Mitte des 3. Jh. n. Chr. bei der Restaurierung der Vorhalle des Badegebäudes errichtet, nachdem diese »durch die Gewalt der Barbaren zerstört worden war«.© C. Witschel (links); Sammlung des Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art Luxembourg / Foto: Tom Lucas (rechts)

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